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‚für die Botanik

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Medieinalrath Schrader,

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Zweiter Band. 179%

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Mit fünf Kupfertafeln, und dem Bildnisse des

Bergraths von Jacquin. - Sn L < . . -

68 öttingen,. Fa bei Toh Christ, Disterich, 2799

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‚Herausgegeben

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Medicinalrath Schrader.

. Zweiter Band. Erstes Stück. 1799.

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x konn das Srine Er deB- betanithen onts wald dem: Pablicam nicht übergeben ‚ohne zugleich Über die 'in der Yenaer LittratursZeltung 1799: Nr. 240. f6 frhty erfehienene Necenfion des erflen Sräds 'diefes Joutnald einige Bemerkungen m tie autgeilen. DE EEE 7 Zee

"Schon, kei, ebenen Sala. bat ka, ein Menkd „bei mehreren .‚amferer, beften Rogenfionganftalten. eine zufbleichen gemußt, ber ‚alle ihm norkammende heraniiche E&ehriften nur, immer in Weziehung auf

fidy feld, uud In Verhäimiß jr feinen einfeitigen

Ad eingefihräufren,Kenntniffen beupsheilt.- Er fcpeiit fidy) unter, die größten ‚Borapikeg unferer -Deit zit reihnen, und lift fich fogar beilömnien, per eje ‚nige, Gegenftände der Botanik anpichließlich uptlpis ‚ten zu malen. Suart da Pubhicum, wie &4 fig) Hl, von den ihm Dr eines bbeges ; nn |

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men Schriften, , eine arändfiche Snbaltdanzeige u liefern, Hält er fih ar Mfeinlichkeiten;, beftreiten - Meinungen und Behmptunaen, bie fein. einges

fchränfter Kopf. nicht zu begreifen im Stande ifl;

derdight ‚die Worte, md: läßt ven Schrififteller fas : gm, was ihm. nie eingefallen ift. Hat er feine Gelegenheit, dad zu recenfirende Werk dem. Yublis

cum bon einer fhlechten Seite vorzuftellen, oder

| . find vielleicht der Schreib » und .Drugkfebler (Be er Sehr gefchidt: durch Eurfivfchrift, anzudeuten vers. =

ficht) zu. wenig; fo ik er. niederträchtig-nenng, um

feinen Entzwed® zu erreichen, die arbbflen Unmwahrs . .- - Kelten zu erbichten. Ein ‚befondertr Aniff, deffen eh bedient, üft noch, daß. er Schriften, die er germ,

umerorüden oder bei bem Yublicum. verdächtig nachen will, gleich nad) der Erkiheinung und zwar

im mehreren. geibiten Zeitungen vecenfirt, m ans;

dern . Recenfenten zuvorzufeminen,, "und den etwas . nigen Eirbrud‘, den fie auf das Publicam machen

Annten, gleich zu Thwächen. Kurz, feine Heinliche

Lendenz, feine Sghoranz umd fein fchlechter moras -Hfcher - Eparaker Teuchtet: allenthalben hervor. Dieb find mer einige fhwache Züge zu dem Ger

mälde eines Wenfchen, der mit. Hintanfeisung

aller Gewiffenhaftigkeit einen litterärifchen Unfug - wweibt,, der feineb- Bien außerdem ar

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of ui Rbeint aber diefer eble Nere-Beföne

dere fein Augenmerk gerichtet zu haben; denn alles,

was ich bis jeht gefchrieben habe, bat er, ‚wenn es ihm .mbglich gewefen If, im mehreren gelchrten ' Beirangen- nach, feiner Ibhlichen Methode recenfirt. Nus: jeder diefer Recenfion feuchter fo viel Umelfe fenheit und Wosheit hernor, Daß e& mir leicht ges

. welen twäre ,' feine jedeömahlige Abficht dern Publte

cum anfchaulich. Darzufegeit - Sch hafle aber ders gleichen Streitigfeiten, umd habe vefihalb:nie ein - ort darüßer verlieren mögen. Meine Denkungsart don diefer Seite fiheint aber auch vem Recenfenten hicht entgangen zu feyn ; dem weit gefehlt, daß ich durch Mein Eriäfchweigen ihn zur Muhe gebracht

hätte, fo. wird ir im Segen hmmer dreier - md ‚umiderfchämnter.

ale Beleg hierzu Tann die oben erroähhte Se

u cenfion. des iten Stüds diefe® Sournals in der

Riten. Zeit. Nr. 240. dienen. ud) diefe. Retens fion. würde ich ganz ignoriren, da Ich feh übers geugt bie, daß der, ‚Recenfent doch ganz feinen

Bird 'derfehlen wird. Ich halte ed über jet aus

mehr als einer Urfache für Pflicht , das. Pablicutn, Ä befönders aber die Medactehrö eiker unferer beften gelehrten Zeitung, auf einen enfchen aufmerkfans

"gu machen, der feiner‘ Inerörfen Öreibenterei feine u

Grenzen feten wi bir

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* Ueber einige Gegenfiände or Sn ‚gibt | der Necrnfent har ein.tallgemeimed Unheil; bie Ä Abhandlung: vs Hekn Dr. Bernharvi und die Imginige verarbeitet wr befonderd. Sin diefer dops pelten Hinficht "wi ich: ‚anch- ‚die Mecenfion. beura theifen,. ‚Ueber, die Auszüge, die Vitteratur, vie vermifchten Nachrichten und: zum Tpeiluauch Ye Borrefpondeng: Nachrichten: urtheilt dene pm u...

Dig Stelle, welche die-Ansgäge, beein Iuret in

ber Recenfion wörtlih- fi . 2. Yuszdge aus, ‚Ayslänpifchen Werten,

. So nennt, der “eraupgeber den. mwörts

lichen achdeud vom erften gafeikel der Ochlif hen Ereingae americanas, Fol. 1796. von &. 85-117. 090 die. Ua ‚berfegung von Smith’ "N botan. fbichte der Mentha exigua und Woods ward’s Bemerkung über die Serung Ylua, von ©. ‚18-149; Aus dei Ki. neltn Transections., Fol. 1. eo Zu

Sa. der Anfändigung us, Journals, bei Pr

nn “ungbge aus -ansländifghen . werfen. ‚Die

bier gehörigen Aufläge werden wöriligh oder Aussugsweife mitgerheile.” -. Alfo, ‚gleich eine Umwvehrkeit. Daß die Sauirhfce hub Mood wardfche Abhandlang wörtlich hehe ‚find, hat n uw” feine

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felne Riptigfelt,- vapıwte. ketzlere. aber Durch“ bie Prfjugefägten Venierfungen für die :deatichen Bos Hanifer:vor Yem-Driginmkiwehk einige Worzüge has. ben möchte, verfchweigt der Necenfenz fen gride Yich. Schr wenige deuifche Botaniker beiigen aufs Yanvifaye' peridoiiche Re Dart" Befktläfichen

boraniiftheh SION ine: alfo völlig unbekannt; "ud vw imebr". glaubt Der Gerdisächer dei Yurkarh fr die Mithefung' Gerfölden win nicht: ef "Dit, "uoch wenigftehs' Hide Wuf- Uns dank rechnär zu dürfen. "War Aberden'vie Smith fe Mhanbtung' weht eines Audzuges fähig, ud HM‘ ver Maum "oin keiten baden’ Bogen, einer, Seite ud 9 Zelten,’ deir’fie int "Xourual' ausfüttt, J groß, "af 'pieß®üßeratt eiher Rüge werth gewes fa Warkd-L-. Die "Abhnidlung yon Wordward bat eine fehr.wenig bekannte Pflattzehgattung zur Gegenftande. Nicht eine Zeile des Verfaflers it darin Aberfiöhkg. :MBardmı falle. fie. difo Ai Aus zuge miltgerheilt. weren?- ‚Siäberrägs, elmedie Ans mertimgen ved ‚Herauögeber&; = wicht einmiapl einen Wopar’ und’ Drei Blätter, = - Has man ed übris dens Her Römer md. Uferi viche immer Dank gemußt, wenn fie und in Ihren Iournolen : Abhandlungen dus. amöfändifchen Aerken. mitges sheit haben? Mer mißbilligt ein namliches Mers fahren bei wichreren unftrer: beiten Beitfipriften, wie nn Mi: 4 9

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ge: der Srenfoen, son. Sretifäen, Kelle

fchen und. mehreren andern? Dach, We

‚sum verliere Id mod) weißer. ein Dont Or den

Gegenftand, \ ! N

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Ubdeude, den ich. von Bahl's Eeclogis anerio. . ‚geliefert haben fo ?- Das Original vieles. Khäuba>

son Werkes, das, fo.viel mir befanns if, bi6 jetzt

‚.soeber im einer botanifchen Zeitfhrift ech. in eis ner. beutfchen gelehrien Zeitung: receufirt, worden,

embält 15 Bogen, der Muszug ded. Yournals .aher

‚wicht golle 3. Bagen ; alfo 13 Wegen weniger, ıvie

im Driginal, und gleichwohl erlaubt fich der. Res cenfent tie ‚Unmahrbeit, diefen Auszug einen wörts

lichen ‚Uhdend® zu nennen! —. &. fine in ber

ante weiter fet:. .

w'. Rinename. oe fing gtecfälle. me Dem Bbdrud von Avis und Pavon ... Florae Perun. et Chil. prodr. Ed. 2. die- mas, 1797. (nebfit 33 Zupfersafeln im

. Selle) von &. 110-181. an;- und fälle 0 worläufig 33 ©: ‚die no nicht; den fünften hell Des... Batsen: ‚qmibalten. .s. wird die ‚Sorfegung verinroiben, abe wo com Bupfet. 59

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yıı ar i . Web Im Mllgrmsinen: über. Yiefet- Bert in wafer | - ger- Rerenfien gefagt ft, beträgt mit den Charolite een ber neuen Gattungen, ber Benerfungen u.fw, > weidhe aus der Monandrjia —- Pentandria Mo- . - nogynia außgehoben find, ohne einige wenige Uns - meikungen .ded Serandg., ‚nicht volle 32 Geiten; alfo kaum 2 Bogen, Das Drigmal macht bis zut angeführten Elaffe- md Drbnung 73 Bogen auf, Mufere Recenfion beirägt alfo si Bogen weniger.al6

das Original, Seißt dag ein Nerk.abbruden? |

Ungeschtet wohl mer er der 4te Theil diefe® Wers Ib mitgerheilt ift, fo wird das übrige, was in ben folgenden Gröden bes Iournald enthalten feyn wird, ‚dach Ran 3 biß-4 Bogen betragen. : Zufanıs men marbt bieß alfo ungefähr 6 Mogen aus, da bins gegen das Original Äber 22 Bagan beträgt! Micht zu rechnen, Daß ein fo wichtiges. Werk, wwie- bie Flora von Peru, eine enwas weistäuftige Inhalts ‚anzeige verbiense, da der für. die. Eisteratur des Yeurnals befiiämte Raum bieß geflattet, und e6 augenfcheinlich if, daB_nur- wenige wüferer bentfchen. Wotanifer fick) Diefed Werk werden anichaffen-fbunen. Und was nägt Aberall das Werzeichniß. der. bloßen Mamen von neuen, in feltenen und, Toßbaren. Werfen beisbrichenen: flanzen, ohne ‚Dabei -den Charakter mirpstheilen ?- Können Mecenfionen: Aer: Urt, wie

won fe fir of Kiefer, für dem, der dad recenfirte . - u Bub

©: der Brenfaen, son. Arettfäen, Keil > fen und. natbreien bern? Dei, wu

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Me verhält eh fd aber mit. dem wörtichen Uihdeude, ‚den ich. von Vapl's Eoclogis aneria. ‚geliefert haben (017- Das Original. diefes, fihägba>

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Ä embält 15 Bogen, der Muszug bed Journals .ahe ‚aidst yolle 2. Wagen ; alfo 13 Magen weniger, wie im. Drigipal, und gleichwohl erlaube fi). der. Res

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. men madht-bieß alfo ungefähr 6. Mogen aus, da bins -

gegen das Original über 22 Bagen beträgt ! Micht zu rechnen, daß ein fo wichtiges. Werk, wie- die

Flora won Peru, eine etwas weistäuftige Suhaltes . sauzeige verbiente, da der für. bie. Eisteratur de

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augenfcheinlich ift, Daß-uur- wenige uüferer bentfchen.

Wotanifer fi) diefed Werk werden anichaffen fbunen. Und was wägt Aberall das Werzeichniß. der. bloßen

Mamen van neuen, in feltenen und, Ioßbaren Merten

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| wir ai enke and! e8' füch; ach" niüche: a Anni, vo gend eihem‘ Rügen Pate: en

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"Ri yufrteen eine grobe Unmanrkeit gefagt

qu haben, fragt der MRecenfent zufeßt noch, ohne

allen Sinn, um dur etwas einem Borreurf ihns’

liches Herodrgubrinde: Es wird die görtfeging perfprochen, aber 'wozu ohne Bupfer? mn Das Verfprechen it 'berbits im zen Se. deb

Fournals erfhllt, ber’ivad fol man zu einer (6

Tächerlichen und abgefämdälkten Korderung’fagen? 37 Rupfer in ge. 4. Toll der Herausgeber km Jona al der Böratif abbrudten laffen, weit: der miirges

gbeifte: Autzup (oder Aboruc, wie ih der-Necem

fent nenar) der -Florä von Peru. fonff” Yen Teineitt Nugen iR? Soll and muß denn ’alles' abäehifer

werden? - Eötiten vie in-ber- Votahik noch nit

fo weit: gekommen feyn, m und ich olime- Kupfer

. Werflänbfich machen: zu Einen? Muß nicht Der Anfänger ver "Boranit , bei’ einem’ -Merde; 'deng .

Einneifchen Söfterte Was" er: zuerft "in; die "Haid ulm, 'afler Rapfer eitbehren ? Ich soilf:ine dveh' annehmen, WER der- Aıtzug” derFiöcn vom | Peru obne'Beileyn- der Kupfer unbrauchbar: fen PN; folge Katans“ aber nicht, Daf- unzäpfig andere .boranifege Werke ;;- die ebeufals Feine: Kupfer ent halten, "oder une eiken Eicioen Theil der befchtien

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und: Zeltfehriften ; > die für einzelne» Wütfferfchafeen Gefimmt find, "otöfent. Matigel abzubeffen? 1: Da Doummt' ver Beranilimiedihlerin Borgüglich:: voll, fländig fern, und der ıte Jahrgang drkfelben’ wird

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ze x en pen. Be. wenn 4 den.; Reim: ehe hätte, wo. weitlänftiger Wirte. feym mölfen... Der Deraugs - \ . geber erfucht daher den Mecenfenten,, wenn ed ihm . Feige if,‘ eine Bürzere br ehhh: fo grönbliche + Uingeige :zu liefern. Und was: Tara sd für ein grrber Nuiehell Darand entfpriigen ‚daß die Mes eeuflon 20 &. und nicht 8 oder 12 enthält? Wer Bann“ überall einem :gewiffen MeßRab für Reeenfios "am angeben ? : Richter-fich nicht hie Mevanfion wach \ Denn imern Merthe ded-Muche, "vder. follenr die | ‚Recnfiomen alle nach eimam- Reifen werfen ‚werben ?.—:- Das Pourmal der. Boranit wid. ih‘ - Beiten Moßheb amfbhrben Iaffen, 8 ‚wird fiib "aber im ‚Gegenteil bemühen, "eine veliftändige Vederficht der Titteratur gu fiefern,- nd Die Ras >. eenfionen ‚guter Werke fo: eifiändig ald glich ‚anzuzeigen. Wei fchlechten: Gompibatienen ,: wie . p RB. hi bem Nomenelator . fungorum ; 0 Zu andern gwittelmäßigen Cxhriften‘, wie dem 7 egetr hl. Gryptogamic. Fasec, 2da Tonmte es. fich 20 5 Bhrger fahen, uud fi Damit‘ eandgen, vie@m - ‚fheinung ‚Diefer Gepriften - mit einem - Debemenen Z ne! anzajtigen. | >.

. Khuntergs wei Kiffertarionen: - Nous _ emera plaater. oh: und. de Drosare. . 1797.

UNE "2997. wenben.umgenchtes beneiss Aa zefhe

'. Abeik einer volikäßdigen,bei ehem name 2.5 felben: Verlegen angefangenen ‚Summe. lang. der. Thunbergicen. Diffeerae 2. Ans. erfchiemen if. Dennach; srögtene . Meile, in extenso bier. wieder, abgehrugg, DE. der Berleger de6 Journals eine Gamme

hung der Thunbergfihen Differtationen Derans

falten ehrbe, erfuhr ber Keramögeber erfi nach demi

hen Yobanplung, Wenn ed ihm aber auch aber , befanat gerefen twdre, fo wörde ex deffen ungenchiei

fein Beventin atiragen haben, die Ubhandimg de . Drosera und die, welche tie Noua Genero ents

pätt tab die nur ef m dem ıten ®d. der Differe tationen abgedrudt if), gi secenfiren,

. won im Gegentheil "dern Aeraudgebtr nicht der ' alb Zehler antechuen Mimen, wenn er Diefe „beis Yen ;Gcpeifen: miche vecenfizt „hätte, da er. fi)

anbeifhig mode... in. Dem aten Jahıgange des

Sousnalb Die ganze Literatus non 1798 zu. liefern,

md. ud) einige wenige Exhriften ven 1797 nad suhohlen,? —, TA e& in. der Foat nicht. lächerlich,

weil. der, Verleger deb Journals eine Sammlung

der Kbunbergfchen Differtationgn,, ‚serflaltet, bie Dicken, erfi nah. .6,*%. Jahren, geendige-fepn

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un ner Antigen WiRsche ealindn,

zur NEBEFTTUTG WIE

Was has geößtenibeils. in, extens so Übpruden anbetrifft. :1q, bat der Rgcenfent, wie beim Dahl, und ‚heim Ruiz auch) hie wieder. eine, grobe. ‚Uns mohrbeit, aelagt. Das „Sriginat vr. Abyanblung de ‚Rrosgre- beträgt. einen. "Bogen £ die Necenfiog

nichk, gfumahj E and 2 R Site! _ ‚Eben br verhält.

es fi ich a au. mit den ‚Nopis gener,; denn die der

Hecenfi ion. bivzugefügten Bemnerfingen (vie Aud) hier |

den, Kecenfent abi &rlich verfehiweigt),. wird. man vo tl „nicht, als, „jur Amberg [per Abe

NanPIING, gehörig anfehn Übinen FE En

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“pe Srigen Slätlfich. Kanaren Bora!

u 'niker Repottioh? N. I- PT: Roeite 'Stora des’ Särftenih: Bayreiiht "Hur

perz' "Spee. de Fitee. phopaget}} ind niert man fich eben‘ fo "Teiche" aus 'gelefes:

r w ‚nen Dlättern, als der vamiföten wach gldhedi PEaZ) “_ 3% Es... "Ba bar’ed Teitährd he einer nie

Bat gun Br Ye daß fie Von Aber« fen

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Bon Recenfionen . liefert, vie bereite u

genfüt find.?.. Mößte, man, ‚nicht in, jeder. gelehrtem Zeitung von allen. herausiommenden Yrıken. Res cenfionen .Iefen, wenn ed.mit dem Zweck berfeihen perträglich ‚wäre, ‚alas -3,. resenfiren „. wed. here austbiums? ‚Welche ‚gefehrse Beitung: :ift. wohl, die fich rätmen ‚Tom, olle- in ‚bem Jahre ‚zuvpr er Siengue Werke. recenfirt zu. haben? Bie - viel Mörrke werken nachgehoplt ,. die bereitö 3 —4,..oft mehrere Jahre zuypr erichienen find? Dieb Tane der Rescnient nicht Ieuguen ; und deffen ungsadet äft er fo unverfchÄämt,.ed dem Herausgeber zum Mors wurf zu machen, daß er, botanifche Werke, von,98, die zur Fiteramur diefes- Sahrgangd gehören , recane ‚firt Hat? Uber im melden SBlästern. find: diefe Merke. denn recenfist }. Bon, Koelte’s Zlora ifl

dam, Herausgeber nur gins Kecenfion in-der.@alge

Bürger Zeitung und der allg. deufch. Bid. befaung, Db die unfrige ‚durdy jene Hberfäffig it, Iaun cine

Bergleichung: Iehren.. Ro. findet fich- eige-Diecams fin von. Huperz, außer der, welche in-den göte

tingifehen , geiehrten Zeitungen: befinbfich sifke In

welchen: Zeitfchrift. findet . fir ‚aber ‚ine Mecenfion . von Andrews Botenist's. Hepesitory? . Dee Herauegeber,.eripngrt fich Piefes Wach: niche ‚recens fit gejunden zu haben... Doch.ift *6. ih, aid ob win einer. seh, Ariane, fo. eiraad siner Dersnfigz

ol ige

!

un ME. Atnlidheb gelelen Hätte. When wer wird eine ders gleichen : nothtärftige Ahzeige. für eine- Mecenfion N Hätten? Was. nägt dem Tefer'diefer Seitung zu willen, da Andrews einige Pflanzen abgebils - bet bat, obme dabei: zu.erfahren (wenn auch, win eiiige "Charaktere auszuheben, der Raum zu Kurz wär), daß 5.3. -Gladiolus roseus Andrews nicht die wahre Gi. rosems Facg. fondern eine tteue - von jener Yanz verfchievene Pflanze ift? Mußte ver Derfaffer: viefer Necenfirn nit Ahns Ude Bemerkungen bei mehreren Pflanzen machen, wenn diefe Mecenfion von irgend einem Nuten fen follte? Kann man ale bieß Wert nicht fo gut "08 gar nicht recenfirt fen? | 7 Map der-vermifiheen Flacheichren erinnere -- ion fich im andern. Blättern gelefen zu haben, des \ Sauptet der Mecenfent in der zuvor: auögehobenen | . tele. In der Unkimdigung zu unferem Tours, | nal Weiße ed bei der sten Rubrik: Vecmifchte ‚SUadiricgeen. . Wahin gehören: Ankändigun : gen beraussugebender Werke, Preisaufgaben, - ' Klachridyren von beianifchen Anftalten u. fiw.’* | If e8. nicht die Ahfiche desjenigen, ber eine | | {

mann me > m id m nn. ma a -

foldge ‘Nachricht ankäidigt, daß fie fo viel ale wmbglich bekannt wird, unb fiehn ferner Rachriche ven der Mer nicht am ihrem rechten Orte in Zeita fprifien, die-den Tpeil der Wifenfehaft, auf weis. on j u IL

ann a pe

| hm fie fh besiehen, Fi: zur Sifondern Segens flonde gemacht Haben? Wenn -c6 aber bem

Serandgeber zum Werrurf angerechnet werben Hm, voh er ‚diefe Nachrichten nit aufnahm, warm mißbilfiget man denn nicht ein ähnliches Verfahren. bei ben mehrflen unferer Zeitfdpeife. . ten, bie eine Ähnliche Einrichtung, als das’ Tours nal der’ Botanik. Haben?‘ Wußer: 4 Ankünbis‘ dungen find noch 4 Nachrichten verimifchten us balıs aus dem’ Magar, Entyclop., 2 Geograph. Ephemerid. u. d. Benins der Belt gensmmien:- Sellten diefe Journale wohl Im dem en aller Wotaniter feyn? Und gefickt amb, Daß dieß ber,

galt wäre, warum wiß man diefe Nachrichten

nicht mit-in die vermifchten Nachrichten aufnehmen, Da alle, was mm irgend auf Wotanit Wezug bat, in dem Journal aufgenommen werden muß? . Wo’finden fi) aber die übrigen mitgerheilten Nache ideen vor Ucharin6 Lichenologie, Gtefele's Ketbarum, Didfon's Fasc, Plant. Erypt. Br tan,, Tiunbergs Schriften, Hoppes Herbar rim, Gtromenyerö geegrapbifbe Gefchichte der Mlanzen und Schleicheris Earalog? Muß man fi) nicht über die Huwerfehäntheit eined Mens ‚fiben wandern, ber diefe Nachrichten "bereits. ges. brudt geiefen haben zu wöllen, vab Yablicum bien seven wii ?- |

u R: m

FR dem Bibheriaen Jan, uman, fh sorkäufig, am Begriff. non, dee; fanden. Mualjtät, des Men, _ epaeaggn wahr, ber.um ‚feinen, Enpzwedt. beim, Publica 3. erreichen r: vigpt allein Eeinen Anfigpd, niyamt,,., dem, Herauägeder über Dinge. Porsofefe, zu. machen wprüber. bem ‚Herausgeber. eines Spprs, Hals nie Vorwürfe gemacht find ,..fondern. Der auch

ab. ahmdrein, fo gemiffenioe ft, Die gröbften Une | Wahrheiten: au, fagen. . Myi. der Prüfung derjenigen, Bu "Grellen der Kecenfion,. welche. die Abhandfung Des Dein. Dr. Bernbardi-und, die meinige betrifftg

Bat man, Selegeuheit a. ‚allen Stein: die ‚umwifs feapen,.; aingefchränften amd, einfeitigen Kennt hub, Beraahny, zu bemundepn.. BERzE SE

Ser Dr. Berahardi gibt. in kiner Yakgnda |

lung: eing,. Monographie, von, allen- ihm. befannten gallertassigen. Klechten, . Die Bi8, ‚dabin,. felbft. in

Dong Tofepenbuche der Flora „‚Deutfchlandg „..fahe

ungellkompmgn behandelt. waren, Die. Yrten, {ok gen. wach, einer , neuen Unteraptheilung , bie, Supez anmie, ift Derichtigt, ber Lacus. natalig zgenaner

angegeben, bon, manchen deren Sröchte man. his . dahin niche kannte, werden fi ie zuprft bier befchrika j

"Ben; außerdem führt ber Berfaffer noch. drei Arten

‚zuerft auf, ‚pie sttan in Dyutichland nach wichtnt!

fanden hatte, 'Zeruer beweifet er 2) daß, ded.Herrg vr Pf

3 An nn nl

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Prof. Hoffmons Gollewa merginsle,, grani- Jorme eb. byssinum var eine Yet ausmachen, 2) daß des Derm.. Drof.: Hoffmann: Collenia glauoescent, erizpum,sobscurum , eristatum Lobubur :cbeufalfß"nichrß weiter. ald eine nnd bie ebenzoiefelbe Pflanze-Fnd, .3). haß deb Herm Prof, Hoffmann Collema--erispatum und larinia- Eum : nicht getrennt. werben. können, 4) daß des Her Dref... Hoffmann: .Collema: pelycarpum und conglamerätun. verbunden ‚werden müffen nf. Er geigt:ferher, daß Herr. Prof. Hoffe mannanter dem NamenCoBema marginale yet: befönpere Pflanzen. befiprieben Hat; daß des Herrn‘ Prof. Hoffmann Cobleva zorniculatum ,: deu fhon längjt bekannte Lichen palmarıs Budfont ift; mehrerer anderer :Berichtigungen nicht zu ers | "wäßnen.” Auf zwei’ {ehr fchön gezeichneten. und tadirten Kupfertafeln werben bie felinern unb neuen "Yten,:{o tie. die Abarten borgeflellt: . Die ganze _ Abhandlung zeigt von dem Zleiße und den genauen Kennmiffen des DVerfaflerö, dem jeber Liebhaber ber Iiyptöghmifchen Gerwächie für die Be rung, . die fie ihm beider Unterfüchung umd Vergle eihung u ber‘ gaflirtareigen Zlehptengewähren wird, sicht aitere: -ald verbunden feyn-faın. . BR allen Diefen erfährt. der Lefer in. ber De ein faf ger. wihıt. Im Begeinheil aisimt der er ne

{ N

u YviH nz

Kecenfent kinge ver Yedmyirteh Seffmannfiyen Hechten -gleith- In. Schuß! "DierÖrände, die er w

für Die Beibehaltung: deifelben ‚anfühen ; amd die

7 Borärft-, dieser dan Herm'‘Dr: VBeruhandi _ an sichreren Stellen macht; find fo: -imbedeutend.

und ”verrarken ‚fo viel Umviffenheit,: daß: fie Aaum einer Widerlegung bedürften: Da kb die vebu: eiiten,, fo wie aud) bie: übrigen angefährtän Hoffe

manufchen Lich, gehutiross befige,mehrere Uebers gänge: noch" obenbreisbei:dem Dr. Bernhardi

. gefehn‘ habe, und: obllig: Übirzengt bin, daß ber De; Beruhasdi br.der; won’ ihm ı vorgenommes nen : Bereinigung der. Gofmianufden ‚Stechten

‚nicht ‚anderd. verfahren" Jonate, als ser. Wirkfich. ges

iban: har ,- fo würde ed. ‚mir auch.:feßr . deicht fenm,

dem Mecenfenten feine Ignoranz zu eigen Mit ‚Wergnügen. vadrde, ich- daher Diele an.and.für fich

undanfhare Yıbeit übernehmen, wein Her, Dr, Beruhardi fich nicht vorbehalten: Bde ra zu pin a

x er

ch komme ı num gumeiner eignen Abbenbnng . Ungeachtet dasjenige s.'rond- der: Mecenfent. ‚darüber

fagt, Aber 3 Columnen möfällt, fo erfährt. dab

- Yubkicum doch irie- Ganzen fehr ‚wenig ‚non: ben . eigentlichen Inhalte der: Abhandlung. Gtalt een aimmme bir Beruf Kueiger, seläue ‚gefagt,. ein .

. ‚großer

tn he nn nit,

2 Te KK großer Zreund bes Herrn Prof. Hoff mann zu | - feon fijeint) gleich“ wieder bie‘ rebncirten Hoffs mannfden Flechten in Schuß. -Eine MWiederles gung deöjenigen,; waß der Recenfent .fagt,, würde eben fo wenig nothiwendig feyn, ald bei der Abs handlung de8 Dr. Bernhardt. per zur Bes richtigung der falfchen Sdeen des Recenfenten, und um die Unmwahrheiten, Die fih darin finden, aufs zubedken, ‚fcyeint eine nähere Prüfung nicht Abers SE BE

Che ich indeß. zur, Prüfung felbft Torte, ifk’ e& mothmendig, theild zu mehrerer Verftänblichkeig ‚bed folgenden, theil& auch um die weniger untere sichteten Lefer in den Stand. zu fegen, über diefe . Gegenflände. richtiger. ustheilen zu können, ‚einige der vorzäglichen Puncte der ‚Abhandlung Horane ‚sujchieken. len .

„Meine Abhandlung if überfhrieben: Einige

Semerfungen über die Batung Fsuca,

.. _ Mebft einigen- vorangefchicten Bemöre

Bu | Zungen über den 2ten heil dee. Hoffs ‚mannfchen Flora Deutfchlands.,

: Da man gegenwärtig"fo. viel nette -Gättungen auffillt, welche mit der Dhilofophie dir: Botanik in offenborem' Wiberfpsuche flehn, bei. den als nen

a ; bes

!

-vL oa I .4

Rz "7 Ge Zu

Gefpriehenen rien, zu wenig auf die flnfenweile

; Entwidelung Veränderung, auf die Verfhieden-

Heit des. Bodend u.f.w. Räcdfide nimmt, und bie Zu Sahl derfelben annägerweife vermehrt. wird z fo. :

fchien. e6 dem Herausgeber in mehr: al einer. Hinz " ficht morhwendig, Schriften der. Art einer genanern

Prüfung, zu unterwerfen, -ald biäher ‚gefchebn if.

. Unter mehreren. Schrifien.,: die diefer, Pröfung be

y Dürfen, glaubt. er vorzüglich der. Hoffmannichen

“Sjorg Deurfchlands zten Theil zählen zu möffen. ‚Er verfennt nicht das Gute, was fi fie enıhält, er findet aber Feine Uifache, wardm er über dasjenige |

feine Bemerkung nicht: mittbeilen. foß, was er ans ‘Bord beobachtete, und was ihm mit den biöher bes

folgten Grmdfägen im Widerfpruch zu flehn feheint. j

Da die Bemerkungen über das ganze Buch zu weit

- Huftig gerathen fenn wärben, um fie in einer Abs.

handlung mitzutheilen, fo nahm er für dieß Mahl old Probe die Gattung men. Uns der Abhands

king ' felbft laflen -fich folgenne Puncte ausheben:

&3.ift darin bewiefein

1) daß. Here Prof. Hoffmann feine Gattung . Cornicularia nicht ‘auöftreichen durfte‘, wenn Col- lema eine befondere Gattung ausmachen follte.

FR

ı: 2) DaB Herr Profi Hoffmann bie. Gaktuns | u

gen Coralloides mid Squamaria auch. nicht. eius "geben kafism. Fonnte, wenn Fsuss, ‚Cladonia, Lo- ,

baria, -

- x - ü baria ; ‚Prorb und Ferrucahin as eigne Battunr gen. beflehn follten,

HYDE aber alle diefe Gattungen, da fie, in der Zruche mit einander "äbereintommen, nicht von einander getrennt werben Tönnen.

4) Daß Herr Prof. Hoffmann einen gewife

fen Theil (weldyen der Herandg. vorläufig Tuber-

culum nennt) mit den Seutellen, von’ denen er |

ganz verfchieben ME, verwechfelt. | '

5)’ Daß des Herm: Prof, Hoffmann Venen’

barbata mit feiner plicara 'tine Pflanze ausmacht, ‚daß aber das angeführte Dillenifche Syndnym zum Linneifchen L. barbatus gehört, welcher, wie aud) der Dr. Smith (Engl. Botan. T. 4.

S. 258.) gezeigt. hat, von. Lichen artieulatus

nicht verfchieben. ifl. 6) Daß des Heren Prof, of mann Vonea

pn

kirta nichts weiter ift, alö ein junger L..plicatus,

pder ein L. plicatus, der durch die Werfchiebens heit bes Ortd, fich nicht gehdrig ausbilden Tann. | 7) Daß der Herr Prof. Hoffmann fi irrt,

wenn er diejenigen Theile, die er an den L. hir- .

eus gefunden bat, für Scutellen anfleht. 8) Daß. der Herr Prof. Hoffmann die nicht

felten an dem L. floridus außer ven Seutellen

vorfommenden Zuberkein in der Flora fowohl, als

B3 auch

a KER —.

auch. in der. von .biefer" Slecyte in den Plant. Li |

ehenos. gegebenen Abbildung, überfehn ‚hat.

‚9) Daß die scutellap tuberculosae , welche der Sen Prof. Hoffmann. bei dem .L, artieulatus "will bemerkt haben, nur. Tuberkeln find. . Pu

10) Daß des Hrn. Prof, Hoffm. Venen Aaeci- u da von Lichen diuaricatus Linn, ut verfchien |

° den ift, und daß, wenn man den Rinheifchen - Marten .nicht- beibehalten will, «8 überflüffig fey,

einen neuen Namen zu wählen,. da Necker fih bereitö des. Trivialnamend mollis bedient.

1) Daß: des Hrn. Prof. Hoffmann Vsnea dichotoma, die old. neu aufgeftelt. wird, fehon von Acharius unter dem Namen L. sarmentosus bes fchrieben , aber wahricheinlich nicht von L. oehro- | deucus ‚berfchieden ift. on

12) Daß wegen einiger oorfommenben- Abarten der Vanea iubata, die Differenz, welche Here. Prof. Hoffmann son-diefer Flechte gibt:, leicht zu Verwechfelung mit dem L. sarmentosus Ders aulaflung geben fan. » -

13) Daß deö. Herrn Prof. Hoffmann Ve-

'nea implexa, ramulosa. und chalybeiformis , nichtö anders find, ald ein durch Standort oder

andere zufällige Umftände etwas Meränderter. L.

u dubatus,

on | 2 314)

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.— ZUR 0

BE We Beh Sirodr: Prof. Seßmanı Vs- nea Lariew‘, late and pabescens ebenfoBs nicht ‚von einahbar geheent-marben‘Zönnen; ;.*.* 5) ee Pr. öffuniansifehr uns fhi@ikty den Bichen"Aiy Protrichbits" Woh. zu ver” Gaidg Wired he nn

FU) DaB dei” Herin Dirf. ‚Höfinahn dif- ‚ferentiä" der U. böhrolöiiei!” die - er zum Zeil von der Finige Heralkhner ioegen det mannigfaltis gen Earbens Veräubeiinih, ir welcher Biefe Bleche . worfortmt , nicht brauchbar if

17) Daß des ‚Heni Prof. H% mann’ beiden Gattung Psnen‘ angetihnienen Unterabißeilungen |

fee ticonfequent find. -18) Daß die anperäheten Veneen fi & in meh» .reren Gegenden‘ finden ats der Get Prof, Hof mann anglbe. .

| Mehrere Berihligungen und Berterfungen wii ih, ua nicht zu weittäuftig zu werben, Überges -

hei. Sg forime” nun zw der Mecenfion oder

vielmehr zu der fenn follenden Widerlegung, meiner . Behäuptungen. Ih wit auch bier die einzelnen

Stelten ‚auöheben und ‚meine Yernerfungen darüber |

mirtheilen, rn yepe

Schon: der Seinöfin;, von welchem ‘dee eralngeber‘ "ausgeht: bei Beftimmung j ® 4 Der

Ar.

er Ser‘ "Gartungen be: auf Serkerifchsionne: .' »gheile. su ehem äft.unfksthafe,; wu | nigftens- »anfı. Die; Tesptogamifchen rs 5 Maäghfanurchaus nicht anmpennpge, Köche .. ten. woje. die Baubmonfe aus. vanımaly en find uns wahl, sungeläffkgehäeu ‚„stüfigerionschejle befanne? Was ‚uügen ._ #ns bypotberifige: Parausfenunden., mis Tiofeopifche. entüedungen Meier ‚Theile an an. einzelnen Arten, mo wir aupiffer und deutlicher allgemeiner Charaktere bedeg fen? Mie ‚Seuchtibeile oder. Vermehs . r \ zungstheile bigren noch folche Eharaksere Dar, aber gewiß nicht wohne Beziehung .„ „umd Rüdfiche auf Das ganze Bewidhe .„ (Erons n ‚Truneus) yoig ‚die Hadicalia, . "Peltara. j "annulata, , Hepaticas, Fu End. un ‚earpa, Fuci, die Schwämme: Trighia, „Sreyria , s 'Stemonikis Physarum Fuli. 80, Spumaria und „noch so andere " Gartungen beweifen; warum, follen die Oattungen der Bichenen nicht, eben fo, gi von der Befchaffenheit ihres Trun. eur, ihrer Unterlage "bergenommen wer den Eönnen, wie jene? . ‚Benn bisher von den: :Hruetificationstbeilen der | Moofe die Rebe war, D serfland man. darunter : , | - | Äpre

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ihre Frucht, die Rapfeln. - Bediente' ion fich- Dies fed Auddruds: Heiden. Lichenen, fo-weren bie Scus tellen „darunter begriffen. Much pflegte man wohl zu fügen: die Frucht der Moofe, der Eichenen. uff: wi Der. Recenfent nennt diefe Theile mit dem- Harn ' Prof. Hoffmann ruchttheife. Gegkn’ diefen Nas \, sıen habe ich‘ nichts, nur wird man ihn mir nicht | aufbringen zuellen;,. ba .er Did jeht noch uicht-anges. ." nommen.ifl.: DaB ich aber unter Sruczificationds theilen: nicht Die:verfchledenen Gelchlechtäitieile oder. die befondern- Behältniffe „. welche (wie.3.B. del. ‚den Dctofporen) die Samen oder fatenähnlichen Theils-emthalten,, verfiehe, wie der Recenfent bier "die Wort auslegen will, Fonnte ihn nicht..Im ges tingften entgangen feyn, weil ich bei den Gattuns gen der Lichenen weder im Spieilegio nod) in der Eryptog. Sammlung, nody in ‚meiner Abhands lung, auf: diefe Theile, fondern nur allein auf bie verfchiedene‘ Form’ der Frucht Rüdfipt nehme und au bloß allein darauf gefehn haben will. Gattungen: nach den verfchiedenen Gefchlechtötheis. - Jen oder nach der verfehiedenen Zorm ihrer Samens , Behälmiffe, oder gar nach der verfchiedenen Form dr Samen’ felbpt zu befiimmen, befonders,. wenn . ‘die milrofcopifchen Entdedtungen ‚von einzelnen Ars ten bergenommen find, ober gar auf hupothetifche Perausfetuigee beruhen ,. würde Abe wern fich Ds | leich»

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* Keichtere mnb+firhere Ahiayaktere:finken Leßee:, eben

fo wenig,r wie. der Mecenfent, billigen... Bei: deB

HermProf- Hoffmrantı Ordnungen: Lamentanen: und Vtrieulosa ( Diutid.: Flora 2ter &h:) müchte

man ‚daher mit - dem’ Merenfenten wohl fragen:

won nügen uns byporhetifche Vorausfegung, . microfcopifche Höntdedungen; wo: wir: ‚gewifien and: dentlicher Eharakiene rbedinfen;” und

möchte ich: hinzufegen. —" mo. fies fich. duch ;teicht auffinben: Ieffen ? —. Da: alfe Beuctificatiogd.r. un Barchniheile.bloß dem. Worte, aricht aber dem Bes

“griff nad) ‚serfchieven find., fo wären wir. hierüber . 1n6: Reine, ‚und der .runbfaß, ven dem,ic) aus

gegangen’ bin, möchte wohl, wicht fo gang anrkie

. Na der Meinung d dei 3 Receifenten foffen aber diefe Theile nur in Weziehung und NRüdficht auf

.da6 ganze Gewächs (Trumcus, Erons), wie bei

ven. Aadicahb., Poltatis, Annulatis u. [. w,

anwendbar fiyn. ‚Dieß bedarf einer genauern Unterfuchung. Da. bei den Gattungen der Phängs

fienionen die Berfchievenheit des Truneus ' gar nicht in Unfchlag kömme, fo ift kein Grund vorhanden, warum bemn‘ bei den Sirpptogamen

- darauf Rädficht genommen werden fol. . Die mans ‚uigfaltige Bildung ded Truncus, diermam bei jes .

nen

nn j _ RAVIU oo. un bemertt, findet man auch bier; wasım. follen atfo bei_diefen. (den Kryptogamen) die Gattungen vermehrt werden? Was gewinnt die. Miffenfchaft dabei?. MWas- der Unfänger, der fi) mit diefen Gewächfen bekannt. machen will? Aber dieß abs ‚gerechnet, fo har ja-auch felbft Linne- (wenn man „bie Modsgattungen anöniumt, die überdem jene ganz verworfen'find) fafl.gar nicht auf den Trun- es Rücficht genommen... Zeigt dieß-nicht die Gate

tung Polypodium, welche Erautartige und baums -

.artige, Gewächte enthalt? Giheller dieß nämliche wicht auß. der Gattung Iungermannia, die fiens gellofe_ und. mis einem Ötengel verichene Arten in _ fi begreift? Hat Rinne nicht ebenfalls den

Truncus bei den fogenammten Schwämmen w.3.B. " bei dgaricus, Boletus u. a. auögefchloffen? Im ‚wie viel Gattungen würde er Fucus nd Vlua haben vertheilen möffen,, wenn er auf den. Truneus Näcficht genommien hätte? Wenn dem. Regens .fenten die, nad) nicht einleuchtet, fo will ich die. Gattungen einiger von ihm, felbft augeführten Far tuilien näher prüfen. Unter der Orbnung Aadi. ealia begreift Herr Prof. Hoffmann die Öattuns gen Marsilea, Sahiinia, Pilularia und Zsoetes. Der Charakter biefer Samilie if, daß die Fructie

flcationen gwiihen, der Wurzel oder den Blättern |

‚Pinen. Dei Charakter, der. Gattungen beruht, auf

[ee

bie Berkkpedenhet und: auf ven erfiiehtnch" wi

- ber Gruch. Selbft: Herr Prof. Hoffmann her

fie nach hietniac) unterfdhieden. Aber aud) ohne auf

ihren verfihiedenen Sit zu fehn, Iafen fie fi führe \ | leicht bo einander unterfcheiben:- : Wie Tann alfo . u ver Recenfent behaupten; vaß bei Beftirmimg: bera

felben auf ben Truncus nif-Rädficht genommien iM? Dieß Deifpiel ift berall fchlecht gersählt,' da ‘die Gattungen diefer Tamilie nur aus einzelnen

Nrten befichn. Eben fo wenig ann Palace, die |

mur die einzige Gattung Egnisetum enhäft, ‚für die Meinung des "Necanfenten enticheiven. : Was der Mesenfent volfends, niit Endocarpa fagen will, FE mir ganz undentlih.- Doch wir wollen -fehn,

wir eb n. mit. den Annuläbis‘ > verhält, ‚Schon

"vorhin

De Decenfenf muß gtaußen, daf. jedem Botanis

tor diefer Manıe. bekannt if, font würde er viele leicht eine genauere Belimmung biefes Wortes

geaeben haben, Dieh if aber nidit der Ball; ich muB daher die Erflärung.itn Tamen des Kecene „fonten geben. Here. Yrofe Hofmann verfieht . .bierunter diejenigen Basenfräuter, deren Kapfeln mit einem King verfehn find, er bedenkt aber

sit, daß die übrigen Sarsnfräuter, denen det

King fehlt, nicht von’ diefen getrennt werden Finnen, fondetn daß beide Unterabtheilungen

einee und derfelden Zamilie ausmachen, und dap. Ä folglich der Name Arnulara gar nicht Baliend iß-

z Be - ..

za

vorhin: sabe pr’ enwähnt.. daß Rinne: "unter" der

-Sattung Polypodium Gewädyfe von ganz netfcjies: denem Truneus vereinigt ‚hat; denn er fah bei dies.

fer Gattang , fo wie.auch bei den übrigen eigeuts . chen Sarınfrdutern bloß ‚darauf, ob die Früchte

in. Mteihen- vertheilt: find, oder ob fie insRreife, am = Raude, in.den Winkeln des Blatts u. f. w., flehn.

Bon. Polypödium if 5 DB. der Charakter in dem System. V. egetab. fo angegeben: puncta disci distinota. Bas fagt der Ders Prof. Hoffmann ih feiner ölom ?:' capsulae distributae in puncta

subretunda. Bon Asplenium lagt einnes Li.

nene disei subparallelae , variae; Arffmanns capsulge: distributae an lineas ‚Tectas, saeps confiuentes, Eben fo verhält .es fi ich mit den aus dern Gattungen. . Schließen diefe. Charaktere nicht ganz- die Verfchiedenheit -ded Zrumcus aus? Wels

cher Botanifer har feit 2 inne’s Zeit überall beiden

Ogttnngen. der Farenkräuter den Trancus mit_in Ans

fhlag gebracht? Was für einen Sinn foll man nun . mit der Behauptung Des. Necenfenten verbinden, daß

bei den Gattungen der Farrnkränter zugleich mit auf

die MVerfchiedenheit, de8. Fruneus Rücficht genoms '

men if? _— De neueren Bekimmungen. und Uns

terfinhungen der Karınfräuter von Smith, Heds .

win und Bernhard will ich nicht eins . mahl

u.

_

Tu RE

„möhl einen‘, da’ fie sang gegen bie uni, vos ‚Necenfinten find...

ir ch Fomme zu den Schwimmen. ME Beie

foiele, wo bei ben Gattungen 'auf den‘ Truneus sit Nücficht genommen -feyn foll, führt der Mes

cenfent Trichia, Arcyria, Stömonitis, Physa- .

“rim, Fuligo und einige ändere an.‘ Um nur gleich bei der erffen Gattung, der Trichia, fehn zu bieis ben, fo befteht der Charakter derfelben ‚darin, daß bad peridium im reifen. Züftande ungleich. dufe

. fpringt, und daß fic) das daru enthaltene und au \ ber Bafis befeftigte capillittum in diefem Zuflande gereöhnlich elaftifch entwickelt. Schließt viefer-Ehas

sakter nicht die Werfchiedeiheit des: Truneus ans, und würde man nicht jeden Staubfhwanm, der

die angeführten Charaktere befitt,, er mag über

flielt, geftieft, mit einem einfachen ober äftigen Stiel verfehn feyn, mit allem Nechte zur Gattung Trichia zählen innen? Weiß der NRecenfent nichr;

oder will er vielmehr nicht wiffen, daß die Zrichia

wirffich Arten enthält, die neßfbrmig, ungeftielt md mit Stielen verfehn vorkommen, und mithin in Hinficht auf den Truneus eine dreifache Ders fhiedenheit zeigen? Mer würde es nicht geniißbilfigr

haben, wenn Herr Dr. Perfoon bie Trickia

behalb | in 3 befondere Gattungen vertheilt Hätte? SR

- =

| . ZA nn Sf. dicfe Battung nicht: ganz "gegen :die ‚Meinung bed -Recenfenten?' Zeigt ‚nicht gerade diefe Gate tung, daß auch Ferruearia, Psora, Lobaria . u. few. ald verfehiedene Modificationen des Tran- eus, beil fie alle (mm fidh des Austrucds deb Res eenfenten zu Bedienen): in- det Sruchttheilen - mit einander‘ übereinlommön,,. auch eben fo gut ‚:alß Die in Dinfipst des Truseus fo verfchiedeuen Trichien, " mit einander. verbunden ‚werden müflen? —. Eben fo verhält ed fi mis Physarum ud Stemopnitis, Die :übrigen: angeführten Gattungen, wie Arcyria, | Fuligo und Squamaria fönnen gar nicht zum Beis fpiel für die Dieinung ded Necenfenten dienen, da Ahr Truneus bis jeßt 'thelld nur don eimer Art dor gekommen 'ift, und theild auch, weil fie aus zw wenigen Arten befiehn. Die von den Mecanfenten angeführten Hepaticae zu prüfen, halte ich gaug

für überflüffig,. da,eB jedem befannt if, daß tie

unter. Diefer Familie ober Ordnung begriffenen Gatz ‚tungen nicht wegen der Derichledenheit des Tran- eus, fondern. wegen ihres’ ganz verfchiebenen Sruchts baiied- von einander derfchieben {I find und eur getrennt .

"bleiben möffen DI Ä Aus

| .%) Wohte indef PR Kecenfent wirklich einige Gab . tungen anführen, die für feine Dieinung eins _ ee » £onnte er. Mch auf Poria, Odon-

a!

u u

u KIK

Br ders piöber- Erpähjlten erbeitet off che ds ö kin. dap weder Linnernoß die menern' ‚Botanis

ter bei den von "dern Necenfenten felbft Angeführten" , &attüngen auf ven Trunems Rüdficht genommen

haben, fondern daß alle: bloß. nach der Berichiebens heit der. Seugpt. beflimmt- find, . und bag, beßhalb,

um nicht inconfequent zu ‚verfahren, auch. alle Kihe :

"nen: Gattungen des Hm, Profeffor’d Hofmann, deren Charakter, wie 7 errucaria, Bsora, Lo-' : baria, Cladonia’ md snea nur auf die Bers,

‚Mhiedenheit des Truncus' beruhen, wieder ante |

eine Qastung vereinigt werden möffen.

r

, Vınea plicata und. barbata Bann man aller

"5. dinge leicht verwechfeln, aber doch ficher on ‚unseefeheiden. willenine charafteris

. ‚firt

tia. "und. Thaelaephora 'Yert. besiehen, die

| roirklich nur b1oß durch - die DWirfchiedenbeit. des! |

Pruncus von Boletus, Hydnum und wit denomws Thaelaephora getrennt find. : Diafe fceint er aber nicht einmabt su Feunen.. oder er weiß viehmebe-nicht, daß ide, Interfhied U. Stop

„7 auf. die DVerfchiedenheit des Truncus gründet.

ehr viel mürden diefe Beilpiele aber doch nick

erwielen baden, weit Herr Dr. Perfoon Ab

jegt überzeugt Hat, poß He nicht’ ‚016 "Defondere Gattımgen behebnFöntten und "Re nun ‘auch iR feineg Synopsis wieder auößveichen wird.

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. ' . - . - FF min. dm N. un

ee RXKIUE .

- fir die eeftes: Viirea' vulgaris loris: lon- eis iniplexis ;.in der ‚Befchreibung: fıla '‚sunE salis crassa. inuicem impjexa et im voluta inaequaliter ramosa,, tenwioribus ‚secunilum :longitudinem exeuntibus fibris praedita subrigida et erassiora quanı in eliis. speciebus. . welches alles auf das: genauefte mıie unfern Exemplaren zus

- fammenerifft. Die’ zweite nenne er: Fs- ..nea barbata loris tenuibus ‚\brosis. Fi. brae qiiae per. omnem longitudinem cre- _ ‚brae 'exeunt wel simplices vel parcius "diuisae, id vero peculiare habent, quod

. non pendant, es in latera porrigantur. Zi habe in meiner : Abhandlung behauptet, daß de Arm. Prof. Hoffmann’s Venea barbata von feiner U.. plicata oder dem Linneifchen L. plieatus nicht verfchieden ift, weil die filamenta patentia, vwerauf der Unterfchied. derfelben beruhm fol, Eein : beftimmtes Untericheidungszeichen abges ben; und zwar aus der Urfache, weil man oft Ins dividud findet, von denen, zufolge dieles Charakters, einige Ucfte den L. ‚plieatus, ‘andere den barba- tus vorftellen. Zerner habe ich gefagt, daB Dil. lenii ‚Venea barbata etc., welde Har Prof. Hoffmann ald Synonym anführt, nicht zu dies fer Sleihte, fondem zu Linne’s L. barbatus ges bi

4

- on

/ | , , ui. > 1: 1 ke

= bbri, vwelber bon der H offniannfihen V. berbata, . war erfehieben ift, aber feine befondere. Art auds

macht, fonbern nur, ‚wie äudy: Hr. Dr. Smith" )

.. gegeigt, hat, ald Abart:ded L.: ‚artieulafus anges , fehn werben Bann. -Der Rec: fight den Ierthum 98 Hrn. Profi, Hoffmann-wohl ein, am ihm aber " flinen-vermeintlihen Schuß angedeihen zulaffen, will

er.durch bie- oben ausgehobenen: Beichreikumgen des Dillenii .Vsn. plivata And berbata die Lefer zu

> überzeugen füchen,, alö.hätte: der. Hr. Prof. Hoffe mann wirklich. die Diktenifche Zlechte vor fi

gehabt. Wer aber. noch im geringfien ztveifeln

füllte, daß.’ des Hru.- Prof, Hoffmanns Venea’ "Barbata nur ein Lichen plicatus mit is hori-

" zontalibus ift, der vergleiche. die ‚Wefchreibung,, ee berfelbe in feiner. Stora von der Von, bar-

ba ta:

We do not’ hesitate, fagt Herr Dr. Smith in der English 'Botany T. 4. 3 858, 0 mike °.

the L, articwlatus (1.258. £& 1.) and .berbatus:

\ dt. 258. £. 2.), one ‚spegies, the propriety of

which was first hinted by Mr. Lightfooe.

in Fl. Scotica, and we have adopted. the same

opinion fram having also "examined the spe-

o.mens 'of Dillenius, which in this case. awe the original authotity. The barbatus, .

. „which is the least uncommon of the two, is. lefs. tumid, ‘and „ot always fo Ball of:

transverle cracks as the arsiculasus.”

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L} PP zn

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.

bata gegeben hat, umd ich, fiche dafür, do er fi ald» dann vom Gegentheil überzeugt halten wird. Schon

gleich der Anfang ‚der Belchreibung: “a priori CVenda pliecata) vix specie diuersa” läßt vers nuthen, daß die Hoffmannfche Ven. barbata

‘om U. plieäta nidt fehr verfihieden- fenn fann;

denn was Kir Prof. Hoffmann vIXx specie

verfchieden findet, muß aud in der That wenig verfchieden feyn. Uber man lefe die Belchreibung weiter, fo wird-fie, die file. patientia abgerechnet, durchaus mit dem L. plicasus übereinfommen,

‚Und doc) foll biefe Hoffmannfdhe U. barbata

mit Dillenii U. barbaia oder dem L. barbatus

Linn. einer. Slechte,: Die, nach mehreren Borges nitern, md auh nah Smith Mur eine Abart ded L. artieulatus ausmacht, einerlei feyn?

. Wie läßt es fi denken, daß Herr Dr. Smitp

eine Zlechte, von der der Hr. Prof. Hoffmann

* im der Belchreibung fagt: “a priori (U. plicata))

vix speeie. diuersa’” mit L. articulatus vers

binden follte, wenn L. barbatus Linn, und Dil- lenii nicht näher mit L. articulatus ald mit _ plicatus verwandt wäre? Jcy behaupte daher

noch) wie zuvor, dap des Hrn. Prof” Hoffmanns Vonea- barbata nur eine zufällige Abart des Li- chen plicatus it, nnd- daß das Hon ihm anges führte. Synonym d66 Dillenii zu dem Linneis [2 fh en

ı)}

dm xxavi _

fden L. barbatus gehbit, ‚welcher mit L. arti- eulatus verbunden werben muß.

U, articulata ift vollends gar nicht mir beiden (U. plicat.u. barb.), am wenigflen mit U. barbata, wie der Aerausg. fich beifömmen

läßt zu verbinden, nodosi.rahıi, demptis_ ‚extremitatibus dichotom. constanter ser- vantfagt Dillenius (Hist. Muse, p.61.)

U. articulata :wit plicata zu verbinden, ift mir nie eingefallen. . Wie kann der Mecenfent fi) herausnehmen, mich etwas fagen zu laflen, woran: ich- nie gedacht habe? Diefe Stelle ift eigentlich fehon durch das vorhin gefagte beantwor= get, ich wiederhohle indeß nochmahld: U. barbata Hoffm. und Lichen Barbatus Linn. und Dill. find zwei verfchiedene Slechten; jene ift nur, eine Qbert. der Von. plicata, diefe (die Linneifche) AR von der Hoffmannfchen ganz verfchieden,: mache aber -Teine befondere Art aus, fondern ges birt gu Linne’s Lichen articklatus. Smith, als Vefiger des Linneifchen. Herbariums, und Dem noch obendrein die Dillenifche Sammlung zum Gebrauch offen fleht, fanıı über den L. bar- datus und articulatus unter allen Botanikern am befien enticheiden. Hat der Mecenfent alfo gegen die ı von diefem Botaniker mit L. articulatus und

BE 0 bar-

us AKKU

-

Barbatus borgenommene Verbindung etwas örhebe liches vorzubringen, fo mag er ec mit Smith felbft ausmadpen. 2

Eben fo unwabrfcyeinfich iM: die Wielnung des Herausgebers, Daß Fsnea hirta nux

eine jüngere F’snea plicata feyn folle, die ‚an einzeln ftehenden Bäumen nie Dem Erad von Bröße als in dichten Wels dungen erreichen Fönne. Wie wenn in einem ‚dichten Walde oben auf dem Stamm ebendesfelben Baums /snea pli- -cata einige $uß lang herunter hänge, + Fsmea hirta aber nun einige Sou hoch - unten gerade aufftehet? Wenn Yınea plicata Häufig mit gefteshlten Scuteilen,

Ysnea hirta böchft felten nur mir nada .

sen Tuberkein gefunden wird? Zudem bemerkte man seither nıe ale Seltenheit die nackten Scutellen oder Tuberfeln an Ysnea 'hirta welche an Asnea barbata umd plicata gar nicht Telten und an ers fierem gewöhnlicher als die geftrahlıen Scutellen, felbft dazu noch Eleiner als an Fsnea- hirta find. Wie. unwahr und falfch die vorige Behauptung | bet rconfenten war, hat man vorhin gefehn. .&; Nicht

> ZXXAVIIE m

,.Miche wiel beffer_ möchten wohl: bie Gränbe .feym, --_ . die er jet im Betreff des L. Veirtas verbringt. -

Vanea ÄAirta.ift, wie jeder Botaniker weiß, ‚der

feine Beobachtungen nicht auf feine vier Wände eins

. Whräntt, in nichts weiter von U. plicasa verfchier

‚den, ald daß fie Beier ift umdb aufrecht wächlt.

Da man bi6 dahin noch Feine Gcutellen an derfel- .

. hen bemerkt. hatte, fo fieß fich über die. Selbftftäns Xigkeit derfelben ald Art nichts mit Gewißheit ent= ,

fbeiden. An einen aus Umeriba enthaltenen Exems

ylar der U. hirta glaubte Herr Prof. Hoffmann hie Scutellen gefunden zu haben. Daß diefe aber - Reine wahre Scntellen feyn konnten, erhellt fchon Reraus, weil diefe nämlicyen Theile auch zugleih mit: geftrahlten Scutelien bei L. plicatus, floridus. ud andern Arten gefunden werben. Cs kam alfo’ ‘darauf an, U. Airta mit eigentlichen Scutellen zu finden. Diele hatte id Gelegenheit zu beobachten,

Da fie gefirahlt meren,, fo hatte die Glerhte Achns Iihleit mit U, plicata und florida, dody fchien mir. U. Airta näher mit U. plicata als nit flo- rida verwandt zufeyn. Meine Bernuuthung wurbe aber zur Gewißheit, indem ich bemerkte, daß-.alle Indiuidua der U, plicata, die auf der obern Seite der Nefte an Bäumen, die in dichten Waldıngen feben, wuchfen, anfänglich aufrecht waren, und

im Diem. Puflane oölig dem L. Airtus oder U. 2 ‚hirta

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- Oro re ng

tt.

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Kir am em . feiaber: eine ie Omfersoms SM and Darkber erreichten, fe: röaven fie erft arliber Spie etwas übergebagen,, hingen :aber zulebt :gauz wies

| Der, und. flellien sn: Dasiem : Juflande den L, plica-

EUS vor. Die habe ich ht un einem, - fondern an niehreremihumbert: ‚Indiukchuis beobathtet..: Da ..

. a0 U. kirea gan mit einen: jungen L. plt catus

übereintommt; foßte: ich Dager nicht mit Ormd ans

sehmen onmen, daB -Ur Ainta nichts weiter if,

ald eine junge unntwidelte: U. plicata? Daß

die fehr häufig an einzeln fiehenden Bäumen, Plans

Ban. is. f Irnorlorinuenbe Ur Airta immer: unbers

"ändert bieibt und ‚nicht in dem L. plicatus übers geht, erfiäre ich dadurch, daß biefe: Blechte, wie

auch bereitd Dillenins fihon: angemerkt has, nur in dichten und wenig befuchten Waldungen vorfommt... . Hat -viefe. Meinung die geringfte -Unmwahrfcheintiche -

: Hit? Warum bemerko ion‘ V. Firta fo falten an

einzeln ‚fließenden Bäumen. ud Planken mit Tas | berkeln; und warm gar nicht mit eigentlichen

| | gefzaplten. Seutellen? Kahn man den:Grund ans - ders, ald in. dem diefer Sfedjte zur völligen Auss Bilnung-- nicht zwechunißigen - Orte fühen?

Warum maß ich den Rerenfertten an fo viel:Orichers nungen Abnlicher Art innen * Warum? zeigen fich viele Zlechten fo feiten: Kris: Ziichten Wie TApt fi fe) Biefe ante Erfgeimmg' anders bei fo: vielen

os . 4 , Moofen

, . ve - SL” p

Atoefen, mob. Ardbber üielen Yekroflenorien ertlde Ä "en? -- Dos; warnne wilhich noch länger bei:viefem Begenflande 'vermeiten, ver Teinem , aldmur 'einem

8 einfeitigen und: eingefchräntten :Röpfe, .„nıie ‚dern des Mecenfenten , irgemd, eisren Zweifel. übrig Aaffen Tan! = Muß man aber nicht über; die zwei nichts fagenden,, ' durch meine. Benbachiingen:fihod wite

derlegten; Bragen Tide, wor) ‚der‘ Neceuiem. u

gen a“ Yanen wi = nn

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went eier. defder man Ads manchihap!‘ 171

; -Verlegenbeit‘ Yınea fiorida von Fınea

‚plicata Oder: barbara) zu unterfebeiden, und doch geftebt der Herausgeber fehe ineonfequent der /snea Horida. (S.61.) .

Barum fpecidle Verfchiedenheiten 30: oo eik fie ı) nie herabhängt, 2) wegen Reamsificetionen, 3) wegen ihren mehr -, öder weniger borizontalftehenden Aefls ‚ben , Inuter Kigenfchaften, wehkhe: auch

27. 9er Fsnea hirsa zu gute Eommen müflen. - Ib bin nie in Berlegenheit selnmmen, vn L. floridus von L. plieatur zu unterfchelden, weil / er durch die angegebenen-Sharaktert leicht zu ers

| Kennen if. Nicht .felten: abe “Ih. in -in Gefells fhafı des L. plicatus sehn Beide. ließen. fich | beim

.

% N 20 ze

beim ern Bi ‚umterfäpeioen. Buih bemirtt man dh: mohlram einzehi fiedenden Bäumen mit dem uns vollformnenen L. plieatus (Venea hirta Soffm.)

Zeterer bleibt aus:den eben. angeführten Urfachen

amverändert, aber jener zeigt feine großen Scus - tellen. Beide Fünnen alfo‘ wohl wicht gut ein und Die nämliche. Pflanze ausmachen. Wuch in ganz

altem Zuflande Habe ich L. Aoridus Immer aufrecht

bemerkt. ' Solften fi imbeffen Webergänge :zeigen,

"die die Werbinbuhg brefeltien mit L. plicatus.noths

wendig machen, fo habe ich nichtE dagegen BIN mau-ed mir aber aldi:eine Inconfeqwenz auslegen, daß ich L. floridas ‚nidyt mit plicatus vereinigt babe, fo Handelt der Here Prof. Hoffuimann Doppelt Inconfequent ,:daß er Diele Zfechte wicht als fen in ver Slora Deurfchlands ‚als eine- befons dere Art: aufführt, fondern fie noch obendrein in ven Plantis Tiehenosis alö eine befonbere Hr abbildet.

Versen‘ dichotomi, urgeachee der Beeausges = ber darüber: -abfpricht , fcbeint iym völs - ig unbefanne. zu fern. Ree. 'erbielt Diefe - Skechie "vom: verfiorbenen Khrs

hart, nebfl der Venen achroleuca, Sie

unterfcheiden Fich in Solgendem: Venea

M oshroleuca wählt aufrecht. an der Erde; &s . Vonen

p)

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2.

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yaen. dichotoma hänge vom Ydumen: gs

- U.:oohroleuca bat zunde Stimme ‚und. . Sroeige; U. dichak,. ift vorzüglich in dee

- Theilung . derselben ıflachgedeüskt --oder ." eingerieft; U. oohrajouca endigt.in gablis de: aunfelgefärbte Euwae faßeigeeSpigen ;

U. sdichotofna läuft im lange mit: des . |

» gansen mättgelben ‚Slechee gleichfarbige

haarförmige Spigenans; U. ochrol. zeige

» eine .esuhe mit feinen meblichten echas

benen Warsen befegte- Oberfläche; Udi- _

or „ehogeme hat-Dagegen ‚sine glatte, zufams

„mwenhängende; felle, hin und wieder im - Zleine Gruben vertiefte Oberfläähe; U, : ‚schroleuca ift innen mit einem feinen - Merk angefüllt; U, dichotoma ift -viels ‘mehr wöhrig und. leer. Von U. dicho- . toma bar Rec. Eremplare erhalten, die-

über einen Suß lang find, von U. ochro- deuca aber noch Feine höhere als von 3-4 Zoli gefchen., Mir unfern- (üyanız

ploren der U, ‚diehot.. Fommen. fehe ges

may Abbildung. und. ‚Befchreibung des : Lich. sarmentosus (Abar 2.0)

‚überein, aber weder mit der- Abbildung (Tab. 3. £ 3.)..n0c ‚Befchreibung des

a et . gielanen wir auch noch

eine

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Tr 0 - x . .

u | kt keit, hi icht anders. ‚a8. einfeitig audfallen.. Ä Mas

0. 1m -.

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» eine: Mindare en, die in Sarbe der Ends . fpigen' Nchntichkäis mie U. ochroleuea, : in den breiten Ramificationen. mit U. di- chotoma, häste, fo gehört dennoc) wahrs

fIcheinlich des Aeransgebers U. dichotoma 3ur U. ramulese, welche, er eben fo. ies . gig mit. U. iubeta verbinden .als U. di. ehot, und orhroleuce nicht gerkenns wi | ‚fen.mil.. . ii dem. Herm. Dr. Berfoon. habe i& en

"&remplar bed L. sarmentosus geichn, welches er

Son Acharins feloft erhalten hat. Mir diefem _Hmmt. mein L.. sarmentosus auf das. genauefte äberein. Wenn, alfo nach des, Necenfenten BVerfir Gerung L. sarmenkosus ‚und Venea. dichotoma Cwie id). bereitö in .meiner- Abhandlung gelangt habe) einerlei. find, fo ift auh meine Slechte „von Ichterer . nicht verfdjieden,, und folglich bie Dermuthung. ded Mecenfenten , baß..ich, U: ramulosa: für dichotoma gehalten habe, gänzlich ungegründet. Allein fihon »ehbalb, weil der Recenfent den L. sarmentosus und. achroleueus nicht felbft gefunden. und beide

| in ihrem derfchiedenen Zuftande nicht ‚beobachtet

bat, fenbern-bloß nach einzelnen, vom verfiorbenen Ehrhart erhaltenen, Exemplaren über ihre Vers fehiedenheit zu -urtheilen fih anmaßt, fo Fonnte fein

ih

|

a ——n Liv udn

“* Aber. die. Aepnlichteir: und: die. Bertedenbeit | __ Diefer beiden Flechten gefagt-fabe.,: oränderfich auf vielfältige. an Ort und Gtelle gemachte Beobachtuns gen, und auf viele aus tuehrereg Gegenden Deutfchs -

Sands erhaltene Eremplave.diefer Ziechten. Sch wies derhehle daher nochmahls, mas ich bereits in meiner

Abhandhing gelagt habe: L. sarment. unterfcheibet

un nıte alleikt darin von: L: ochrol., daß er hängt, gewöhnlid 2-3 mahl länger ift, feinere und wes 'wig auögefperrte. Aefte bat’, gersöhnlich won biäffes

zer Sarbe vorfommt , und daß die Endfpigen ives

‚niger fhwarz al bei L. "ochroleueus find. : Die

Länge, die-feinern md weniger ausgefperrten Aefle

find aber bio Folge. des: Hdiigens, und bie era“ biäffere Karbe bloß Folge der Verlängerung. Könnte

man. einen L. ochroleucus auf den Zweig eined ' Band verpflanzen, -fo würde er mehr Nahrung erhalten, ‚fich in mehrere: und längere Aefte :vers theifen, bei zunehmender Verlängerung endlich berabhängen, und fo viacy und nach alle d’e Vers änderungen anıiehinien,, die den L. sarmentasus vom - ochroleueuis unterfcheiden. Wie verfchieden ifl nicht ‚ein Lichen farinaceus pendulus von einem aufs - geht wachfenden? Wie .fehr weicht nicht ein junger

aufrechtwachfender EL. plicatus (U. hirta Hofm.)

von einem YöRig ausgebildeten ab? Sol. ich, den

Becenfenten an fo unendlich viele Erfcheinungen ers Innern,

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innern, ie ung 1ögtich vor Mugen find, md dem unverkeimbarften Emfloß des Bodens anf die Ges wächfe zeigen? &o .viel ich auch für mich hatte, L. sarınentosus mit ochroleucus zu verbinden, fo habe ich jene Hledhte deffem ungeachter noch al® eine befonderz' Art gelten laffen, und die Boraniter, die beide zır beobachten Gelegenheit haben, aufger fordert, meine Vermurbung näher. zu prüfen. Kann man dad, wie der Recenfent fagt, über eine

Bahr abfprechen neunen ?

Salfch iR ed aber, wie der Necenfent behauptet, daß U. ochroleuca' runde Stämme umd Zweige has ben foll; fie find. fo ‚aut wie bei dem sarmento- sus eingetieft und. an den Bertheihingen flndy ges

'Drüdt. Ungegründer ifl e6, wie der Mecenfent behauptet, daß L. sarmmerrtosus mit Feinen. fhwärz« lichen Spiten verfehn fern fol. Sie find wegen MBerlängerung: des. Gewächfes nicht ganz fo. fchiwarz, wie bei ochroleucus , aber doch nicht gleichfarbig.

mit den Aeften.. Selbft Herr Prof Hoffmann fagt ja in der Beichreibung des L. sarmentosus. (U. dichotoma): “ad lentem .apices filamento- rum nigricant.” Webervem fann die Farbe weder

des Stammed noch der Spißen, bey diefer Flechte

ald Charakter angenommen werden da fie, wie ich

in meiner Abhandlung gezeigt habe, in mannigfals | tigen

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ben Tann, . Doß die von dem: Hm. Pf. So mann angeführten Charaktere, ., fell. ‚mit Eins fchluß: derjenigen, ‚welche, der Mecenfent noch hinzus fügt, ‚nicht. hinreichen: Ednnen, "U. pübescans al8 . eine von U. laneu verfchiedene Slechte anzufchn, muß fchen einem Anfänger der Botanik einleuchs ten. Noch weniger aber wird man Bedenken tras gen, diefa beißen Fledyten miit einander zu verbins den, - wenn man bevenft ıy daß auch U. lanea mit. mehr ‚oder wenigen feinen: Ramifieationen | vorkommt, - 2) daß Feine Spiclart eine _beftimmte 'Zarbe hat , fondern daß alle hit fehwarzer, fchwärzs \ Ficher ' brauner und bräumlicyer, Farbe demerft ' werden,. 3) daß der Spielart ‚mit brauner mid \ fehwarzer Zarbe die glänzende Oberfläche nicht allein _ ‚eigen ift, fondern bap alle mehr oder weniger gläns sen, im Altern Zuftande aber den Glanz verlieren, . and 4) daß auch.die Seutellen Feine Berfieden. . beit seigen.

Was der Serenfent no6 über Vonea ‚raml- | losa, implexa » flaccida' und hippotrichoides _ vorbringt,, übergehe ich, da e& fo unbedeutend äfl, daß ich .ed nicht ‚äinmahl der Mühe werth halte; - ein Wort darüber zu Jagen: - Wem .e& ‚überbem - nicht unbelannt ift, daB Herr Prof. Hoffmann

u Marten ms aujälligen Abweichungen fehr z gern

J - XL

gern. x Sefnbere irten mächt *), Monstra un ans | dere in Gruben vorkommende Schwämme, welche von des außerbalben wachfenden einige Berfchies denheiten. zeigen, ald ganz neue und vorher nie _ Befaunt fen follende Gewächfe zu befchreiben im Stanve Zu }, und fo gar unentigidelte Scneimme ö u ald

9 Sc Örauchte mid bier dteß auf die von dem Herren De. Bernhorbi reducisen Hoffmanns fen Zlechten zu. besiehens es Bann indeß nicht faden, menu, id noch einige andere Beifpiele anführe:. So if Mnium elipticum (Hoff. 31. ater Ebl. ©-52:), das fchon Längf bekannte Bryum rostratum Bryum rubellum (Hofe . mann & a. ©, 6, 33.) voR Weissia curuiro- . stra wichb.verfhieden Hypnum afine (Haffe . mann a. D- 6.61.) ann nicht von H. com» mutetum getrennt werden. ' Eben fo wenig Hypnym deeipiens‘ (Haffım.,& 0.0. ©. 75.) won finnes H, cupressiforme Verrucaria decolorans (Hoff. a- a. 9. ©. 277.) ik mit Verrucaria granblosa (Hoff. a.0.D. ©. 173) einerkei,.— Eben fo Psoxa. Hypnorum (Hafım. 0: D. ©. 166.'2.17.) mit Psora pezizoides _ (Hofm. a.a. 9. ©. 166. n.18.) ü. fe @. 2),3.%. [53 Bolerus ceratophora und polymor- .,phus (Hoeffm, faygi subierr. ‚Hercyn.) ein mb .. biefelde Diane mit Miolfen’s Boleins odora- Die Aeiricus vndulatus (Hoff, fung.

Do on out

u Be Fi 200mm

als. neue Gattungen auiftelten fan. ® ); den; wird

e5 nicht befremden, daß-auch Herr. Prof, Hoffe _

mann bei der Gattung Udnea zu mancherlei Srrs

‚shömern fähig war, und fi) nicht wundern,” daß:

son den 16 Arten und den 3 Halbarten‘, welche

derfelde von der Usnen- ‚auffähtt, nach meiner Res

- Hifion nur böchftiens Arten angenommen “werden Fönnen,

Um noch) an eirtem Beilpiel darzuthum, dem

erbellt, wie fehr ih’$ der Recenfent. babe angeles i

gen feyn laflen, alled zu verdrehn und zu ensftellen, fo’darf han nur die Correfpondenz > Nachrichten nit

der Inbaltdanzeige des Recenfenten vergleichen: ,

Hedwig hatte unter andern bedenfliche Zweifel wegen der von den Hru. Prof. Hoffmann in feiner Slora ald neu beichriebenen Moofe, die in dem Briefe genannt find, weil er nicht glaubte, daß r ie befonbere Arten ausmachten, md verlangte , 4! . .. def:

subt. t. 4.) ik mit Batfdh’$ Agaric. asserculorum eineelei. Agaric. 'myurus CHefm. a.0D. '%53.) gehört m Schäffers Agnricus gulericu- latus u.f m. wu:

*) ©0 if Embolns‘ (Hoffm. Vügenb, erypt. Fasc. 2. 8.8. t:2. £.3.)' der "Anfatıg eitier Tri- chin, u. Dycogala’l Soffm. a. a. Ö. 8:9. 1.2.

‚&4.)> Bet ebenfalls einen unentwiceltenStaube.

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o ' fdwanım vor.

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beßhalb, dal ber Herauögeber fie ihm mittheilen möchte. Wie gibt nun Der. Recenfent den Iubaft ded Briefed an. Yuf eine Art nad) der der Brief: alles Ssntereffe und allen Zufammenhang verliert : I edwi g verlangt einige Hoffmanniche Moofe.

Ehen fo verhunzt ift der ‚Snbalt des fo interef:

_fanten Briefes von Niels Hofman angegeben: Der Brief enıhält eine Mannigfaltigkeit ven Ges:

genftänden; unter andern, daß Yon dem Regies sungörath Medicus eine Pflanzenphyfi iologie zu erwarten fen, woran er fehon über zo Jahr gears beitet babe; daß nach der Meinung diefed DBotas

nifer6, die Pflanzenfäfte fidy nicht von felbft be

wegen, fondern daß ihr Steigen und Fallen nach phufifchen Gefegen gefchehe ; yaß des. Prof. Hertz. mann’ Naturalienfabinett zu Strasburg vielleicht von allen Privatfamnılungen die größte und volls ftändigfie fen; daB in den Gärten und io den Serbarien der Parifer Naturforicher wenigfiens noch -6000 unbefchriebene Pflanzen enthalten fenn;;

daß fih unter den von- Baudin nach Paris ges

brachten Gewächfen viele Epidendra, Malphi- giae u. a. feltene Pflanzen befinden; und mehrered dergleichen. Mas enthält nun aber diefer Brief nach der Uingabs des Necenienten? Man

folte feinen Mugen faum trauen: Niels Hof man’,

Ds

\ nn \ ! A LU - | | " j nn . Bu mans glödliche Ankunft zu "Paris; gute | Aufnahme in Der ‚geoßen Afemblee bi 0: M el lin. i » . Mnd biermit glaubt der. Derfaffer fein Urtheil | Gintänglich ‚gerechtfertigt zu haben, das er zu Ans | fang ;diefer Blätter im Algemeinen über 3 Den Res 0 ‚eenfonten aufftete, Sbringen, im Augufl, 3799 ee I Derbeflerungen. | 6. XL Seite 8. Matt lächen lien lächeln. 2... u | - vet | | j x ı. \ nt . |

een

/ ° ı Ey v - vr D er - si e sa rt. RZ NE, re Zr SR EN . . ir zur - ee EZ u - je ‚L. Abhaidluigen. 1 ..E 'G ige Piz | . . ‚nv ... L N en _ . 1, . 30 ag 1 a ® 2 [#27 Ur %

Die Gattungen. der Laubmoose näher

bestimmt. "

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Herr ‚Profe ssor Willdenow.

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SöAnte Net, 0 b

Sa: ‚grole: auch Linnes Verdienste um ‚die

. Kräitterkünde sind; so wenig. hat ex für seine:

letzte Classe getlian, da er doch in. kinem,

| Lande: lebte , :wa: die: .nxeisten Moose, Flech-

ten. und "Pifze: anzutreffen sind. Die zahlrei-

‚che Menge von exotischen größsern Pflanzen,

. des. Yörsah: von. gesammelten Entdeckungen,

x.

dienerzu-ordnen.und:genauer zu untgrauchen- hatfe ‚:: beschäftigten du ‚sehr seinen systemati- . schatz Kopf, als dafs..er den kleinsten: Bür-: gern, des Pflanzenreichs die nöthige Aufmerk-- enmakibir gönnen: kodüse. Seine. Gatisingen-der

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UB. IS... A Laub

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hm -

‚ten, konnte ihnen al o keine sichere Cha- 'yaktere angeben! EINE LIT WE VER T PAR 4 7-79 Bere

7 \ [U ) ! 2, _ a . ra Bien -

Laubmoose nahm . er, mit einigen _Verände-'

rungen, vom grölsten Kenzer. dieser Gewächse seiner Zeit, von Dillen an. ‘Beiden waren die Begattungsorgena, dieser. Gewächge gänz-

lich unbekänaf, u wu: AbHer "Gebfauch Yes Mi- kroscops, den sie Fast änzlich vernachlässig-

FiTTar Nest w

Niemand wird daher 2,80 lange es Liebba- |

ber und. Kenner der "Botanik ibt, dem un-

vergefaftHen' Hedwig: hd gröfse Verllenst

absprechen können, dafs er es war, der sichere |

Charaktere für die "Gattungen der Laubmoose entdeckte, und \ uns einen bessern Weg sie

"klssifieiren:weigte. Est wiirde‘ aber!unbililg‘

seyn; wvbım wir verlangen woliten;: dafs tits

Charaktere gleich. so ganz vollkommen: vawihm!

hütten entworfen: werden:isollen. : :Beder: haf wer n . : . seinen «eigehen. Mafsstäb;.. nach dem er: dies

- Dinge betrachtet,. ordnet.oder. verwirfti Es:

bleibt .eiumahk dasi Loos menschlichen:Wätes:: aehimumgeni, dafs: sie. gie :wir niögen :esomai:

chen; wie wir wolle, (den sungerkeälten, Beisi

fall aller’ erlawgen’ hönneh.; Wenniwil einen. Rückblick auf: die: vergangene. Zeit''ihah ‚ce, imden> grün, :dale. die. Demikabgen =! einen Blianne

Tan r s. \ Rn‘ sin,

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hin,: Bay; Fönrnefort, Rixim, Linne’ U. m.8:;,. imantigfaltigemn T: ädeh eind unterwör-" fer werden, :und diels' wird: "bis zu den spä.’ testen Zeiten;,. ‚die wir uns zu denken ver-: mögen „. immer der Fall seyn:- Ich bin weit dayon entfernt, den grofscnH edwi g in’ Rick» sicht seiner Gattungen der Laubmoose zu 1. deln, im: Gegentheil schätze. sch seine Arbei- ‚ten sehr, und wünsche, dafs mehrere Botani- ker diesen mühaanien .Pfad- (der Un tersuchun-' gen ‚betreten. : ‚Seine. Gattungen sind für' den,’ der Musse'genuz hatı: alle einzelne Theile der Moose ‚dhikroscopisch '.zZu.- - beobachten sehr <s aber, ihrg-Kennimife hat‘ .für dern: zu: vieh Schwierigkeiten „der zu:solchen-feinen Unter suchungen; night, Zeit und ‚Geschicklichkeit $6- nug hat. Da nun aber die Gattupgen überhanipr von solchen , Charaktern entworfen werden. sollen die leicht 'aufzufinden und ohne grolse | Schwierigkeiten zu ‚betrachten sind; 's0 sey’&s mir erlanbt „'Jhier ‚die Gattungen der -Moöse aufs nene zu.besiimmen und nach ‚leichtern, falslichern. Keunzeichehi zw entwerfen, " us | Die Laubmosse gehören mit zu denen’ Ge: wächsen «. "weiche die kleibsten Theile besitzen: Ihr zarter Bau des Stengel: aad- ‚der Blätter

| A 2 | sagt

.

f \ , 4 m . £

\

u sagt uns dieses, ‚Ihre Bilumeni: sind: für un.

sere Augen nach einem. zu kleinen Malsstabe

. entworfen, als dafs wir sie ohne starke. Ver- gröfserung zu betrachten fähig'wären. Gröfser

aber als ‘diese ist ihre Frucht, und 'ich werde „daher nur diese allein, da deren Oeffnung; die wir Peristoma oder Peristomium nennen, Abwechselungen in. Menge darbietet, 'als ein sicheres Kennzeicken der Gattungen anneh-

men. Ehe-ich aber meine Veränderungen bei ... den Gattungen : der Moose - bekatiuit” mache;

nruls ich die Unsicherheit einiger Charaktere,

die. bloße nach-der Blume entworfen sind,

anführen, und überbaupt beweisen, dafs keih Fructificationstheil so gut anzuwenden isr,

als die oben genarmte Orfaung der Moos- Kapsel. Zu

Im Jahre 1790 äulserte ich im. oten Stück |

des Magazins für die Botanik von .Römer und Usteri 5.30 u.s. w. meine Meinung über: ‚die Gattungen der Laubmoose, worin. ich die Gestalt der Blume als unzulänglich

verwarf, und blols auf das Peristoma zurück -

wiels, Der verstorbene Hedwig beantwor- tete 1792 im z3ten Stück der Annalen der Bo-

tanik von Usteri $. 43 meine Einwürfe, in-

- dem

3 \ u Sg "uni

demi. :er zugab,; Aale die Gestalt. 4er Biume nicht

zu den Charakteren der Gattung zu ‚gebran-

chen sey, dafs aber’ die Stellung der mäan- lichen Blumen, ob sie’ nämlich avillares ‚oder terminales sind, ‚sich besser dazu schicke, Der

"Standort der Blumeti aber, so wie die Ver-

theilung des Gesthlechts, ob nämlich eine Pflanze Monoecist oder Dioecist ipt, ° müssen . nie. von den Botänikern zu Kenuzeichen ge-

: wählt werden; da uns die Erfahrung sagt, dafs sie Abänderungen unterworfen seyn- -kön- j

nen. Als Hauptkeninzeichen für Gattungen erkennt aber. Hewig das von ihm zuerst,

_ eingeführte Peristoma der Samenkapsel. Die-

s£8 ist der Hauptpunct von dem er ausgeht,

‚und ‚damit die: Arten Ahter‘ einer Gattung

nicht zu" zahlreich würden, 'Tog er die Stel: Jung der Blume’ mit zum ı (Gattungscharaktei.

Das; aber die'Natur öfter in einer Pflanze meh: ‘rere Kennzeichen anderer vereinigt, und so

die: natürlichen Körper 'unter einander 'ver-

"Bindet; so -kann es nicht an Laubmoosen feh- ‘len, die nach dieser- Methode gar nicht zu

classificiren" sind, Je einfacher die von uns

' gewählten’Merkmahle, Gattutiken' zu bezeich-

nen, sind, desto- leichter sind sie, und desto. wenigern . ‚Ausnahmen ‚sind "efe unterworfen. . A; | Alle

\ /

FL)

x zn -6 I)

‚Alle. Methoden; welche: wir haben; ‚und die

‚uns:die folgende Zeitgeben wird, „Hinken; sein

sicherer Beweis dafs, die Natur: ‚keine Gattun-

gen hat und wir sie nur als Hülfemittel, a sere Kerintnisse zu, erweitern, annehmen: müs- ‚sen. „Dieses sind. nicht allein - die Gründe,

‚welche ‚mich. bestimmt haben; blofs das Per;-

stom bei den Gattungen der Moose anzuneh-

men, sondern folgende Beispielerhaben mich ‚merrägtch dazu bewogen.

S- .+ $L . u 0}

Ich Kand in, "der Gegend 'xon Berlin ein‘

os _..e

Laubmoos,; das dem Mnium, fontanym sehr ,

"ähnlich war, * aber das Peristom‘ einer Leskia hatte. In meinem‘ Prodromus. ‚flaras Beroli- . nensis-nannte ich e9, ‚ohne auf, die Stellung der Blumen zu ‚schen, Leskia marehiea,. Hoed- w.ig,..dem ich es mittheilte ,. benante es im zweiten Theil .seiner. Dbseript. ‚muse, frond. u 108. t. 39. Mnium. merchieum,,: Mit: der von Hedwig bestimmten ‚Gattung, Muium hat es "aber yichts gemein ,. als die Stellung der Blume und “Achnlichkeit im: Habitus; : Die Kapsel:

‚Deffnung aber, wie auch seine eigene Zer- "giederung zeigt, ist wie die einer .Zeskia,

Hier hätte er. also, entweder 'eihe hake ‚Gat-

tung, machen . ‚müssen, oder es..nach dem

Hanpt-

* . . 3: + \ ,

u. ul. 0... - .. =

x

Hauptolarakter; dam Beiinein, air ver-

einigem allen: SEE u

- v .% 3a ..

Eben sch nilate die-Meesia Iongizeta, 'wel- che Hedwig im ezsten.:Theil- des .angelühr- ten Werkes 5. 6. tab. 2ı. zz. beschreibt und dbbilder; :eine 'eigeue: Gattung ausmachen) da das Peristom von. deu der Dleesin: 'schy ver- schieden: ist, und nur in: der Blume sich einige Achulichkäit zeigt. -Der Hanptcharakter, die

' Sıütze 'der Gattungen, das. Peristom 'ist ‘bei

diesen: beiden“ Moosen: gauz vernschlässigt,

aid ser. sind nach der 'Bltume.geordnet. : Tat

dieser Weg, frage ich,.nitht weit mbsicherern, aly die-alte Linn sisulre: Alkıhode; ‚imad wer

| vermuthet‘ wohl, dafs’ diede: beider Mouse ihn- ‚ter den genannten Gattungen: im '&ysteih Bi!

zutreffen sind 9- Hier-zeigt sich‘, -wie-mir- es scheint, der Weg:am: vortheilhaftesten, die Kapsel -Oeffaung «ilein als.Kennzefthen: kei ten .zu ‚lassen. Der: Ptäsident von Schre- .

. "ber hat\auch: im Zweiten: Theil'der: Gosera plantarım , welcher 2797 .esschien,‘ gröletoni: - ıheile nur" aufrdas Paistöin'sesehn‘, udd- meli»

rer H edwigech 8: Gattungen 'zusammenge-

" 20gers;t aber er bar bei den Gattongen: Bıyum

und d Aypdun auf d86.!@eschlecht, bei Polslil - 2 A4 und -

D

i

en

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" _— 1 PN , A

und -Leskla anf ‚das: Disyn einer mpophpeis. ‘mund bei Encalypta auf. die Oalyptra. ‚Rüäck- „sicht "genommen, Alles Merkmahle, die mir

nicht für: die Gattungen}; der ‚Laubmodee:: bin- Hinglich zu. seyn s scheinen: en luhg.l

[au “rn, [or ir > rt .\, 4 D .

Das: Geschlecht (as) ändert maunisfal- | | tig.ab, ‚Gesetzt aher auch ‚:;es wäre:hidr. be

‚ständiger, so kann.'es: unmöglich als Charakter

| gebrauehr werden, da:.man #8 ‚bei:den.größsern | mit sichtbaren Blumen. ‚versehenen; Pflanzen, die. wirianeigentlich : Sexualisten weniien, ‚wer

wärft,.. Es erlaubt: also,.die. Gleichförmigkeit,

welche man mit Becht. im ganzen” ı System werlangt, picht, hierseine :Ausnahme: dawn zu - .machen..:: Die Apopkysis,; ;um ‚Pohlia. and. Ler-

kiq a9 trennen, 'kenn. "für. diesen Fall ‚nicht allein, higreichen., ‚da: wir sonst »Polytrichum auch ‚wieder abtheilen - müfsten:;.. und.. man

selbst bei. der Gattung. Splachnum , welche

"diesen : Theil von. heträchtlicher.. Gröfse, bei _ mehreren: Arten zeigt, ‚Abtheilungen zu ma-

_ chen. gezwungen. wäre. :. Die -Calyptra bei ' der Gattung -Einealypta keifft. aber.:nicht: immer

mit derselben. Gestalt. :deg Peristanıs, zusam- wen, und. würde ‚ach... wenn: wir. si: zum _ Charakter. wählen; wollten j ein Bakjerichum

Zr a eine

a.

—- sy.

L . . 9

eine Teenhumg. nöühig:'machen,. ‚Herr Men-' ‚zie8 nimmt. daher im: .dten: Theil der .Tranr-

‚actions of the .Linuean Soniaty S.65;.schx un- richtig.. den Hauptcharakter des. Polytrickum von einer doppelten _cAlyptra her.. Er will das Palytriciam undulatum ‚und , ersyui- un. Hedwigs davon:;getrennt wissen,. und

diesen. Widerspruch ‚gebörig vertheidigen kön- zen. Ksiietgibt ‚sich, : wie ich glanbe, . hier-

E doch hat: er‘ beim Palytrichum magellenieum eine.ealyptra simpiex. ..‚Schwerlich, wird,er

‚aus deutlich‘, dals, uni Widerfprüche zu. verf- '

‚meiden‘. das Peristom allein nur. zelten kann.

_ Ich .kadn aber auf der andern Seite nicht

. läugnen, :dals, wenn: wir ‚allein der Oeffnung

der Kapsel felgen, "viele. -unähuliche Meote .

nahe beisammen: stekn :dia wir dem Habitus

nach: nie: zusammen stellen: würden. :. Es wür,

. - dem als die..Gattungen nach ‚dieser Methode

., 4

. künstlich ..aufgestellt, -aben nicht natürlich ge-

ordnet: Ist es aber nicht: besser, einen: künst- lichen.:Weg: einzuschlagen, wenn .uns':der so genannte natürliche: irre „führt und. sind'.alle unsere: systematischen ‚Orduumgen; '. diel wir

oftu witi Unrecht natürlich nenne; nicht 'kiisetlich? : Wahrlich. man darf mr. wenige botanische Kenntnisse. haben, um dieses ‚auch '

ni .& 5 - selbst

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S

D . [ee f

. lble. Arm’ ider‘ uftünlichslen: Anordamig 7 die

-Jussisn: so::vortreflich ausgeführt. ‚hat; "zu -scha; 33 Wir ‚werden-Schwerlich dahin kummen alte Präduste in oßner:niatüirlichen :Aöihe; 'öder

!iki7 deb geträumsen ‘Kette der, Wesen ‚aufge- u

stellt: u sehn. . AHesiunsere -Methöfen‘, ran "Bape -diksgen: "wasiman: ll, sindand Bleiben künstlich, ‚and 'ssdrligin\!es- auch sicher hoch

"dand- bleiben, ävenn wir. auch alle. ‚natürli-

‚che Producte einst sollten: ia- ‘syetkinatische -Otänusig :gebracht: haben; .- Die. Qefnung- der

Kapsuk ist ‚bei:.den’ Moosen so leicht zu un-

verschen ;. und. bedarf ;keiner: 80 :grafsen Ver- größeräng, um‘ sie "deutlich wahrnehmen 'zü ‘können, dafs jeder-Anfimger, weun'er: sie. ein- ‘mabl gesehn hat, sie'auch, okne'Schwierigkeit ‚wird. :antersuchem' könmen. ‚Verschiedene so genannte ‚Sexualistem:sind: um. nichtsileichter

‚du.sitrauchen, und.die,.Chataklöre werden’

- 90 leicht nach. dem blofsen Pexistam..elitwor-

. zenannelmme ,. aufzustellen. ‘Jedes Moss wird

| zu: nehmel,.darnzuh 'beytiksmt, - Ba 6 Gar

fen, i und: lassen: sich:: besser als andere: dem _

.u.o.

. Gedübhurils seinprägen.:' Daher wehmerichr kei-

nen Iknstaisd , hier: die:Gamungen;, :s0:wie ich Sie bel den Laubmudsen nach ihvyen Charakte-

‚alleiny. obme anf seineriulsere Gestalt‘ Kückwicht

r . Li 1 sarfig)e ;

.- Zum I 730 =

E Gattungen:der Läubmoose, Ti‘ "Phafcum; "Theca cum 'operculo fon di-

ee seedente Yecidna. 2, ‚Sphagnat; “Theöa basi orbicalo cincta, Ta let Peristoma 'edentklum.

% Gymaostomum;' "Theca bali nuda. Pu. in. 00 ristoma- edentulumi!”®

EEE -Hierber gehören ‘die Gattungen

Gymnösbemuim und Hedwigia, Ich N gestelie' gern ein, Adfs die Gattung Sphagnum "wenig davon verschie-

nur den ist, aber der äußere Habitus

oo. : und'die Hatt, welche an der Ba- LEE EZ" "= sirzen bleibt, zeichnen es so un? “sicher ’aus‘, ' dafs‘ min es wohl 230°" drehen’ känn.: 4 Teiraphis. Thecae peristoma simplex qua- dridentatum: 0 . 5 Octoblephhris. Theeke peristoma sim- om. plex Octodentatumg 'dentibus sim- han ı plicibus. a |

6. ap chn#%i:"" Thedse--periitoma simplex boctodentätiim‘,'dentibus geminatis. 7. Grimmia. Thecae peristoma’ simplex se- decimdentatum, dentibus integris, ga Hierher gehören . "die Hedwi g- schen Gattungen Grimmia, Weis.

us | sia;

1. rag 13 m

.ı’ %

ia, Leersio. und Pierigyamndrum, .

so wie | die x 'Schrebersche. Gattung Enealypta, und ferner ‚auch ‚das Orthotrichum anomafum,

Wenn wir den Hahitus. von Pte- 'rigynandrum mit den andern Moo-

sen‘ vergleichen, _so. ist er aller-

‚dings sehr verschieden, dals man

wohl Anstand. nehmen. möchte, es mit ihnen zu veteinigen ; äber die -, Zähne des Peristoms . treffen in

| ‚ihrer Zabl und Stellung mit den ‚übrigen zusammen, Bei den so

. ‚genannten Sexualisten ist öfter eine Art, ein Baum oder Strauch,

und die .andere ein Kraut; so wie dort der verschiedene Hahitus -

nichts bestimmt,: kann er auch

. hier. nichts entscheiden. Spiyaee .

Filjpendula. ist der Spiraea salici- folia' weniger ähnlich, als Pteri- gynandrum. zulaceum Hedwig’

.. . der Leersia ‚vulgaris dieses Bota-

wikerei

S. Dicranum. Thechs perisfoma simplex se-

derimndentatum F "denlbns bifidis.

- | Zu

®

a.»

ze & Ge

„50“ Zu diese Gattung gehört Diera- . U. um and” ‚Fissidens Hedwig’ 6. 2 9 Trickostomum. Thecae. petistoma sin- plex sedecidentatum, dentibus . 'ad basin vsque "bipartitis hlifor- mibus.“ ° \ # ‚A ufser H edwi g's Trichostomum, - gehört 'auch noch seine Barbula

3. -: + kuria hierher. 10. Didymodon. : Thecae peristoma simplex =... 32dentatnm, dentibus geminatis. Zu dieser bringe ich’ ‚Didymodon und Swartzia.

ı1. Pohlia. Thecas peristoma simplex sede- zu cifndentatum, :ciliis interiectis, | Da ich die Gattung Pohlia des Hedwig’s nach meiner Methode, wegen des übereinstimmenden " Baues der Oeffnung ‘der Kapsel, zur Leskia bringe; so belege ich diese neue‘ Gattung mit dem Na- * 'men meines Freundes, des Hofr. Pohl. Hedwig hat sie mit der Neckera vereinigt, von .der sie - durch ‘das einfache Peristom ver- . schieden ist. Seine Neckera Äete- ' | romalla, hypnoldes j ‚Flicina, pin- nata,

ee“ rn.

KEreE a...

tung, .da Ahnen.cin doppelte Per et. ‚ristom fehlt. .... +. '

12. Barbula, Thecae _peristoma. eimplex, den: tibus capillaribug. ‚sphealiter con-

Ken EQNE’ er „Rarts, : Ne j a, urn u

ee >: ar 4

slrurkt Bir

\ machen diese; ‚Gattung aus, Ich uoale ge „habe die Benennung Barbula;vor: kan, gezogen, weil, Roxburgh in Ost-

‚Indien. eine neue.Gattung aus der

BEE ehtdeckt hat, die. er Tortula.nennt, 13. Funaria, Thecag ‚peristoma. duplex; ex- „gohaerentibus ; ;. interius ı6denta- ..kum, ‚dentibps Jiberis. „Dieses ist, Koelreutera Hedwig’s, ‚wir haben . ‚schon eine andere Koelreutera, 14 Timmia, „Thecae perigtgma. Auplex; ex- un. Jepius: 16dentatum . liberum; inte- un, . „plus, 16dentatum,;. „dentibus gemi- nase Apice conninentibus. | Miy ist nur „sine, Art, nämlich

‚.Mopsig, longiseba H e d wig’s be- - kannt,

+

nn Plan. pulmil 2. Mama, ‚distiche,,

‚Barhula und, Torkula Hedwigs

Classe Didyngmie angiospermid

er terius, ıödeptatum, dentibus apice |

N

2

as kannt SsipasTinnnia, kann wicht Be: „won Leskigugprengs, werden. 15. Weoibsia Theang ‚penistoma jduplex; exX- | terins ı6dentatam }.interius ı6den- oh in iitatum, ‚dentibus::liberis. _ gi es die. :chemahlige Hedwi gs che

\ ;

Syn mufleissiaeingegangenist, so nenne Sioasob ndohn dan. Arsietnichum mit Ehr- rom vet: und. Sehrneber so. 10% Nackera.. Thecag- peristoma duplex; ex- oo ihn. berinse. sıgkkaitatem ;. Anterius 16- sb nufdentalum. cills cinteriectis,

17. Meesja. Theas: mudä,:peristemate dupli-

© neri.gig extersene '16dentäto; interiore nn. „ı6dektato‘, cdentibus: reticulatim ar Sehnikmctis.ue" » ori

18. Eontinalis.:.. Tees" perichaetio tecta,

re petistomatg äsplici; exteriore 16-

..c73 Menfatg;:äteriore ı6dentato, den- 2.0 .„(Bbus seticulatimreöniunctis.

‚2,33% ırleh ‚würde..keiäen: Amstand neh-

men Meesia‘ sndisRontinalis zu

..2 2..ico0 vereinigen; wäre der die Mäpsel

„.n zuidideckende'Mölch ziicht ein 80 si-

"1.3517 ‚cheres Merktughi:: fit, Fontinalis,

m amul'ayası Jeden „gleich ih die Augen vl ıI3 isrkälle, BAT Te Pe Te ‚ranTayy / 19.

4 N

ir gE um -

ig. heskia. Thööasperlstoma Auplex; exte- feier ring 16derftatinm ; interius mem-- DE ae : brana - 16dentata, gentihus‘’ eig>»

x

0. oplicibun - > ie

: Zu dieser Gattung: zähle ich Les- .

TEL . kia, Bohlia und Timmia Hed:

-

um ty iwigey wo. wie Mnium marchi-

“re ser eu unftspkaerorarpbn desselben, Ich vereinigb‘ die Timmia mit: die-

ser Gattung; weil das inaer& Pe--

er n ‚yistom nicht ‘sehr! beständig bei

:. diesem .Moose übt, und der Un--

.. .

nu,

..

Tor terschied..icht zureicht }! " däraus Konz reine Gattung‘ zw wachen. Die ‚a: ' ns Löchern den Zähnen sind meh-

reren eigen, 'und'dals zwei und

ar rbrzwei Zähle ‚mit den ‘Spitzen zu-

DEE FESSuEE sammienhängen, ist nicht bestän- 00. dig, auch-dabei ein so feiner Cha-

„rakter,. weil man: öfter bei an-

2 17... dern:Arten. hierin kann getäuscht Zu „wwerden. au! if

29.: „Hypaum. "PDheeae poristomz daplex; eX-

5... terins ıßdentatum; ihterius mem- “a 2 brans'.nsädentata ciliis interiectis,

Hypaish, ‚Bryum, Mnium und

W ebera müssen hierker‘ gezogen | Be "werden. -

n m unm

-.

- . "u .17- dumm.

‘werden. Freilich ist der Habitus,

ı einiger ‘sehr ‚verschieden , aber. .: . der Fruchtbau stimmt doch völlig :: „überein.

21, Ba rthramia. Thecae peristoma duplex; ex + „terius ı6dentatum,; intering mem. J | ‚brana plicata apice irregulariter

denticulata. , 22. Buxhaumia. ‚Täeeae peristoma duplex; exterius ı6dentatum dentibus , truncatis; injerius membrana pli- cata. u

23. Bolytrichum.. Thecae peristoma duplex ;

exterius 3 2dentatum; interius mem-

..- brana plana oreficium tegens.

% ß x -

Mehrere Verschiedenheiten im Bau der Kapselöffnung sind mir jetzo nicht bekanut. Wir haben indessen der Unterschiede schon eine grolse Menge, und es ist nicht zu wünschen, dafs man noch feinere Kennzei- - chen aufsucht. Kleine Abweichungen, beson- ders aber in der Zahl der Theile, sind nicht wesentlich. So. hat, um ein Beispiel zu ge- - ben, Polytrichum bisweilen einige Zähne mehr. ‚oder. weniger. Bei .Dieranum macht die ein- fache Reihe gespaltener Zähne ein auffallen-

MBLSs 00 —-B / des

u;

‚des Kennzeichen aus, und BDicranum semi- :

ı completum kann, weil es nur '% Zähne hat,

die aber doch. gespalten sind, nicht getrennt

"werden. Eben so wenig kann ‘bei Dicranum

'ambiguum, . wo: die: Zähne an der Basis ‚untet

‚aehr ‚starker Vergrölserung einigen Zusammen-

hang: zu haben scheinen, nicht als eine 'ver- schiedene Gattung angesehn werden, da die-

ger Zusammenhang‘ zu unbedeutend, ist.

t, 13

[A

2.

_—

/ [2

Einige Bemerkungen - über die Willde-

mowsc he Ausgabe der Species Plan-

'tarum. Vom Herrn Profelor .,$Swartz.

r ° [ARE Eu)

Die Verdienste des Herrn Professor Will. denow um die Kräuterkunde wird ein jeder Freund dieser Wissenschaft: gewils anerken- nen. Auch’ ich bin ein grolser Verehrer der- selben, vorzüglich in Pücksicht‘ wegen des grofsen und mühsamen Unternehmens der Herausgabe der Species Plant. Niemand: wird ihn dazu herzlicher Glück wünschen, als ich.

Indessen hoffe ich, dals es mit seinem’

Wohlnehmen' wird geschehen können, wenn

ich einige Beobachtungen, die ich bei kurzer

Uebersicht des ersten. Theils gemacht habe, mittiheile. Es ist ohne Zweifel Pflicht, alles

wäs .zur Vervollkommnung der Wissenschaft. f beitragt, nicht aus der Acht zu lassen. Viel-

leicht sind einige von den ‚folgenden Bemer- Bz° - kun-

kungen echon bekannt; indefs eriünere ich , mich nicht, dafs sie bereits irgendwo vorge

. kommen sind. en

_

EN » —- Hippuris tetraphylla. ı Da diese Pflanze nicht selten mit 6-8- 10 Blättern vorkömmt, so ‘wäre _ der von Hellenius vorgeschlagene Trivialname: maritima vielleicht passender; Mithridatea ist nach‘ einem Commerson- schen Exemplare, welches ich besitze, eine - Ä planta monoica ‚polyandra, ‚Hiermit stimme auch Jussieu in seinen Fam, de plant. S, 401. übeıein.- Mniarum.- ia dem wesentlichen Charakter dieser Gattung mülste, wohl ein ixuolucrum späyllum angenommen werden. Forster führt es in seinen plant. magellan. (Com- mentat. Gotting. 9. S.'19.) nicht an, Er spricht blofg von einigen. Schuppen, die, wie er sagt, kaum den Namen der Neben- blätter verdienen. Ich wünschte, dals £ol- gendes zur Beschreibung hinzugefügt werde,

- Fiores subterminales, pedunculati.

S

. : Pedunculi solitarii ex apice ramnlorum axillares, foliis interdum breuiores l. zplo

Zur 0. 3plo-

r

3plaue- longiores ;" illisque saepe latiores, compressiusculi , bikori. . - '

'Inuelucrum 4phylium: foliola sessilia, ouata

acuta :concaua albida I. diaphana; duo op- posita dimidio minora. . |

Ceranthus Schreb. ist mit Chionanthaa: com.

. pacta. die nähmliche Pflanze.

Chionanthus mayepea ist- von Chion, ineras- ‚sata ‚sehr‘ verschieden. Aufser mehreren Charaktern, welthe zwischeä diesen beiden ' Pllanzen Statt finden, hat incrassala. zwei-

mayepea aber viermännige Blumen.

- Phleum schgenoides scheint ‚mit Crypeis acu- .leata. nicht ein und die nämliche Pflanze zu-seyH. - "

Oxybaphus L’ Herit, Calyxhymenia Orte- ao: ‚macht; wie: ich aus' den neuen Deca- den desselben sehe, eine zte-Art dieser - Gattung aus,

Sacharum eylindrieum, Die differentia ist viel- leicht. mit. der des Sachari. Thunbergüi ver-

wechselt. Die europäischen nnd die bar- barischen Pflanzen (Imperata Cyrilli) ba-

. ben. alle folie gonuoluta und genicula gla;

bra. Sacharum Thrinbergüi hat. aber. - fo- lia ylara und genisula barbata. Dieses ‘Gras, welches auf dem Cap und vermuth- _ Ba, ich

Er Fa N

.. i

lich auch in Ostindien‘ vorkommt, nennt

der Ritter Thunberg in 'seinen Prodrom,

Fler. Capens. S. 20. Saeharum spicastum;

Leersia aus Nordamerika *) naterscheidet sich .

beständig von der in Jamaioa wachsenden, . “durch dreimännige Blumen.

. Phalaris aquatica findet sich‘ auch auf dem

Cap. (Thunb. Sammi.) oo

capensis ist der aguelica Aulserst ähnlich,

der Halm ist aber‘ narh der Basis zu nie- derliegend. i en hispida- aus Japan bat. einen Kelch; der, so: wie die übrigen Arten, aus z- Spelzen | besteht; nur . ist er. darin. verschieden, _ dafs die. eine Ipelze kürzer als die andere. ist. (Thunb. herb) Bu “ı Panicum maximum: und polygamum wäthen nur eine Art auge. BE EEE

Agrostis capillaris Linn. Sie ist vielleicht'in

‚Südeuropa zu Hause, Ich besitze ein

Exemplar aus Portugal : von Loefling.

- Agrostis hispida Willd, ist die allgemeine ‚schwedische A: ‚eapillaris. . .

Melica gigantea, genieulata, ramosa und ca-

- pensis ‚gehören alle zur Gattung Ehrharta. Ich werde. von diesen in :dem fünften nn ort. at ı Tihelle

: 7) Leersia virginica Willd. —S.

j

ur!

ı 7

.‘ U 1 23 in , RS

Theile der -Fransact, of the Linn. Society

eine ausführliche Beschreibung mittheilen. M. decumbens und racemosa können aber von Melisa.nicht getrennt werden. (Thunb. herb.) 0: Pos chineisis kommt. häufig in den ‚westindi- schen Inseln vor. u : isponioa 'ist von P. .temela kaum ver-

schieden, Briza.-minor: wad virens wachsen beide auf - dem Cap.

Yniola spivata findet sich auch in Sibirien (Laxmann) und in Spanien (Loefling). Opnosurus faleafus und penieillasus gehören aur Gattung Chloris. | Cynosurus. paspaloides. Vahlii, die mit Chlo- ris petraeca Thunb..prodr. völlig überein- - "kommt; ‘ist von: meiner Chloris petraes Fior. Ind. oecid. in nichts verschieden. Ich bin hierven um so gewisser überzengt, da ich die meinige mir. der Thunbörgschen sorgfältig verglichen habe. = Bromus bifidus Thunb. iap. ist der Ariena flauensens'sa ähnlich, :dafa sie schwerlich von ihr getrennt werden kann, | ARottboellia coalorachis ist gröfser als’ die ex- altata;: ‚sonst ist 'sie:..wenjg von ihr .ver-

‚schieden. ' .B4 Erio-

7

/

Eriocaulon decangular. Hudson hat aus dieser Pflanze eine: besondere Gattung ge-

macht, die er Nasmythsa nennt,

. o I . . Donatia hat eine capsule z3logularis, infera, / polysperma; sie macht also eine von .Poly- .

„earpon.«sehr verschiedene Gattung aus. Oueria trichotoma Thunb. .ist,.eine sehr

zweifelbafte Pflanze und gehört ‚nicht zu .

Oueria.

Alchemillo monandra Sw. prodr. 1. ind. oce. ist Alchemilla Aphanes. Diese: Pflauze’ ist aus Spanien nach Jamaica gekommen.

Macrocnemum coccineum wächst auf den Ga-

rabäischen Inseln. | Cinchona longiflora und spinosa Lamb, (on

the genus Cinchona. London ‚.1797.) sind‘

- noch zu Cinchona hinzuzufügen, Sideroxylon argenteum, melanophleos und in-

erme hat Thunberg {Noua genera P.’9. .

Upsal. 1798.) zu einer besondern Sauung ‚erhoben, die er.Rosmeria nennt.

Itea ‚oyrilla, _ Sw -Obs. ‚bos S. 4 tab, 4e

' fig. I, , w. . t

Schrebera albens st wahrscheinlich. Sur. eine |

Art Elaeodendrum. h Roridula Linn. bringt. Thunberg. Pr "Dro- 'sert: (Diss, de Drosera. Vp8..1797.) ° Lyeium

N ,

m 15

ik

Lyeium: barbatum hat - eben dieser Gelehrte mit: Lycium .iaponieum oder foetidum zu lussieu’s Serissa gerechnet. Ich zyeifele

' aber, dals beide in eine Gattung vereinigt, werden können.

Aylophylie agnotifolia var. ß. muls als eine von.«. verschiedene. Art engesehn werden. M. s. Flor. Ind. Oce. V.z.

.. .. a . [2

R a” Fa H s - N F 4 “- j , > ' , un } [I b 7 » D | .’ , ® . v- . ‚3 s “a 7 « s“ \ t „ro 219 .. r - * x ea NA D , . - a. 2 a‘ B . 238 5

Geranium "asphodeloides; "beschrieben vom. ‚Herm Prof, winldenow.. Ber

1

Unter den. Gewächsen, welche den. ältern

"Botanikern bekannt waren, und die von den

'neuern nicht wieder beobachtet eind, haben! sich einige so ganz aus unserem Gesichtskreis gezogen, dafs sie beinahe gänzlich in Verges-

senheit gerathen sind. Boccone, Barre-

lier, Morison, Plukenet, Tournefort

und Vaillant haben verschiedene Gewächse’

theils abgebildet, theils namentlich ‚nur auf- geführt, ‘die wir vergebens in unsern besser geprdneten Fiegistern aufsuchen würden; und .

‚es möchte wohl der Mühe lohnen, dafs die-

jenigen Botaniker, welche sich im Besitz sol- cher beinahe vergessener Pflanzen befinden, diese aufe Neue. beschrieben, und wo mög- lich durch kenntliche Abbildungen. erläuter- ten, Ich will hier den Anfang mit einer Pflanze machen, die zwar nicht gänzlich vergessen.

ist, deren Kenntnils aber wohl mit dem Laufe u u FR: - der

.

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der Zeit hätte verloren gehen können, und

die mir eine Abbildung zu verdienen. scheint. Es ist das‘ Getanium asphodeloides,. was‘ N.

L. Burmann in seinöt'’seltenen und merk« würdigen : Abhandlang de: Gerantis S. 28 be- schreibt: - Es hatte awar Tillii in seinem Hor- tus pisanus sie vorher Banz kurz und nach der 'Sitte seines Jahrhunderts bestimmt, aber man konnte aus’ dieser. Beschreibung nichts

folgern. Burmanns- Beschreibung scheint

“mir aber auch 'nicht die Pfänze:dentlich zu . bezeichnen, da sie bei der grolsen Menge von entdeckten Storchschnabel- Arten sich

leicht auf’ mehrere anwenden läfst. Dieses .

scheint die Ursache zu seyn, dafs Linne

die genannte Pflanze. nicht in sein System aufgenommen hat, weil er fürchten mochte, sie sey vielleicht nur Spielart einer schon be-

karinten. Cavanilles. in seider' vortreffli- chen und ‘reichhaltigen Abhandlung: über die, - Gattung der Storchschnäbel hatte auch nicht .

Gelegenheit diese Art selbst zu sehn, "und

. er‘ konnte daher nur die unbestimmte Bur- manssche Beschreibung anführen, Bei-

Adi" aber,’ nähmlich Bürmann und Cava- FEUR: es, ist ‘es unbekannt geblieben;‘ dafs be- reits-Tönrnefort: 'Alesen - Storchschnabel in

a ee \ seiner

>

.. überzeugt. Es-freut wich..daher, mich im

G. peduncalis bifloris , petalis emarginatis ea« ... Jyce triplo longioribus, caule flaccido-, ‚pxloso, pilis reflexis, foliis. quinquelobis, lobis tel.

- Re 28: um

ij

seiner ‚Reise abgebildet: hat. Die Abbildung

ist aber, ‚wenigstens, gilt. dieses: von der. dent- schen Ausgabe,.denn, das ‚Priginalwerk ist mir

unbekannt, ; ‚in mehreren: Stügkep. ünrichtig, -

Dafs aber die Tourne fertsche Pflanze. dis- selbe ist, davon bin. ich. jetzt vollkommen

Stand gesetät zu „sehn, aufs Neue eine Pflan- zenart der Vergessenheit zu entreilsen, und ich

‚iheNte defshalb hier eine vollständige Beschrei- bung und kenntliche Abbildung derselben mit.

* .

Geranium asphodeloides.

q

fidis obtusiusculis, (Tab. i.).

‚Geranium (asphodeloides), peduncnlie hiflo: | ris,- Foliis multipartitia orbiculatis ,- laci- ns: acutis, radice, tnberosa. Burm.ger,

p..28..n.27. Cavan. diss. 4. Kir Geraniom orientale calumbinum, hore ma,

»imo asphodeli radice, Tournef,.cor, 20. -

- Lin; ed; germ.z, p. 339. £. 36. mala. | 5 :., 'Geranium columbinum montanum 'saxatile perampla radice, foliis. paruis Alterius in- eisis floxe atropurpuren, Till, pis. 67... . Habi-

. - -

+

a.

. m, 29 nee /

‚Habitat in pratis Graeciae,. Orienth,, .2, . Radix varnosa' ‚horizoptalis fysca, tuberibus ' fascieulztis erassis lateralibus‘ perpendi- * eularibus. issiructa. .;; . | Caules e. radice plures- Klikormen pedales Pro- "strati- vel :adasendentes Haccädi ‚teretes .pilgsi; pilis qmmnibus reflexis, Folia longe petiolata,. caulina -opposita pro- funde- quinqueloba, lobis trifidis obtn- _ siusculis, vtrinque pilis adpressis spar- sis tecta. Petioli vti caulis pilosi, pilis reflexis, longi.

Stipulae ad basin cuiusgue folii, binae lan-

ceolatae membranaceae ciliatae. Pedunculi alterni. axillares biflori, folio logio- res, vt.caulis pilosi. Bracteat quatnor lineari- lanceolatae ciliatäe ad pedunenli diuisionem. Flores respectu plantae magni. Calyeis foliola externe pilosa , nernosa, ob- longa mucronata. Petala quingue, ‘feliolis calycinis triplo lon- ‚giora, neruosa. obouata, leuissime emar- ginata, j Fructum non vidi. Am nächsten kommt diese Pflanze in der Form der ‚Blätter, wie ein hier abgebildeter

kleiner

%

| u 6 '

4

kleiier Zweig zeigt, den Geranie Voith, aber ‘die: Binme ist viel ‘größser wis bei diesem * pad ähnlichen :Stötehschnabel - Arten. ‘.Sie hat auch etwas Aehnliches:'miit "dem: Geranio pal-

.lustri,: von dem’ sie--aber 'durch die ausge:

randete :Spitze der Blumenblätter , "6 wie überhaupt die ganze -Pfaüze- im Hablius und Blätterbau verschieden: ist ' ' PL u zu

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3 Bu : . Bu a | " : on FR . , {

Bemerkungen- üiber- die Forster!’ sedi 04

ha’ Lin n. :Von dem Herrn‘ Professor ' Swartz.

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„Im zweiten Stücke dieses Jonrnals theilte ich meine vielleicht wicht ganz unwichtigen Bemerkungen über die Gattung Phyllachne init, und äufserte dabei die Vermuthupg, dafs ' dieselbe nach dem Linneischen Systeme - in die Gynandria Diandria, zunächst an’ die Forstera gestellt werden müsse: * ' |

Die Forstera, ‘welche sich auf. den Gipfeln |

der Neu -seeländischen Gebirge findet, ist von den ersten Entdeckern derselben, den For- stern, zu der zwanzigsten Classe gerechnet. Da ich schon seit geraumer Zeit mit der Un- tersuchung der Orchideen beschäftigt. bin, so, verlangte ich sehr dieses Gewächs. 'kennen

zu lernen, welches ‚nach der Beschreibung in.

den Act. Ypsal. Vol. 3. S. ı84.. mit dieser na- türlichen Pflanzenfamilie viel übereinstimmen- des haben soll, Nach der genanern Unter-

suchung

- x

|

m I | suchung’ ‚der Fructificationsthefle dieser Pflänze, ‚wozu ich glücklicher Weise vor Kurzen Ge- legenheit hatte, hoffe ich den Charakter der- gelben. verbessern zu’ können,. und 'eile.dJie i Resultate ‚IIEÄET - ‚Beobachtung bekannt ‚zu

machen.

Die Blumendecke ist doppelt; die eine fin- def sich unter, die andere über dem Frucht- - knoten "). ‚Die untere, ‚besteht. aus drei, ‚Blät- tern. : Die, Blätter , ‚sind ‚oval; ‚lanzettenförmig,

stumpf, aufrecht stehend, etwas concav ‚und | umgeben. den Fruchtknoten.. Das .aulserhalb sitzende Blatt. schliefst die übrigen an der Ba, sis ein. Bei zunehmender Grölse des Frucht- knotens” "kommen . diese Blätter an einer ‚Seite zu stehn; welshalb dag perianthium exterius “laterale genannt ist. Die untere über dem Fruchtknoten sitzende Blumendecke. ist nicht sechsspaltig; sondern sechsblätterig. Die Blät. ter sind länglich, stompf, glatt, mit. einem 'hantigen, bisweilen feinhaarigen Rande ver- sehn, etwas convex, aufrecht stehend and

umfässen die Blumenkrone. | Die ‚%) Her "Präsident von Schreber hat diefs schömw-in- seiner Ausgabe der Gehera plantar. angemerkt.

-— 3 -

7 Die Blumenkrone bat eine glockenförmige und kurze Röhre, die auf der Spitze des

'Fruchtknotens sitzt. Die Mündung ist in

sechs 'gleichlange, längliche, linienförmige, stumpfe, und ungetheilte Einschnitte sehr tief gespalten. Die Einschnitte sind noch

. mahl so lang: als die Röhre , aufserhalb glatt,

innerhalb erscheinen sie aber dem bewaffne- ten Auge wie mit feinem Sammt überzogen. ‚In der Mitte der Blumenröhre bemerkt man ein fadenförmiges Sänlchen, dessen Länge _ "ungefähr 2 von der der Blumenröhre beträgt.

Wach _der. Basis zu ‘scheint dieses Säulchen °

etwas. erweitert zu seyn.. An der Spitze des- selben sitzen zwei halbrunde einfächrige Staub- bentel, die queer in zwei Klappen aufsprin- gen. Die untere Klappe desselben ist klei- ner. Die Stanbbentel sind durch eine Hei-

schichte Scheidewand. mit einander verbunden,

Die Scheidewand selbst erhebt sich wie ein

ol feinhaariger Kamm zwischen den zwei, unter

x

den beiden obern concaven Klappen der Staub-

beutel befindlichen, rundlichen Köpfchen oder

‚Narben, welche aus dem durch das Säulchen laufenden: aber ganz damit vereinigten Grif-

- fel emporkommen. Der Griffel scheint 'bei-

IB. 1LSt. , C a der

=

we j -_ 34 _

Bu Io we \ der Zusammenfügung der Staubbeulel oben gespalten zu seyn, und sich mit 'den beiden

zöihlichen Narben zu endigen. er

. Nach der von der Forstera in den det. Vpsal. a.a'0. gegebenen Beschreibung und.

Abbildung, sind die beiden wahren Staubben-

_ tel derselben für zwei blattähnliche Schuppen

eines Honigbehältnisses angesehn. Die Nar-

ben werden im Gegentheil Staubbeutel ge-'.

nannt, und den feinhaarigen erhabenien Kamm > hält man für breite bärtige Narben, die aufser- halb die Staubgefälse tragen.

Diels ist aber ein Irrthum, den ich jetzt Gelegenheit habe zu berichtigen. Dafs die . an der Spitze des Säulchen befindliche Kör- per Staubbeutel sind,’ erhellt ans der Gestalt : derselben, aus der innern Höhlung, aus ‚den zurückgebogenen Klappen, ond endlich aus dem Biumenstaube, welchen die Beutel ent- halten. Die untere Klappe ist in Forster's Beschreibung nicht angemerkt, und die abere

sicht er für eine Schuppe des Honigbehältmis-

ses 'an. Der erhabene Kamm zwischen den ‚Narben ist in der Mitte niedergedrückt, un- ter dem Vergröfserungsglase erscheint er zwei- lappig; für die Narbe kann ı man ihn aber wohl

‚nicht

u Te u.

nicht: ont halten, wenn er gleich beim ersten Anblick das Ansehn einer Narbe hat. Die zwei ründlichen, Körperchen sind aber ohne Zweifel die wahren "Narben, weil sie an der Spitze des Griffels sitzen.

Zufolge dieser Berichtigung wäre der ge- nerische Charakter so zu verbessern: \

Ca l. Perianthium duplex. Exterins inferum, triphylium: foliolis oblongis acutiuscnlis, lon- gitudine germiuis. Jnterius superum, hexa- phylium: foliolis oblongis, Concauis, acu- tis, erectis. , .

‚Cor. monopetala, tubuloso - campahulata, Tubus talyse superiori breuior. Zumbus sexpartitus: laciniis lineari- oblongis, obtu- sis, patentibus, aequalibus.

Stam. Filamenta nulla. Autherae duae apici. pistilli insidentes, distinctae, sed;septo car- n080 coniunctae, globosae, ıloculares, trans- versim extrorsum dehiscentes: valunlis dua- bus hemisphaericis, demum reuolutis; imfo- riori mineri,

Pist. Germen ouatum, inferum, ‚Stylus co- lumnaris, corolla breuior, fliformis , erectus, apice extimo inter antheras' bihidus. in Stig- mota duo subrotunda crista pubescente im-

Cz ter-

_

.

‚Pedunculi solitarii, » _Aliformes erecti, elon-

i . \ -

Zu | 56: —_ N !

-

terstincta, valunlis superioribus antherarum concauis obuolutis.

» er. Capsula oualis, vnilocnlaris, Sem. numerosa, receptaculo columnari affıxa,

'(Forsteri) - (Ich habe nicht -Gelegen-

. heit gehabt, die Frucht zu untersuchen),

Die Beschreibung der übrigen Theile der

Pflanze habe ich auf folgende Art entwörfen. - Forstera sedifolia, . Planitg hWerbacea, imbricata, obouata, apice

obtusata, margine obtuso, integerrima, car- nosa; Jaenia, basi concaua adpressa, apice patentia, .‚interdum reflexa, neruo dorsali

"basi latinsculo “conuexa post casum Fo-

liorum persistente subtus subcarinata, ver- sus lucem punctatö - -vasculosa , margine di- lutiori.

gati, vniflori.

Flores somipollicares, erecti, (alkidi 8. camel '-

Forst er). Wer mit Aufmerksamkeit die im vorigen

Stücke von der. Phyllachne vliginosa Linn. gegebene Beschreibung mit der Forstera vergleicht, wird sich sehr leicht von der _ grolsen Aehnlichkeit überzeugen, welche Zwi- j schen beiden Statt findet. |

Beide

u E 7 Sn

Beide Päanzen wachsen i in der Südsee.

Die Blätter sind bei beiden ungestielt und | daghziegelförmig.

Die -Blumen sitzen an den Spitzen der Aeste.

Die Blumendecke ist doppelt.

Die Blumenröhre ist röhrig- -glockenförmig. .

.— Commerson hat auch sechs bis sie- ben Einschnitte an der Blumenkrone sei- ner Stibat (Phyllachne) bemerkt,

Die Staubbeutel sitzen an der Spitze des Griffels, sin! einander vällig gleich, und zwischen ihnen finden sich die zwei Nar-

"ben, die: von den obern Klappen der Staubbeutel eingeschlossen sind.

Die Fracht ist bei beiden einfächrig, viel- sainig. und mit einem säulenfärmigen Fruchtboden versehn,

-

N

Die an der Basis der Blumenkröue der

"Phyllachne an der Seite des Griffels sitzenden Drüsen hat die Forstera indefs nicht. Viel- - leicht können nun beide Pflanzen in eine ‚Gattung: vereinigt ‚werden. In diesem Fall würde ich den generischen Charakter 80. fest- getzen:

Cal. Periantkium duplex. Inferum z- .3phyl- lum: folialis‘ ‚erectie. Superum 23 6phyl- lum: foliolis erectie, a

6% -. Cor.

PR . x < .

4

N en u

. Cor. ‚monopetala, tubuloso- campannlata, Tu- bus breuis. Limbus 5- 6partitus: laciniis aequalibus, oblongis, patulis, Stam. F ilamenta nulla. dütherae duae apici ' pistilli insidentes, globosae, vuiloculares, biualues : ‚valunlis extrorgum transuersim . dehiscentibus. | Pist. Germen inferum. Stylus columnaris, . Sliformis, erectus. Stigmata duo, subro- tunda, valuulis auperioribus antherärum concauis ‚inclusa. .

„Per. Capsula vnilocularis, onalis. °

Sem. ‚numerosa, ‚receptaculo columnari medio capsulae adsidentia. ?

Character essentialis. u Cal. duplex: inferus z-3phyllus; superus 3 - 6phylius. Cor. tubuloso-campannlata, 5-6fida. Caps. ılocularis, polyspermä. Locus in System, sexuali: Gynandria Diandria. Die, natürliche Ordnung ist vielleicht noch nicht bestimmt ; ohne Zweifel macht diese Gattung 'mit einigen andern eine besondere Ordnung aus.

So wie die ‚Phyllachne »liginoss wahr- scheinlich mit ganz getrennten Geschlechts- theilen |

L

. a = 39 _ u EN theilen. versehm' ist, sd. kann diels auch bei der Forstera der Fall seyn. Wegen. Mangel mehrerer Exemplare wage‘ich daher nicht mit "Gewilsheit darüber zu entscheiden. Die Geschlechtstheile mögen indessen ganz- oder halbgetrennt seyn, so wird diefs doch anf dem gegebenen Gattungscharakter weiter kei- .

nen Einflufs ‚haben.

\

B L) . ° . Pu ESBEREERESEERERERGEREEEDENG ' 4.

Erklärung der zweiten Kupfertafel. a. Forstera sedifolia in natürlicher Gröfse. u: Ein Blatt von der’ obern -Seite vor- gestellt, vergröfsert. ß. Ein Blatt von der untern Seite ‘vor- gestellt ‚. vergröfsert, b. Eine Blume vergrölsert, c. Der untere Kelch. d— obere e. Die Blamenkrone.

f. Dieselbe geöffnet, um die Lage der Ge- schlechtetheile vorzustellen. \ g..h. i. Der Stempel mit den Staubbeutel _ von. verschiedenem Alter und Lage. ' k. Ein Theil des Stempels von der .Seite ‚vorgestellt, von dem die Klappen eines

G4 \ Staub: -_

'. .

\ \ y ı om 40 , -

oo Staubbentels weggenommen siäd, damit die durch den Kamm, getrennten Narben.

gesehn werden können. . E 1. Derselbe Theil in einer schrägen Lage. j 2... a2, Die Narben. | . @B.Der Kamm. . | ' 7.0." Die Scheidewand, welche die |

Staubbeutel mit einander ver-..

binden‘. 4. Ä

Alle Theile sehr vergrölsert. oo.

| 9. \ Beinerkungen über die in der allg. Lit. Zeit. befindliche Recension 'meiner Ab- - handlung: IHuftratio Lichenum gelatino- sorum etc. im erften Stück dieses Jour- nals.. Vom Doctor Bernhardi.

Diesen kleinen Aufsatz hat nebst den übri- gen darin befindlichen das Loos getroffen, von einem Rec. ziemlich herabgesetzt zu werden, Allein so sehr sich dieser auch bemüht hat,

alle, selbst die kleinsten Fehler anfzusuchen, _ wahrscheinlich um mehrere aufzählen zu kön- .

nen, und mir sogar Fehler angedirhtet hat; so findet sich dennoch beinahe kein gegrün- deter Tadel dabei. Ich sollte mir daher zu dieser Recension viel Glück wünschen, und ‚würde, duch im der That auf keine weitere _ Vertheidigung bedacht seyn, wenn jeder Zeit genug hätte, meinen Aufsatz hinlänglich durch- zugehn, um die Grundlosigkeit des Tadels ein- zusehn. Ich ergteife das erste, hoffentlich‘ En +2 zEz auch .

f

a 4

' | Zw . . ar auch. das letzte Mahl die Feder, um. mich ge-

gen einen solchen Rec. zu rechtfertigen. 'Da- mit man sehe, was für ein Geist meinen- Rec. - belebt, setze ich die Hecension wörtlich her.

“In der Einleitung, welche sich aufängt:

-

Lichenum gelatinosorum _ laboret etc. behauptet der Verf., da/s:die gallertar-

tige durchsichtige Substanz dieser Flech: ten nicht zu einem Gattungscharakter brauchhar sey, weil, auch andre '

„Fi lechten aquam. cito- bibunt„ inde vo- Tumen augEnt, colorem mutant et ex sub- stantia fragili in ‚flexilem $uccosam abeunt. Das ereignet sich zwar im Feuchten "beinahe ohne 4usnahme mit allen F lechten; aber darum. bleibt jenen immer noch die ausschliefsliche Eigen- schaft einer.zärtern. transparenten ' Sub-

stanz, welche sich. zu einer elastischen, N

beinahe thierischen Gallerte ausdehnt

,

und von den mehrsten neuern Schrift- stellern nach Hill mit dem passenden Namen Collema (Gallertflechte) belegt (dennen denn die nehern' Sehriftsteller die transparente Sul:stanz Collema?) und als Gattungscharakter gewählt wor- den ist.”

Er Dafs

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- Pre N

Dafs auch ‚die Durchsichtigkeit eben so.

wenig als eine zarte elastische Substanz eine ausschlielsliche Eigenschaft, dieser Flechten :sey, sondern ihnen nur im höherg Grade zukomme und selbst manche zu ihnen ge- zählte, diese Eigenschaft in sehr geringen Grade "besitzen, davon können uns L.mascicola und .pezizöid2s leicht überzeugen. Was: der Re- censent damit sagen will, dafs sie sich bei- nahe za einer thierischen Gallerte ausdehnen, verstehe ich nicht. Dieser relativeUnterschied in der Substanz war ja aber auch nicht der

einzige Grund, warum ich der Gattung Col

lema .meinen Beifall versagen mulste. Der wichtigste bleibt immer dieser, dafs man auf alle Grundsätze der Botanik Verzicht thun muls, werm man eine. Gattung annimmt, die sich nicht auf auszeichnende Fructifications- theile gründet. Wenn übrigens der: Recen- sent glaubt, dafs die mehrsien neuern Schrift- steller diese Gattung angenommen hätten, so verräth 'er.keine grolsen litterarischen Kennt- nisse. Der grölste Theil gelbst von denjeni- gen Schriftstellern, die mehrere Gattungen

anmahmen, hielten doch die Gattung Collema

für unpassend, \,

“Nihil .

x

-

Nu

= 4 oo.

«Nihilominus korum Lichenum in 'Rumido s turg escendi ptoprietas Fundarientumhaud |

- :malum sectionis "huius | generis. piaebet, hine schliefst der Verf. ganz uner-

wartet et eorum monographiam NOR.

absurdam putaui. Ffir ivollen, sehen.”

u

Wem kömmt wohl der Schlufs unerwarter? "Da sich die gallertartigen Flechten durch ihre '‘ Substanz vor allen ührigen auszeichnen, wenn

sich auch nicht die strengsten Grenzen zwi; schen diesen und den übrigen ziehen lassen,

'so thut ınan nicht übel, auf diese eine eigene

Abtheilung zu gründen, und cs ist daher gar nicht widersprechend , ‚eine Monographie von

ihnen zu liefern, ob sie gleich keine besan-

dere Gattufg' aus angeführten Gründen aus»

machen können. Wer würde es denn unschick- ‚lich, finden, eine Monographie der Echinome- . locaeti mit Ausschlufs der übrigen zu liefern? Der Fecensent, ruft nun nach -diesem ihm _

(und wohl nur ihm allein) ganz unerwartet

_ kommenden Schlufs aus: Wir wollen schen! * Diese Warte sind mir bis jetzt. nach räthsel:.

haft, Sie mögen mir leieht noch unerwarte- ter gekommen seyn als Rec. mein Schlufs, Wäs will denn der Bec.. sehen? Doch nichtg anders, als ob es ‚absurd ist, die gallertartigen Flech-

. _ \ i a

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- 68. —.

. Flechten besonders abzuhandeln? Um dieses

einzusehen, ist ja nur. gesunder Menschen-

verstand erforderlich. | a ur Ze

“Da, wo es schon Vi erdienst war die, Ar. ber zu unterscheiden, erwartet‘ man | -um so weniger Lichen aubtilis, . der nur der jüngere Lichen tenuissimus: Dicks,

» fase. I. t.2, f.8. zu seyn scheint, beson | ders aufgeführt.” -

Jedermann wird nun glauben, ich hätte Lichen subtilis Schrad. und tenuissimus Dicks. als zwei besondere Arten aufgeführt. Diels ist aber keinesweges geschehn, sondern Lich. tenuissimus steht als eine etwas zweifel- .häfte ‘Art unter L, Tremella.. Wäre es aber auch geschehn, wie könnte mich der Re- censent defshalb sehr tadeln, da er ja selbst ‘noch nicht von ihrer Identität überzeugt ist, und Hr. Prof. Hoffmann, der mit mir bei-

nahe gleichzeitig schrieb, sie unterschieden und als zwei Arten aufgeführt hat. Glaubt der Becensent, dafs dieser sich wenig. Ver- dienst um die Wissenschaft erworben ‚hat? -. Alles ‘was ich bis jetzt für L. tenuissimus Dicks..erhalten habe (und dafs es’der wahre - sey, "daran zweille, ich kaum), ist von, L. süb. 0 Er u et Bil

tılis ganz und garı verschieden, und ich bin-

GE

' B

jetzt geneigt, ihn mit Hrn. Willdenow als Abart von L. Tremella zu betrachten... |

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dapegen unter Lich. pulposus fünf ver-

I

schiedene Arten Collema glaucescens, . _ crispum, obscurum, cristatum loba- tum Hoffm. zusammengeworfen zu fin- den. . dngenommen, dajs s alle Figuren -

(Fig.ı. a-d u. Fig. 6.) auf der ersten Ta-

fel 4bänderungen von Lichen crispus ‚vorstellen, so unterscheidet sich hinläng-

lich davon: Lollema “cristatum durch schmale feinzertheilte, auf rechtstehende Blätter, Collema glaucescens durch seine feste Substanz, welche im Trocknen wie mit einem weifslichten Pulver überzo- gen ist, und einen stumpfen dicklappi-' gen Rand hat; Collenıa lobatumı durch seine. Gröfse, seinen flachangedrückten äufserst vollkommen ausgerandeteun Um- kreis, dessen Mitte durch schöne roth-

| gelbe Seutellen gehoben wird. An Col., lema . obscurum entdeckt : man beinahe

nichts ‘als Seutellen, die gleichsam in die’ Erde eingelassen und nur von eiher

Undeutlichen Unterlage ungeben sind.”

Biecen-

Ä N

v

Hecensenf scheint zu glauben, dafs ich

blofs das .Collema crispum Hoffm. vor mir gehabt hätte,: die übrigen daher blols aus’ _ Mangel an ‚gehöriger Kenntnils zu dieser Art gekommen wären. Allein ich kann den Be- censenten ‚versichern, dals ich alle diese an-

geblichen Arten von Hofmann selbst be-

stimmt besitze, die angegebenen Charaktere zwar an ihnen bemerkt, allein zugleich eine

_ solche Menge von Exemplaren gefunden habe, welchen ‘weder der eine noch der andere Charakter vollständig zukam, dafs ich das Un- zureichende derselben einsah, und daher ge-

zwungen war, sie als eine Art ,zu, betrachten.

" #7Vie kömmt der Verf. dazu, den feinen

membranösen, dunkel, beinahe schwarz-

gefärbten Lich, nigrescens mit dern sub- stantiellen „dichten, hellgrünen Collema

auriculatum zu verwechseln? Der.Reec. .

bemerkt noch an diesen nach vorherge-

gangenem Aufiweichen im Wasser, auch

getrocknet am Rande gegen das Licht gehalten, eine seegrüne Farbe, (soll wohl heilsen: der Rec. bemerkt noch an die- sem, sowohl getrocknet als aufgeweicht,

gegen das Licht gehalten am Bande

eine

„LT an ei

[3

48

eine seegrüne Farbe), da dagegen der Lich,‘

nigreseens beständig eine braungelbe oder

ur schwarze Farbe annimmt ,- „der. lacunö- sen Unterfläche der flachen dunkeln Scu-_

tellen, ihrer gleichfarbigen Einfassung

nicht zu gedenken, die so auffallend röth-

lichgelb, eingetieft und am Rande, wie der ganze Lichen auriculatus hellgrüz gefärbt sind. (Der. Rec. mgg wohl, während er diese unverständlichen Worte

schrieb, folgetides gedacht haben: dage-'. -'gen der Lichen nigrescens beständig eine: | braungelbe oder schwarze Farbe an-

nimmt, Beiner lacunösen Unterfläche,

seiner Rachen dunkeln Scutellen, mit: -

eirier gleichfarbigen Einfassung nicht zu gedenken, Beim‘ Lichen aurieulattzs sind die Scutellen aber auffallend röth- lichgelb, eingetieft, und am Rande wie die ganze Pflanze - hellgrün gefärbt.) Wehrscheinlich hat man diese Art eben

so vernachlässigt wie den ‚Lich. mio-

chrous Ehrkart., welchen ‚man nun

leicht in Deutsehland auffindet! ,

Die Unterschiede, welche der Recensent ‚hier angibt, sind wohl nicht hinreichend,

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- FG 49 —. x . NOuaup 6 P f . &

um sie für zwei verschiedene Arten anzuneh-

men: Es sind, so viel'man aus der Stelle errathen kann, folgende:. . .

e) Er. ist: hellgrün, ‘und man bemerkt an

ihm’ gegen das Licht .gekalten am Bande

eine seegrüne Farbe. - :Wer nur einigermalsen eine beträchtliche Menge von gallertartigen "Flechten gesehen hat, weils schon, wie we- nig auf die Farbe zu rechnen sey. Und seine . Farbe kann. doch wohl, so beträchtlich . ver- -schieden nicht seyn, da Hr. Prof. Hoffmann selbst ‚von ihm sagt: colore in humido ex ‚glauco virescente, nigricante , in sicco sor- dide virescente, ex glauco in luteo misto.

b) Er ‚besitzt keine‘ lacyiöse Unterfläche,

Dieses ist. auch bei L. nigrescens sehr unbe- -

ständig, ich, habe sie daher ‚gar nicht. als Un» terscheidungszeichen henutzt. . Hr. Prof. Hoff- mann: mag- woh] -dieselben Gründe haben,

wärum: er dieses Unterschieds nicht Erwäh-

nyng thut, ut

75) Er. ist von dickerer Substanz, Diels ist . aber sehr unbeträchtlich. | -

d) Er besitzt auffallend röthlichgelbe ein- getiefte, und am Rande, wie die ganze Pflanze, hellgrün gefärbte Seutellen, dagegen L. ni-

u. B. 1.St. D .. greseens

zZ. »N

_

. #

\ - 150.

grescens flache dunkele Scutellen mit einer gleichfarbigen Einfassung besitzt. Dafs auch

die Farbe der Scutellen .und ihres Bandes, eben

@. wenig wie die des Laubes, bei den mehr-

"sten gallertartigen Flechten beständig sind,

wird jedem, der sie mit Aufmerksamkeit beob- achtet hat, bekannt seyn, besonders ist diefs bei Lich. marginatus und pulposus sehr auf- fallend.

Dafs sie aber nicht verschieden sind wird . ' dadurch, noch mehr bestätigt, dafs sich auf

- seiner Oberfläche eben ‘die Körner wie bei "L. nigrescens finden. Ueberdiels war Hr. Prof; Hofmann gegen mich Anfangs selbst zwei-

Belhaft ob es verschiedene Arten wären, und

wenn sie nicht die grölste Aehnlichkeit hät- - ten, warum sollte er eine Vergleichung zwi- schen beiden angestellt, ja wahrscheinlich ge- £funden haben, dafs L, cochleatus Dick, die- selbe Art sey, die von L. nigrescens blofs ver- schieden ‚seyn soll: foliis marginibus eleuatis, eoncauis, et siccis einereo - plumbeis, scutellis maioribus non confertis.

“Mag wohl der Verf. von Collema pul- vinatum die Entwickelung in Kliatum . beobachtet haben?” -

Wie |

dd

Pd

-

5 \

Wie kömmt der Recensent zu dieser Frage? Habe ich denn irgendwo dieses behauptet? Oder glaubt Recensent, wovon ich mich doch nicht überreden kann, dals man um zwei Ab- arten für eine Art zu erklären, die Entwicke- lung der einen aus der andern müsse gesehen haben. Wenn Weigel aus der kleinen Ab- änderung von Bromıis mollis eine eigne Ärt

" machte, ‚Niemand aber ibm mehr beipflichtet, ‚ist :diels wohl aus dem Grunde gescheln,

weil man den Bromus nenus sich in Br. mol- lis hat entwickeln schen? Eben so wenig ist

'diefs bei einem Lichen der Fall; man sieht

aber bei diesem so wie bei jenem zuweilen

einen Uebergang aus einer Abart | in die andre, |

«#/Yarım trennt er davon T. 2. ‚Fig s. nach

so schwankenden Charakteren, wie ra-,

mis inequalibus rugosis (latere scutel. 'liferis?)”

Wieder eine "sonderbare Frage! Lichen

Schraderi und L. Tremella haben ja nicht die

‚geringste Aehnlichkeit. , Dieser ist blätterartig

ausgebreitet und häutig, jener rund und baum- artig. Beide sind zwar runzlig, allein die

Runzeln bei L. Schraderi. sind. ganz stumpf und laufen blofs der Länge nach, bei L. Tre-

D 3 mella

22. 8 - a \ mella hingegen sind sie scharf und vereini- geh sich zu einem Netz. «Die von mir ange- ı gebenen. Charaktere sind auch nicht unzurei- chend, ‚denn beide stehh ja nicht einmahl un- - © ter einer Rubrik. L. Tremella steht unter. der Abtheilung: fronde: tenui. retieulato- ve- nosa. L. Schraderi unter der: ‚fronde ramosa. * Ea war: also blofs. nölhig ihn von L. musei- cola zu unterscheiden, . und. von diesen war er schon durch die Ruunzela hinlänglich un- terschieden. 2 os | “Zu Verweschselungen geben leicht Aulafs E Trivialnämek, wie IL. Tremelloides. und oo, Tremella.” ich würde keinen von beiden gewähk ‚ha- ° | ben, _wenn ich ein Freund von neuen Na- men war,

»-

N

= “oder verleiten gar zu fälschen Begriffen

wie L. polyanthes (L. Fascicularis Wulf),

wo auf den Hande sehr viele Seutellen,

aber unsers Wissens keine ‚Blüthen zu

finden sind.” | |

Ist denn der zuerst vom. Hrn. Prof. Hofl-,_ Ä

‘mann gebrauchte Trivialnamen polycarpos | für einen Lichen nicht eben so unschicklich, . oder glaubt Rec., dafs es Früchte gebe, wel-

chen keine Blüthe vorapget? ° ı j r “Sollte

f} .

a‘ N , r

On z re

ı

- ‚denen Arten blofse Conjeetur seyn!

cher, da diese Art gar nicht selten ist. --

9 —-

_ . 4 \ .

“Sollte - mit L. fascicularis 7. I. Fig.;. ein

'linneisches Exemplar verglichen worden seyn, da unser Verf. den linneischen Na-

men und auch Collema polycarpon u. ‘.

conglomeratum dabei citirt? Linne hab in allen nur sechs oder sieben Arten Gal-

lertflechten aufgezeichnet, wie gewagt .

dürfte bei so vielen nun zu unterschei-

‘Ein Linneisches Exemplar habe ich weder

: von diesem noch von einem andern gesehen,

dennoch trage ich nicht das geringste Beden-

ker L; fascieularis Linn. und L. faseieularis j

mihi für eine Art zu exkennen. Wie eine solche Conjectur gewagt seyn könne, ‚sehe

ich "nicht ein, denn iso wenig Arten Linne

aufzählt, so pafst doch die angegebene Dife-

renz auf keine andre äls diese, so dals auch -

noch Niemand gezweifelt hat, dafs es diese Art sey, Es wird diels um’so wahrscheinli-

,

“In. eine besondere Section bringt der V: , ihm völlig unbekannte Gallertflechten

mit der Aufschrift species dubiae, aber ,_

wir finden auch hier nicht den so be- kannten L. Burgessii noch den ‚L. dia-

0 D 3 j pha-

„x

2?

D . 5 . j \ \ N N

ee ns a

.;.#“

phanns und vwsieulosus Swartz prodr.

p. 147.” Ich wüuischte, dals ich bei der Aufzählung der Arten von gallertartigen Flechten so voll»

ständig ala möglich hätte seyn können. Da

ich von der gallertärtig en Consistenz der drei

‚angeführten Arten nicht überzeugt war, so hielt ich es für rathsamer sie einstweilen ‚ganz . zu übergehn , sie nicht einmahl - unter die

ıweifelhaften Arten aufzunehmen, denn hier zählte ich nur solche .auf, von denen ich noch

zweifelte, ob sie besondre Arten ausmachten, .

nicht wie Piecensent sagt, solche, die wir ganz

unbekannt gewesen. wären. >

.

Ich behalte cs mir übrigens vor, bei einer. andern Gelegenheit einen Nachtrag zu meiner = Abhandlung zu liefern. Um dieses aber auf. einmahl so vollständig als möglich zu. leisten, . wünschte ich einige Unterstützung dazu von

gründlichen Botanikern. Ä oo.

l

m

=

| a Fu

Plarttae cryptogamicae nouae, rariores aut minus cognitae. Auctore H. A. ‚Schrader.

. Specimen primum. , Phascum. Phascum nitidum, humile, foliis subulatis, ca--

‚rinatis, snbfasciatis. Hedw. Stirp. Crypt. I.

p.91. t.34.

Habitat ad latera viarum in siluaticis Ducat. Brunsuicens. Thecas fert tempore autunmali.

Indinidua occurront thecis terminalibus et axillaribus, hinc nullum dubium religuum est, quin Dicksoni Ph. axiliare eadem planta sit cum nilido Hedwigii.

-- Gymnostemum. | 3. Gymnostomum stelligerum, trunco erecto ra- moso; foliis linearibus recurmiusculie, su- premis stellato- verticillatis; capsulae semi- globosae operculo obliquö rostrato. Brid. Muscol, T.U. p.46.. nn = Ä D4 Bryum

S

- " x » - . [U] U 1] . - ' U r . x .

Bıyum sielligerum, capsnlis etectie semiglo-- bosis nudis ,. foliis linearibus, stellato- verticillatis. Dicks 6n. pl. erypt. ‚Brit. "Fasc., 2. I: 2.464.

pone Blankenburg, ‚vbi raraım hang et in, Ger- mania non cbseruatam, Gymnostomi speciem vna cum Didymodo capillaceo anno 1793 legi. .— Cl. Schleicherus nunc etiam in Helue- tia ‚obsernauit. u Affine 'Gymnost. curuirostro Hedw., pluri- mis vero notis distinetum, . or | Grimmia, 3. Grimmia pusilla, foliis capillaceis, capsulis

5 ouatis, System. Samml. Kr. Gew.T. p. ıo.

N m. 39. EEE er 7 =, Weissia pusilla, ‚trunco exiguo simplici the- 20. "diBque Ouatis-/ Tectis; foliis ‚capillaribus. .Hedw.. Stirp, Crypt. Il. p..78. t. 29. A. Habitat ad rupes calcar. in Hercynia, Du- “eat. Brunsuic, 'et Episcopat. Hildesiensi.

4. Grimmia recuruata, 'foliis setaceis, capsulis’

Pyriformibus in peduncnlis arcuatim recur-

‘Hab. in rimis, saxbrum’ ad ripas Bun Bude,

*

I

vatis. Hedw:'Stirp. Crypt.Yp. 102. 1.38.

"Pulchella haec planta, ‘uam primo rene-

rendie. a Wulf en in Carinthiae rapibus-de- texit,

- ö - N

FT

u. rn.

texit, ante aliquos annos .etiam 2 me in

monte "Rammelsberg Hercyniaa ad saxa nuda

obserunta D SEE a

„5. Grimmia striata, foliis linearibus acuie cari- matis siccitate crispis thecis erectie striatis, operculo rostrato recuruo. Habitat. ad rupes arenosas prope Gottingam,

Fruct. matur, m. Maio et Iunio. .

Sürculi conferti ,' 2 - 3lineares; simplices vel ‚diuisi. ' F olia_ conferta, linearia, acuta, cari- nata, patula; siccihtate crispa. Seta vtpluri-

\ mum terminalis, tenerrima, ız- zlineas longa ;”

junior, dilute ‚flaua, senescena magis fusca.

“_ Theca operculata obouäta; deoperculata pro- --

_funde”striata et: basi magis attenuata. Öper- culum rostratum: rostro recuruo,. Ob fores masculos, qui, in distincto -indiuiduo proue- niunt, setundum Systema Hedwigia num Weissiae species esset, praeeunte vero‘lllustri Schrebero, quem iam in Spieilegio Fi. Germ,

" -sequutus sum, Weissiae genus ad Grimmiam

refero, Viraque genera eiiam coniungunt Viri

"Gel. Roth, Swartz et‘Willdenow.

' Bryum crispatum Dickes. ‚Plant. Crypt.

Fasc. 3. p. 8. 't.7. £.4.- (quod ab Hofmanno

(Flora Deutschl. 2. .:p. 32.) perperam cum Afze- lid cirrata Ehrh, coniungitur) videtur &adem nn Ds. planta

I \

x

nd 58 _

planta cum Grimmia nostra striata, sed'neque

descriptio neque icon Dicksoni in omnibus connenit. Afzelia cirrats Ehrh., quam Grimmiam eirratam dico, proxime accedit ad Grimmiam Dicksoni (Weissiam Dicksoni -Willd.)

Specimina huins musci in Silesia lecta misit amicissimus Starke. Eandem plantam etiam a Ci. Flörke, plantarum' imprimis cryptoga- imicarum indagatore indefesso accepi, qui eam in itinere per alpes Salisburgenses praeterito anno instituto, obseruauit.

Trichostomum.

6. Trichostomum tenuifolium, surculo simplich,

foliis lineari-subulatis carinatis flexuosis,

thecis cylindraceis incuruis: operculo conico. Hab. ad latera viarum in Hercyniae siluati- cis. Fruct. mator. mens. Inl. et August. Surculi cespitosi, 3-4lineares, simplices. Folia sursuüm longiora, dilute viridia, e lan- ceolata basi linearia in apicem subulatnm fle- xuosum desinentia. Theca cylindracea, in- curua, rufescenti- fusca. Operculum conicum,

obtusum. Didymodon. Ä

u; Didymodon rigidulum, erectum, foliis langeo-

hai e vasorum fisciculo- euspidatis, 'rigi- 'dulis:

FERN

59° äulie: "operculo subulato curualo, Hedw. -'Stirp. Crypt. 3. p. 8. t. + Ä Hab. etiam ad saxa, müros et rupes mi Her-

‚cynia,. Ducatı Bremauic, et Episcopatu Hil-

desiensi.

Peziza.

8, Peziza glandulosa, (tremellosa) substipitata nigra, supra rugosa glandulis comspersa,. subtug venosa pubescens.

Tremella glandulosa, gelatindsa, subrotun- da, pulninata, fusco-nigricans, integra; superficie mammosa, Bull. Hist. fung, p. 220. 1.420. £. 1. (excl. synonym.)

Hab, ad truncos deiectos- putridos in silnis

Sollingensibus Duc. Brunsuic.

Ab vociali ad sesquiuncialem in diametro latitudinem excedens, Supra rugosa vel vn- dulata, glandulis magis minusue acutis obsessa, glabra, nigra; subtus pnbescens, colore dilu- tiori tincta. Lnci obueraa pellucida et‘ dilute fusca apparet. Substantia tremellosa vt in Octospora elastica Hedw. aliisque affınibus specicbus. | Non confundenda cum Tremella arborea, \ 9. Peziza denticulata, stipitata Aanescens extus

‚glabra, disco planiusculo; margine denticn-

lata. Vahl, Flor. Danic. t. 1016. £. 3. I Peziza

N p 60‘

Zr ‚Peziza ‚urticae, margine radiis cuneiformi- bus, demum -cirratis Cincto, Syst. ‚Nat. > ed. Gmel. II. p. 1453. n..28.. 2 Peziza eoronata ß. Syst. Nat..n.57. ,:

N D stipitata, ferrugineo- fuliginea; cratere cu»

..pulari : margine pilis coronato.: Bull, - 0. „Hist. fung. P 251. 1.416. er Peziza ooronata. Tode Schrift. Berl. Na- I wurf, IV. p. 271. t. 13. £,7. Br

Hab,’ in Vrticae et plantarım vmbellataraio. |

caulibus emörtuis tempore aestiuali.

stipitata, .stipite. incurug, marginibus ciliaris.

Boltan Hist. fung. p. 106. t. 106. fi 2. . zo, Peziza fafeieulata, trunco bilineari globoso

-comcauo, albido;. margine aperturae ciliig- |

"0° longiuscnlis pilosa, ide brenioribus fasci- .... eulatis punctato. . Hedw. Stirp. Gryptog. I H. p. 14... 4. f£B. (sub Octospora). Bee Peziza Labellum, lata, tennis, cerea,-fragi-' lis;, sessilis, suhtus villoso- tomentosa; cratere e vesiculosa cnpulari.. Buli, Hist, fung. p. 262. 1. 204: (excl, syn. Hofm. et ‚. .Batsch.)

‚Peziza lanuginosa, lata, tenuis, cerea, fra- -

‘gilie, sessilis , subtus . ferrugineo- fusce-. " . i > scene,

. oo. Ma eye 'Peziza coronats, minima, tenuis ‚.“fragilis,

Huins loci etiam videtur. Peziza infleeta,

. ne m mu ie m

BE

. D a m. 0 ma

ee een

Nm. tn 7 \

‚scens, lanata; . cratera niuea e vesicnipsa

- cupulari, . Bull, I, 6. .p..260. 1.396. £ 2. (excl. Schaef, aynon.) .. |

Peziza hauisphaerica, sessilis extus hirsnta spadicea. Hofm, Veget. GryptsIl. p. 28, 1.7. £. 6. oo. AN

Peziza. subhirsuta, sessilis, intus albida,

glabra, extus fusca, sybhirguta, ‚basi ra- dicata. Baumgart. Fl. Lips, n. 1642,

Peziza. scutellate, sessilis vel subpetiolata; pater;. cornea; margine. acutd; externe pilosa; depresso - conuexa vel planata. " Batsch. EI. fung. p. 123...

Peziza ‚replicata. Tode in Schrift, d. Berl,

. Naturf. IV. p. 269. 1. £&3

. Peziza' hemisphaerica, gessilie, ı extns ‚kirsuta,

sordide Iutea, intus candida , limbo .inte- gerrima. Wigg Prim. Fl. Holsar.ın. ıız:.

Periza hispida hemisphaerica, exterius fu-

ca hispida, intus laeuis glauca. Huds. Fl. Angl, ed. z. p.635. n.8. Relh. Fi. Cantabr, ‚Suppl. n. 1051. Sowerb. Eung. (. 147.

. Eluela albidı , acaulis solitaria et’ cespitosa,

‚cprigcea; pileo coucauo, hemisphaerico, intus e caeruleo albido, glabro, extus subfusco, hirsuto, margine inaequali, pi- ' loso., inferne radicato, "Schaefl. Hist. fung. t.ı5t. BE . Eluela

“A

, _ 6: um Eluela foliacea‘, acaulis, cespitosa, toria- cea; pileo concauo, planiusculo, margine lobato, Jaciniato, superne albido, glabro, inferne fufco, hirsuto, Schaef, co. t. 319. (Far. monstrosa).

. Peziza. sessilis, hemisphaerica, "villosa , spa-

‚diced, Hall. Hist. n.2231. (excl. Batt, syn.) Ded er. ‚Enum. n.579. Flor. Dan, 1.656. £ 2. Eluela heinisphaerica, excauata et sessilig, « radite longa, Gled, Meth. fung. P-46. | n.IX. | | Eluela hemisphaerica, excauata et nessilis, ' i intus candida glabra, extus pilosa et sub- obscura. Ib. var. a. Grimm. Isenac. 146. Peziza hemisphgerica alba extus hirsuta et spadicea. Hall. Enum. p.2o. n.6.

-“ Fungoides scutellatum, ‚interne album, ex-

terne obscurum et snbhirsutum. Mich. Nov. gen. plant. p. 206. n.8.1,86. 4. "Fungoides scutellatum, album, foris- hireu- tum. Mich. lc. n.9.? Hab. vbique in siluis vmbrosis ad terfam

nndam, rarius ad truncos putridon. . Mens,

Aug. Octobr.

Citati anf a omnes et comparatae inter

sc descriptionies iconesque data, satis euin-

cunt,

TE Bonn L

Tr nn

rs-

. cunt, ab omnibus voum eundemgue fungum

intelligi; quod.eo magis ei confirmabitur, cuä a .primo initio ad vltiimum statum ‚plantam .no- stram obseruare licuerit. Icones Hedwigii,

" Hofmanni et Oederi medium Pezizae sta- | stum repraesentant; magis jam explicatum de.

pinxerunt Schaefferus, Bulliardus (sub,

P. Labellum) et Michelius; perfectissimum

yero statum, in quo nempe margo reflexus est, vt iam recte monuit Tode *), Bulliar-

dus sub P, Fanuginosa descripsit .et delineari

curauit,

Nomen triniale, quod Hedwigius. hnic Pezizae imposuit, reliquis praeferendum esse duxi, cum ob denominationem a pilis fasci- culatis desumptam, Optime a reliquis conge. neribus distingui poseit,

ıs. Peziza viridula, cyathiformis virescens, ex-

trinsecus albido- villosa;

Habitat passim ad truncos putrescentes in , üluis Sollingensibus.

'Facies Pezizae Zacteae, at duplo minor, ı2. Peziza cöliaris, cyathiformis niuea, extrinse- cus pilis sparsis longis. obsessa.

Peziza eiliaris. Syst. Nat. ed, Gmel. IK,

PP 1453. n. 22. Ä Habit,

%) Schrift d. berlin, Naturf, 1 c .

-- an

Habit, in foläs deiectis. putrescentibns prope

Gottingaml. aibiue. -, on _«Facie, etiam- ‚conuenit cum p.. lastea, sed ila multo :gracilior et honniei pilis‘ longis

sparsis ‘obsessa. - Interna superficies . glähra, colore. ex albido in pallescentem vergente, .-

‚13. Peziza saniosa; extrinsecus puluerulenta vin-

brina intus glabra e fuscö pürpurta. ..Syet

- Nat.’ed.:Gmel H. p: 1459. n. 128. ' Häbit. supra terram..nadam et ad truncoe putridos in -silujs' Goettingeneibus et .Ducat,

.

Bru nsuic,

-Diameter : 3 - - 4linearis. Cupula concaua, .cras-

ea, catnosa, colore intus e Fusco’purpurea vel

Ffuscidüla. Vulnerata succum fundit violaceum:

14. Peziza' vmbrosa, (sessilis) extrinsecus ferru-

gineo.- pustulata, cupula demum reuoluta

flaua. Hab. in Hercyniae pinetis ad terram inter

folia acerosa adulta.. M, Aug. et Septembri. -

Substantia carmosa, Iuuenilis planta“ con-

tracta; adultior plano - conuexa, margine Te-

voluto. Diameter ı#- zlin, excedens. "

ıs. Peziza hispidula, concaua, extrinsecus hispi- dula nigra, intus laeuis albida. Syst. Nat.. .ed, ‚Gm el Il, p: 1456. 2.7%

\

N ...,Bab.

r

( 6

Hab. in ramnlis deiectis ingue truncis pn- _ tredine ‚corruptis passim prope ‚Gottingam et alibi. Fempore autumnali,

Cupala carnosa, 1 - ı3linearig diametri. Su-

‚perficies exterior setis rigidis, saturafe nigris, nitentibns obsessa ;, interior . laeuis, albida_

L.

vel cinerca. |

| Stilbum,

!

- 16. Sulbum Zomentosum, stipite tomentoso, cä-

pitulö‘ subrotundo. Tab. 5. fig. I.

Tempore autumnali post pluuiag frequentes

in Trichiis aliisque affinibus plantis, etiam in

stercore ouino, obseruatur tomentum byssi- num ninef vel albidi coloris, ex quo mox proueniunt stipites graciles, simili tomento

obducti, nunc solitarii nunc fasciculatim ap-

proximati. qui lineam circiter longi, Aequales, ‚et capitulo subrotundo, primum diaphano, de- mum. opaco albido terminantur. Variat in- terdum stipite graciliori, sesguilineari, sub- flexuoso. \ Juniorem "'huius Stilbi statum repraesentare u

videtur Mucor villosus Bull, Hist.: fung, -

p. 110. 1. 504. f. 15.

17. Sıilbam pellueidum , stipite subulato pellt cido, capitulo subroturdo. u

IE.B. 1.St. | E Hab.

. - ı . . ° » . . - er - " . . t - \ > P - j - . P2 - Y BR -., - ‘. on . . Pi . [U } LU] - re , a BE . . n

. Hab. in 'truincis putrescentibne _M. Sept. et

Octobri. . gl | op, Stipes vix semilineam altns , subrigidus,

apicem versus atteyuatus, pellucidus. Gapi-. tulum subrotundum. Color totiuß plantae Pa

ve lcaceus. |

7 reme ella.

7, 28, Tremella cerebrina, carnosa in gyros' plicata, Syst.. Nat. ed. Gmel. UI. p. 1447. n. 30. Tremella cerebrina. Bull. Hist, fung..

Hab. passim ad Fagi söluestris aliarumque. ee fruncos in siluaticis

- Sollingensibus et Gottingensibus.

Nostra senper alba; luteo et nigro colore etiam variare, 'obseruguit Bulliardus, Vid, icon, ej. I.c. R. BecC. | E

00 Heluella.

| 19. Heluella ziues, niuea ‚'pileo libero, stipite

| fistuloso sulcis lacnnisque inaequali. Habit.. ad margines siluarum: prope Gottin- "gam, -Mens. Septembri.

sus, per lentera leni pube adspersus. Pileus ‚vncialis vel sesquiuncialis diametri, 2 vel 3lo-

bus: lobis admodum zugosis, roturklatis, li-

}

}

wur

| Ä nn | | -berig,

. . m. mn nenn. nn ne en. m

\r ‚Stipes crassug, 2- zuneialis, superne alten nuatus, ex sulcis lacunisqüe, quasi apongio- -

| u. BE Be

\ . beris »:inferna reticnlatis , pobescenribus, Co- lor totius plantae eandidus‘, excepta pilei 'su- perfiie inferiöri quse magis ex albido fla- vescit, "

Heluella Mitra in Iames Sowerby Co-

- loured Figures of English‘ Fungi tab. 39. des

picta hanc speciem indigitare videtur. EI vela etiam mpallida, cuiis iconem dedit

\ Schaefferus- in-* tab. 282. ‚Histor. "fungro,'

Bauar., ob colorem dilutiorem hie referrenda Essel,' misi ipsins descriprio obstaret, in qua pilei liberi mentionem non facit, ae prael' terea contendit, hanc' Eluelam cum: ‚Eiuela

‚nigricante (Heluell, lacunosa ‘Afz.) tota stru-

ctura oonuenire et nonnisi colore differre,

N DW in. . ı . ver ır

Ä m. Trichia, 0 Sue

20, Trichia serotina, stipite attenuato'-fusco; ‚peridio obouato castaneo, capillitio ochradeo-

- Aaudscente.. Tab. 3. fg. EEE ER : Hab. ‚sparsim äd truncos caesos Putrescentes, Men2. Ostobri ad Decembr, . |

Stipes: vix lineam altus, leuiter' Hexuosim, j

erassiusculus., attenuatus, teretiusculus, de-

> mum longitudinaliter striatus. Peridium pyris forme, membrana crassiuseula fragili,: vertice

inatqualiter. dissiliente instfuctum, Peridii :co:

7

Es der.

lor: eruptjonie temapore ‚cAstanene , .waraup api- gem saepe striis. dilutioribus. variögatus. Ca- pillitijum compactum, fenuissimum;, cum- pyl- vere 'seminali ‚ochraceo -flauescentis coloris..

. "Hug, forte pertinet. ‚Lycoperdon gregarium‘ Betz. ‚Observ,. botan. I. P Ben

. . Vor . 1 - L v tt io .“ N \

en Hyaterium. en. a1. Hysterium Sagineums subiınmersumn oblon- ‚güum: disco albidoa. 4.20... ı

„Hab. imprimis ‚ad. .Fagi süuestris: TADOS ei Irancon, cortice: denadams.: to ira PR ‚Grassiusculum , ad dimidium.i inmmerzum, co lore e„£inereo in dilute pallescentem wergente. Discus Fructiicang primo glaber, demum far ı naceus albidus, quandoque etiam rimosus ob- seruatur. Adultiora spedimina magis explicata' et. margine..lacerata.. Diamceter longiendinalis alin.a-ıd 02a neo nun 22. Hysterium arundinggenm, 3 immerenns: deptes- -

sum, Quale granunlosum e -fusco:fersugiaeum.

- "Tab. 3. fig. 3. alen: 1:0. het. > je Prowenit- ad cnlmos emaztuod-. Arandin. Phragralt,,. quos' ad. palmarem saepe: tongitu» dinem-obtegit. .. 2... DT en:

Eesma; 'exacte . onalis,: immerdum ct cum ' epjdniide culmi quasi connatuih „vb ab ea» ee 5 dem

tdre

\ -— 9 \

dem nonnisi-colore, ' 'superficie (per lentem . visa) äranulosa,- et labiis-demum paulo extan-

> Ubus distingui possit. Diampter longitudinalis

vix semilineam excedit., 23% Hysterium Pinastri, erumpens ouale.nigrum nitidum. Tab. 3. &4. - \ Hab. in foliis deiectis Pini syluastris, ‚dbi- ebis etc, . | Superficies Jaenie nitida, Hysterium Rubi Pers. est depressum ' et superficie gau- det nitidissimia’; atra. Individua, quae in P. Abiete occarrunt, panlo minora sunt iis, qua& in P. siluestrs _ inneniantar,

Explicatio Täbulae tertiae. Fig. I. Stilbum tomentosum,

u. Trichiarum putrescentium cespes, cui innascuntur plurima indiuidua Stilb. tomentosi. ö

b. nonnulla indiuidua Iente ancta.

Fig. 3. Trichia serotina. . a. frastulum ligni 'putrescentis cum hac Trichia obsessum.

E 3 | b.

4

ar N pi

) Fig. 4. Hysterium, Pinastri.

\ _ 0 f _ . 7, -,

%

L b. nonnulla indinidua auctiori Forma Te-

_ Praesentata. Er |

Fig. 3. Hysterium arundinaceum. a. natiua magnitudine. :b. voicum' indiniduum lente anctum,

a. folia Pin. siluestr. cum nomnullis in- diniduis huiusg Hysterii, quosd ha-

bitum naturalem. ° b. vnicum indiuidium. sub lente exbi- | bitum. .

-

1.

U. Auszüge aus ausländischen Werken,

Flora Atlantica siue Historia plantarum,

quae in Atlante, Agro Tunetano et Al.

geriensi crescunt.

Authore Renato Des- | fontaines, Instituti nationalis Scientia- rum Galliae socio etc. Tomus Primus.

/

[G

_ (Beschlafs des im vorigen Stücke 8. 365. ab-

gebrochenen Auszugs).

Seseli.

Seseli verticillatum ,. foliolis Aliformibus; ra-

dicalibus ‚subaerticillatis , brenioribus; ‘ym- bellulis distinctis ; ; radiis centralibus breuis-

simis nm

E4

- .

F oeni-

1) Dalechamp’ s und -Tournefort’s Syno- . ym, welche Hr. Desfontainec.hier an- , führt, rechnet Linne zu Seseli ammoides.

Vielleicht, machen auch Seseli verticillatum

n

und

u y \

Foeniculum Iusitanicum minimum acre, T.

Inst. 312. Schaw.' Specim. n. 232. le. .

Ammi.: Dalech Hist 695. .Ic. bona..

An Seseli ammoides Linn. ?

Species diuersa a Seseli ammoide Iacguin. Hprt. 1.1.52. Eadem eerte ac Tonrnefor- tii vi patet exemplariis in eius herbario et Vaillaneii ‚seruatis. Eadem etiam ac Scha w.

enius synonymum ad Sium Admmi perperam

| retulit Cl. Linnaeus. Floret aestate. ‚Habitat. in arnis Algeriae prope Belide, ©.

1 l . I

Tha ps ia.

Thapeia polygama, Foliis decompositis ; Folio lis acutis; imuolucri apice pinndtifido; flo- ribus centralibus euanicie. (Tab. 75): Habitat prope Bone ad maris littora.

Pimpinella, Pimpinella Iutea, foliis pinnatis, pubescenti- bus; foliolis cordatis, dentatis, ‚antice ex- cisis; pedunculis filiformibus, paniculatis. (Tab. 76.) Tragoselinum africanum altissimum. T. Inst.

309. . Pimpi- und Linnes ammoides, wie Hr. Desfon- taines schon selbst vermuthet, nur eine "Pflanze aus. Seseli ommsides Jaogq. wäre dann eine besondere Ar. —8.

R

\ 1 -

ee » —- '

Pimpinella saxifraga maximaafricana.-Magn.

. Botan, App. nn

Odorem .aromaticum spirat, Habitat in Atlante. 2. Trigynia. ' . 'Rhus, j Rihus pentaphylium, spinosum; foliis digita- tis; foliolis lincari -lanceolatis, superne la- tioribus, obtusis, apice dentatis integrisue,

Ahamnus siculus pentaphyllos. Bocc, Sic. 43. t.z1r. Schaw. Spec. n. 508. Certe » 'ex Herbario Bocc.

Rıhamnus pentaphyllus. Iacq. Obs.z. s. 17. Linn, Syst. Veg. 233.

° Habit. prope Arzeau. in collibus incültis, 4 7

Tamarix. .

Tamarix afrieana, foliis imbricatis, minimis; Nloribus pentandris; spica tereti, densissima ; pedunculis squamosis; stylo trifido ").

E 5 ‚Affinis-

3) Poiret hat diesen Tamarisken unter dem nämlichen Trivielnamen in seiner Reise als eine besondere Art beschrieben. Er scheint ‘aber von der gallica nicht hinlänglich ver- schieden; Herr Prof. Willdenow führt ihn defshalb in seiner Ausgabe der Spec. plant. auch. nur als eine Abart derselben au. —S$, 0

| en - | Affınis T. gallico Linn. differt cortice ra- . morum fusco; foliis arctiıs imbricatie} epica crassiori; floribus duplo aut qnadruplo maio- ribus. | Habitat Algeria ad maris littora. .%

\

Pentagynias

Statice. | Statice globulariaefolia, foliis acuminatis; pa- “nicula laxa; racemis terminalibus, secundis.

-

Limonium medium, Globulariae folio maius. _

Barrel. t.793 et 794. Statice ramosissima, Poiret. Itin. 2, S. 142. Habitat ad fontes calidissimos Hammam Mischroutin dictos, prope Bone. Statice -spathulata,. Eoliis radicalibus spathu- Jatis, obtugis, glaucis, integerrimis, longe petiolatis; scapo tereti;. ramis. panicujätis ; £ ‘florjbus racemosis secundis, Habitat in a rupibus prope La Calle. 2.

\

>

; .. Linum. - .

Linum grandiflorum, caule basi ramoso; fo- liis angusto - lanceolatis; Aoribus laxe pani- culatis; capsulis decemualuibus, mucrona- tis. (Tab. 78.)

Habitat in aruis argillosis prope Mascar. Linum

u a.

un. rg n

gr 7 -

)

Linum decumbens | canle ascendente Aliformi; foliis spareis, erectis; subulatis, laeuibas,

amacronatis ; floribus pedicellatis; laciniis ca- | Iycie ouatis, acutie, (Tab.79.)”) -*

.. Linum syluestre angustifolium, Aoribus di. lute purpurascentibus vel carneis. C.B. Pin, 214. T. Inst. 340.

Affine L. tenuifolio Linn.; differt Foliis’

mollioribus; panicula minori; calycum foliis

zmaioribus, minus acutis; corolla rosea, duplo

aut. triplo minore. Floret primo .vere,

Habitat in aris prope. Sbibam in reguo . Tunetano. ©. u

% N

Linum corymbiferum , foliis lanceolaiis . com

fertis, erectis, trinerujjs, retrorsum aspc- _ sis; ramis corymbosis, Aliformibus; calyci- -

bus subulato .mucronatig. (Tab. 80.) . Habitat in ‘Atlante prope Maiane. _ \ . - Linum

FT) Linne sieht ‚diese Pflanze als Abart, seides

5 fenuifolium an. Aus ‚der arten Abart dieses

Flachses macht Herr “Dr, Smith (Engl. "Bo- tany. T. 6. tab. 381.) jetzt auch eine beson-

dere Art, die er angustifoliun nennt. Sehr

wahrscheinlich sind noch mehrere eigene Ar

‘ten unter Linne’s. Linum tenuifolium ver- vo.

I +

e

\f

\ .

t

>

[4

- \ 02 . , ee j ı | +6 zn.

r : I. [4

-Linum ienue, foliis linearibus-acutis; "ramis

Jaxe: paniculatis, fliformibus ; floribus. pedi: ellatie; calyce. mncronato; corollis calyce “quadroplo longioribus. (Tab. 8ı.) ‚Difert a L. mkritimo Linn. caule et ramis tenuipribug; ; calyce mucronato; foliie angustio- ribus; capsula calyce breuiore: a L. gallico corollis quadruplo maioribus. ‚Habitat in collibus incultis Algeriae. ©.

7

7

Hexandria Monosynia. Allium.. 00.0 en Alla multiflorum ; foliis carinatis; caule su perne nudo; capite rotundo, .non bulbi-, fero; staminibus tricuspidatis. | Differt ab ‚A. sphasrocephalo Linn, foliis

Ä

cärinatis. r Ä ‚Habitat Algeria, ı

‚Allium odoratissimum, bulbo tunicato, POros0;

foliis lineari- subulatis, crassiusculis; spatha breui, subquadrifida ; ‚Aoribus vmbellatis, non bülbiferis. (Tab,8 3.) . “Habitat 'in arenis deserti prope 'Cafsami ek Tozzer. 4 00 | | Ornithogalum. . Ornithogalum fibrosum, radicibus fibrosis, in-

tertextis; foliis subquinis, radicalibus subu- | latis,

n

L : on 77 | ı

+

"Itis, canalicniatie,; ;. scapo vnifloro, brenis- simo. (Tab. 84): . u

, Habitat in arenis -prope Kerwan. 2.' .

Ornithogalım sessilifiorum, ‚foliis. canalichla- tis,.acutig, Roribus. Jaxe spicauis, subsessili- bus‘; bracteis, subulatis, florem argsantibus. Habitat in Atlante prope Tlemsen. 2. 7 2002..1$eilla. u

Scilla lingulata,. foliis lanceolatis planis; ra- cemo florum denso, conico; bracteis subu- " Yatig‘, ‚pedicellos aequantibus. (Tab, 85. £. 1.) "Scilla lingulata. Poiret. ltin. 2. S. ısr. Habitat in aruis, N.

Sciha - villosa, Foliis. lanceolatis, planis, villo-

\ sis; floribus corymbosie. (Tab. 8:;. f. 2.)

-. Habitat in aregis: prope: Kerwan.' 2.

Sc. obtusifolie, „.6capo Yateraliz foliis lingui-

r :Borksiibus, vndolatis;: Horibus racelnösis, ebra- | ‚cteatis. (Tabs 86. - - "

" Scilla obtusifolia,. Poirer. Ttin. 2. S. 149

, Habitat prope La Calle. Es \

Sailla paruiflora, Foliis lineari- tanceolatis, acu- tis, glabris, scapo- breuioribus; floribus rar SemDsis ,. | conferüs; FE _ bracteis. breuissimis. (Tab. 87.) BR on Scilla numidica, Poiret, Itin, 2. $. 150.

„d

rn 0 - . Secilla

-

+

!

.. ur F D 3 x LU h RD E N , s

SciHa unduläta, Foltis lanceolatis, vndulatis ;

floribus laxe racemosis ; bracteis brenissimis.

he *

(Tab. 88.) u

Frequentiseima circa Tunetum, Constzmtine, ‚Algeriam,. et aliis locis. Habitat in colli- bus inenltis. 2. 0 Scilla antherivoides., racemo" Tonga; 5 bracteis

subulatis; pedicellis corolla breuioribus. w

Scilla authericoides. Poiret. Juin. 2, 'S: 1 se

Pa ..

\ Asphodelus. Asphodelns acaulis, caule nullo; foliis_ subn- lato- triquetris; pedicellis Fructiferis " refle-

yis. (Tab. 89.) | Habitat in montibus Sbibae. # . a

- : Anthericum.

Anthericum- bicolor. foliis, planis: ‚caule- Ta.

mOsO; Sloribus laxe: paniculatis ; filamentik pri-

bescentibus, apice appendigulatis.. (Tab.90.)

Habitat in sepibus Algeriae, 2.

' | Muscari. |

Calyx nullus. ‚Corolla ouoiden ,: inflata , sex-.

Nentara, Gapsula supera, triangularis, wi

valuig, trilocnlaris, polysperma. N‘ ‚Muscari maritimum, foliis subulatis; racemo

tereti; corollis cylindricis; summis colora-

tis, ‚sessilibas , abortiuis.

S

(

Habi-

D -- un nn

z

\ a: .79

Habitat ad maris.littora prope veterem Chr- thaginem, 2.

Muscari paruiflorum, folii subulato - iliformi- | bus; ?! racemo terminali, breuissimo; foribus distinetis. =

Differt ab H. racemoso Lian., cui affinis; follis tennioribus; fAoribus longe rarioribus, distinctis ; corollie- superne latioribns,

‘Habitat ‘ad maris littora prope Cartlfaginem

euersam. 2. ...

Muscari eomosum. Hyacinıhus comösus Linn, ' "Iuncens. i Iuncus -rigidus, culmo- äudo, superne incur-

. vo, pungente; panicula laterali, elongata;

i pedunculis ‚compressis modosis; calyce mu-" eronato.

Habit. in areris ad maris littora, 2.

”. +

Iuncus multiflorus, culmo inferne nodoso;

foliis teretibus; panicula terminali, elon-

gata, erecta; pedıinculis imaequalibus, mul-

* tifariam decompositis, Fasciculatis, (Tab. gr.) Habitat in paludibus.

Ss

Iuncus foliosus, culmo nedoso, ramoso, fo- ‚loso; . foliie canaliculatis ; ‚panicula terini-.

nali,

BE Ze ein ma | »

BD. [4

n i Ä

nali, erecta ;, Haciniis calycinis sciformilius. (Tab. 92.) Habitat Algeria in paladibus. -

Ds

t %

Frankenia, .

Frankenia corymbosa, fruticosa; foliis limea-

_ ribtıs, pulnerufentis, margine reflexis; fo- ribus corymbosis. (Tab, 93.) Alsine maritima hispanica Fruticosa, Folie

quasi vermiculativ. T. Inst, 244 _ Vaill

Herb. |

u Habitat ad maris littora prope Arzeau, %

Frankenia thymifolia, Fruticosa , erecta, Ta-

- : mosissima ; foliis cihereis,, linearibus, .con- fertis, breuissimis; floribus axillaribus. Polygonum: fruticooum supinum ericoides

_ eineritinm Thymi: folio hispanicum. Bar- rel t: 714.

« Habitat in arenis deserti. %.

Ä

4

zu dt | “Trigynia.

| | Büumex. .

Bumex thyrsoides, eaule simplici; foliis ha- statis; panicula coarctata, thyrsoidea:

Aftınis KH. acetosae Linn.; differt panicula

erecta. densa, ramosissima, Ahyreoidea: val-

vulis calycis duplo maioribus, amoene roseis,

An varietas ? Habi-

an ı$:r Pe Habitat in aruis äncaltie.. 2.

, | Octandria. Monogynia. | Pass erina. Passerina nitida, Eoliie confertis, enerniis, li- nearibus, obtusiusculis, sericeis; fAloribus axillaribus, slomeratis, sessilibus, (Tab, 94.) Daphne nitfda. Vahl: Sym. 7. 8.53 7), - Habitat in montibus incaltis, 'circa' Tune-

‚tum, Mascar ‚et aliis locis. %

Passerina virgata, ramis virgatis, villosd- to- mentosis; foliis lanceolatis } “villosis, obtiu- eis 5; Aoribue axillaribus, sggregatin, sessili- bus, (Tab. 95.) Zus ' Varietatem "& Maroco misit Cl. Brous son et

_ distinctam foliis mediie et inforkpribge glaber-

x gimis.: BR \ , ..0ı% en.

Habitat in äruis incultis-prope Tlemsen, >

Deodndria Monogynia,

Ruta. .?

Ruta tenuifolla, foliis multifariam decompo- sitin; foliolis linearibus u Ge ... Ruta '

7) Daphne nitida Spec. plant. ed. wina' 1 8 418.2.9 —S.

%) Ruta montana_ Ait. H. Kew. 2. 8. 57. Linn Sp. plant, ed. Willd. 21. 9:58 m.

II.B. 1.50. ' 'F

Fanta Tegitima. Tacg. nn \

Habitat in collibus ‚aridis et incultis prope

Mascar. 2.

. Digynia, Ku

we .Saxifraga. | Sarifraga globulifer ‘a, caule bulbifero ; s follie

meruosig; imis, spatliulatis s ‚integerrimjs ; su- _

perioribys palmato tri« aut güiqquefidis, in ramo florifero :remotig, linearibus, (Tab. 96. „er en wen. r .

‚Facies.S. Typnaides L. et ab _ eadem vix äi-

‚stincta; . en Habitat in cacumine Aulantis. Br Ee Saxifraga spathulata, foliis' spathulatis obtu-

J

sis, .ciliatis, indinisis; caule, prostzato; pes

dicellis axillaribus, vniflöris. (Tab. 96. £.z.}

Habitat in cacymine Atlantis prope Belide, 2 4

\ 1. Gypsophila. | nt L Gypsophila eompressa,. caule :erecto, hinc cam- ‚presse; foliis subulato-lanceolatis, striatis ; pe-

dicellis calycibusque pubescentibus. (Tab.97.)

“. Silene angustifobia. Poiret. It. z. S. 164 >

Habisat i in aruis arenosis, oe u

Es

. . r, \ Dian \

N

. 2) Ms den, Anhang: za ‚asen Theile diesen | ‚Werkes. —$.

4, =

nn nd

0

Bu u 873 3

+‘

Dianthus. Dianthos serrulatus, foliis lanceolatis, ser- ratis; peduncylis vniloris; squamis exter-

nis imbricatis, acutis, calyce interiore bre-

-vioribus; petalis. imbriatis. - 5 Corolla pallide rosea, duplo' minor 'quam in.D. plumario Linn. Petala tenuissime fim-

briata.

“Tunetanos, y x

Trisynia.

| Silene.

Silene hispida, Roribus racemosis, confertis, securidis ; calycibus hirsutissimis; petalis bi- dis. \ A - Silene hirsuta. Poiret. Itin. 2. 8. 163. Habitat in Atlante, ©.

"Silene 'sedoides, pubescens, viscosa; caule procumbente, ramoso; foliis crassiusculis, ‚jmis subspathulatis ; petalis emarginatie.

| Lychnis omnium minima. e monte argenta-

To. Bocc. Sic.24. t. 12. fig.

Silene suceulenta etc. Forsk. Arab.89.

Silene viscosa humillima; caule dichotomo; floribus solitariis,. "pedunculatis. Poiret.

Itin. 2, S, 164. on =} Habi-

Habitat in arenis prope Sfax et Elgem apud

S

%

_— 4 -

N

Habitat prope La Calle !), Silene imbricata, caule inferne piloso ; follis

lanceolatis ; Aoribus sessilibus, secundis, strictis, longe racemosis, imbricatis. (Tab. 98.) Habitat in aruis prope Mascar.

Silene reticulata, glabra‘, viscosa; foliis an-

gusto - lanceolatis; pedunculis auhtriflorie ;

calyce clauato, reticulato; petalis lineari- bus, emarginatis. (Tab. 99.) ' Habitat Algeria. == Silene Zipartita, foliis. inferioribns spathula- tis; floribus racemosis, secundis, nutanti- ‚bus; petalis bipartitis. (Tab. ı00.).,

-Varietatem in agro Marocano lectam, mi- '

'norem et calycibus villosis distinctam comiau- nicauit Broussonet. Habitat in aruis Sbibae. ©.

Silene pseudo-atoeion, foliis imis obouatis;.

floribus fasciculatis, terminalibus; calycibus clauatis; petalis linearibns, integerrimis. Facies omnino $. Atocion lIacgq., differt pe- talis integerrimis. An varietag? \ Silene ramosissima, pubescens, viscosa, ra. mosissima; foliis angusto- lanceolatis, ' pe- dunculis vai- ad trifloris ; calycibus ouatis;

petalis

2) M. s. den Anhang zum sten Theile. —S.

°

°

> . \ ten ‚85 ten

‚petalis. bifidjs ; apınlie intra alycom sub- .. . sesstlibus. © | nr Lychnis. minima hispida noctißlone, Magn.

Bot. App. 308. Vail. Herb.: | Habitat in ‚arenis ad mare littora. 2.- .

‚Silene arenaria, villoso- viscosa; Foliis lineari.. . Jänceolatis, obtusiusculis; Aoribus laxe a- ı camösis’; petalis bifidis ; capsnlis. intra ca-

“lycem pedicellatis. u Lychnig maritima gadensis ungunefa T. Inst. 338: Vail. Herb. |

Affınis S. ramosissimae differt ramis longe rarioribus, follis inferioribus longius villosis;

“caule basi' decumbente; "Aoribus paucioribus;

capsulis intra calycem pedicellatis, Be Habitat in arenis ad maris littora. 2. N

Silene arenarioides pubescens; foliis angusto- linearibus; pedunculis vni.-ad trifloris ; caly- -

cibus ‚decemstriatis, 'villosis; petalis bifidis; capsülis teretibus, pedicellatis, Habitat in arnis.

Silene cinerea, foliis inferioribus onatis; flo-

: sibns’zacemosis , "gubsessilibus,' solitariis bi- nis aut, ternis; calyce pubescente, decem- striato; petalis bifidis.

Habitat in aruis Algeriae, 0 . F3:. ' Arena

\ _'

[2 . < : ; Z - Ex x -_6 —- Ä

. 0. Arenaria. |

Arenaria spathulata, canle erecto,. filiformi, . pubescente; -foliis: inferioribus spathulatie ; petalis obouatis, calyce longioribus. - on Habitat in arenis prope Algeriam; ©. ::

. Arxenaria herniariaefolia, pubesoens; caule Ali- formi, elongato, procumbente; foliis linea- u ribug; floribus paniculatis; petalis calycem

yix superantibus.

Arenaria ‚genieulata. Poiret. Itin. z., s. 167. Alsine'maritima longius. radicata, - Hernjariae

foliie. Bocc. Sic. 18. 2.10. T. Inst 243. Bu - An varietas Arenariae hispidae Linn. yr.

r udn man,

Habitat, i in arenis ptope Mascar. 7

| [2 , ' ı. |

Pentagynia. \ u R Sedum '

Sedum' hispidum, ramis Aliformibus, panicn- | latis, villosis ; foliis ‘semiteretibus. u | Affinis S. reflexo Linn ; differt caule, fo- |

liis, ramulis pubescentibus; panicula patula; . |

Horibus |

TI) Aren. herniariaefolia kann wohl :keme Abart | der Linneischen hispida seyn,' da letztere | pfriemenförmige Blätter hat, und sich ‚über- Zu diefs noch durch mehrere Merkmahle von jener -unterscheidet. Als Synonym "gehört nach hierher A. procumbens Vahl. —S.

N

[4

!

-

- - \

Aoribud: longine pediceäi nec mo verso die

a "Habitat fl Arlante,: ©.

m f

„Dodecandria Mono gynia.

7

Nitraria, Nitraria tridentala ramis spinosis; foliis car- uosis ‚truncatis,. cumeiformibns, | .

EZ

Habitat in aruis arenosis, „B

vo T rigyniai En Zuphorbia Er "Euphorbia: spinosa Liun, = '

‚Var. A. fruticosa, ‚inermis, glabra; foliis lam- ceolatis, integerrimies;; ; 'vmbella quinquera-. diata; inuolucre fauescente, ouato; capsu-

Ze 7 echinatis. (Tab. 101.) Me Habitat Algeria in- ‚montibus. y en Eu phorbia heterophyila, foliis inferioribus enlar- . ‚ginatis,; mucronatis; "superioribus angusto-

lanceolatis, acutis; vmbella quinquefida; in- \ volucellis ouatis, acuminatis; 3 petalis bicor- . - nibus,, (Tab. ı0z,) 2). |

Affnis E, exigune Linn; Aikkert Foltis la- ‚tioribus;; radiis: in planta’ adulta ct vigente quinis; semine laeui, subrotundo. Bu | 0 oo F4 Habi- _

X) Diese Pflanze darf mit der gleichnamigen Lin«

neischen nicht. verwechselt werden. —$."

% - . .

DEN

\ og

„Habitat i in arenln, prope Tozzer.. I - Euphorbi paniculata, foliis. epathulätp: Iam- ceolatis . glabris, | serrulatis;., vmbella .guin- quefida, trifida, . bifida; ‚inuolucellis ouato- rotundatis; petalis integris, —_ * Afüinis E. pa- lustri Linn, nl \ " Habitat in Bärbaria. a - Euphorbia bupleüroides, foliis‘ abgusto - -lan- - ceolatis, serrulatis; Aoribus axilläribus pani- eulatis; vnbella. quinqueradiata;;. ‚bracteis auato- oblongis, acuminatis, (Tab, 103.) Habitat in Atlante prope Tiemen, de

. wer a ,

Ä \ “ir . ‚leosandria Polysynia,

| | Rosa. Be Rosa moschata foliolis quinig, putis, ser-

‚ratis, acutis, laeuibus; Aoribus, cotymbosis;

„ealycibus -oblangis; laciniis integris 7), .

'Petala alba, obouata, magnitudine R. cani- nae Linn. ‚Odor fragrantissimus,

Colitur in Tunetanis. . Oleum esseniiale odo- ratissimum e petalis destillatione obtinent. %. Hosa microphylia, aculeis reflexis; Foliolis qui- nis, suhorbicufatis, serratis, glabris,

Habitat in Atlante, %.- ol

u ‚Geum, ..% Durovs R. moschata scheint mit wusers Verf. Rose verwandt zu. seyn, 5.

RB, 9 Tun /

Br Pen Ms

D r

Gem atlanticum, "villssum; 'felilie. inferiori- .

bus ‚pionatis; pienula 'terminali cordaka,

-maxjaıa; canle vnakerot fructibus hirsn/

r:. tip; Mristis comkprtig.

- Affinis G. mantatio Kin 5 - differt foliolie paucioribos, remotioribus; caule 'altiere;. ark- stis Contortis nec- barbatis., ie

Habitat in. Atlante prope Tlemsen. 2.

Polyandria Monogynia. .

Papauer. -

y

Papauer obtusifolium, foliis, hirsutis, ‚decom- positis; lobis inferiorum obtusis;; Pilis CAu-

linis adpressis; capsulis glabris, Ouato- ob--

longis.

.Affinis P. "dubio Linn. cuius, forte varietag. ‚Differt hirsutie; pinnnlis foliorum inferiorum obtusissimis; capsulis 'ouato- oblongis.

Habitat in Atlante prope Beide ©. ° :

. Gistus.

Exstipulaei , fruticosi. Capsala s- - rolocularis, Ei rovaluis.

Cistus heterophyllus, exstipulatns; Poliis, ongto- lanceolatis, Basi vaginantibus, margine re- nn . F 5 N volu-

Cistus sessiliflorus Frnticosus stipulatns;. fo-

\ Ru »

n Du 9 Ee

t

volutis ; calycibus geduncnlisque hirsutis, =.

subunifloris.: (Tab. 104) 2." 0.0.0.23 '"Varietatem possideo distinctam, foHis rotun- 'datis, Eadem‘ planta'-saepe fölia inferiora‘ro-

2 tunda aut subrotunida;; :- superiora" “ldnceolata profert,: vode nomine 'C. heterophylli dicta,

' Habitat, in collibus incultis "Algeriäe. b

% Bere ei er en

Afinis O. incano Linn. te Bang .

en. Stipulati, Fruticosi. Capsula triualuis, tri- locularis. . \

ir %

liis oppositis alternisque, Jinearibus, cine-

reis, margine rendlutis; racemis ' secundis; ; Ä capsulis exsertis, pubescentibus. (Tab. 106.) " Habitat in collibus aridia. et. incultis prope_ ü |

_ Mäscar. ° ne |

* Cietus ellipticus, stipulatus, cinereus, Fruti- | . cOSUg; foliis oppositis, ellipticis; racemis ' secundis; floribus sessilibus; capsulis exser- tis. (Tab. 107.) 2 \

Habitag i in’ Atlante, prope Mayane Algeriae, v.

Cistus ‚glaueus, Erulicaans, glaber, stipulatus; : Foliis oppositis, subcarnosis, ' Habitat i in rupibus calcareis prope Cafsam. % b._

/

| "Cistus

.

nn

| Cistus.polyantkos ». suffraticosus,; stipelatus;

- folils inferioribus subins incanis; caulinis

. vtringue viridibus, ciliatis; calycibus hispi-

. dis; racemis paniculatis. ‘(Tab. 108.) - Habitat in arenis prope Mascar. }%. Cistus ciliatus, ‘suffruticosus, procumbens, sti-

‚pulatus; ramis tomentosis; foliis ‚angusto-

lanceolatis, villosis; calycibus membrapa-

... ceiß; ‚angulis ciliatis. (Tab. 109.) a

Habitat prope Cafsam in collibus aridis et arenosis. %. on ee Cistus virgatus, suffruticosus, stipulatus; ra-

mis virgatis, incanis, erectis; foliis linea-

ribns, margine | reuolutis; Aoribus‘ racemo-' sis, ‚secundis ; calycibus capsulisque ‚pube- ‚‚scentibus.

4

Facies omnino C. racemosi "Linn. Differt‘ calycibus pubescentibus, obtusis breuioribps ;

angulis. concoloribus, minus eleuatis; petalis

soseis ; ; capsula pubescente, longitudine caly-

cie, ‚quae breuior in C. rucemoso. Gaules et

_folia e:millima. . u Habitat in Atlante prope Mayane. ı Pa

Cisıns Helianthemoides „.suffruticosus, stipnla« tus,‘ basi proeumbens ;: Foliis’ hirsutis, sub- 8 incanis; inferioribus ellipticis; 5 "snperio- ‚zibus lanceolatis; calyce hispido.

-

| Facies

t

t ' oo 9 udn

2; Faces: omnine et. statura .C Helintkemd

Linn.; .difiert foliig superne piloeis,, inferne:.

tomentosis, inganis,; .calyce hirsutissimo.. Habitat i in Atlante. +.

v \ " Cistus eroceus, fruticosus, stipulatns, pube- ‘sceis; villis breuiesimis, stellatis;- foliis pe’ - tiolatis, ellipticis, 'obtusis. (Tab. 110.) Cistüs humilis, Clus. Hispan, IST: | Helianthemum frutescens, folio Maioranae . incamo. T. Inst. 239. Vaill. Herb. Habitat in Atlante pröpe Tiemsen. » i

J en | Pu | , _ 5 us PORN, \ . N ' 0 ° Penta Syria: '

g 1}

| Nigella. 5 0 “Nigella Aispanica, pistilliä suböctonis ; caulean- |

gulato: Folie multifariam decompositis; cap-

sulis superne intus membranäcei. (Tab. 112.) 20 ' " Nigella hispanica Lion. | a | Polygynia. u u 000. Banunchlus.

\ . ı- nn. #* Folis diisis |

Banunculna macrophylius caule hirsatoz fo . iss tadicalibns ‘orbiculatis, profnnde loba- ! tie, . ngisis; rameis superkoribus Janceolafis,

integrie. Pr rw , f . Se n,an . . - Affınie

2 . > . nd m. 3.000 nn

pn m on 0

. 0 0

. Affinis B. sretico Linn.; * differt Follie pro-

'£funde 'lobätis, miuus villoaie: Habitat ad -rinulorum ..ripas prope Sbibam, 2. Blanunculus. trilobus, caule erecto; foliis gla- brie; caulinis trilgbis; 'pedunculis setriatis; : seminibus..compressis, tuberculasis. (-Eab. '113.) , Affinis BR, paruifloro..Lioun.; differt canle erecto; foliis caulinis glabris,. profunde trilobis,

‚Habitat in aruis humidis prope Mayane; 2.

Ranunculus flabellatus, cayle simplici, hirsu- to; foliis radicalibus flabelliformibus, inciso- lobatis; caulinis paucis, multipartitis; caule

. subunifloro. (Tab, 114.) Ä Habitat circa Algeriam in collibus incultis

et humidis. 2. |

Ranumculus spigatus , foliis radicalibus rotun- -

datis, lobatig, “\ncisis ;. caule eimplici, vil- loso, paucilloro; seminibus longe spicatis, (Tab. 115.) Habitat in paludibus Algeriae. 2. Ranuncnlas paludosus, pubescens; foliis imis tripartitis, foliolis multifidis, Aabelliformi- bus; superis linearibus, integerrimis ; calyce. : “erecto. Ranunculusetc, Poiret, Itin. 2. p. 184. | Habitat prope La Calle i in pratie "hamidis. 2. . Ranun-

u Fe nr Aanunculus millefoliatus, foliis multifariam ‚decompositis, lintari- subulnis; *"caule sub- aphylio; villaso, paucifloro; calycibus ere- ctis, hirsutis. (Tab.'1:6.) | : Bkanunculus Vahl .Symb.z, p.63.:t. 37. .:.Affinis R. ehaerophyilo Linn. -Differt_fo- lie tenuius diuisig;; ‚pinnulis longe minori- bus; acutioribus; .corella duplo triplone :ma- iore; calyce, erecto .nec redexo. . Sponte crescit in montibus. Shibae apud Ta. . metanog, a... 0... .r

q .

- han. _-ı4_.. -_ \

.. II. ‚Litteratur >),

.‚, .

ne. Sen 1. . „! Fe Pr Pr er Botanisshes Humdbuch- für deutsche Lieb- häbfer"der Pflanzöhkünde überhaeipt, und

. für Gar tenfreunde,, Apotkeker' und Oe-

konomen insbösondere von Johann

‚Friedrich Koch, Prediger an .der Jo-

hanniskirche‘i in, Magdeburg, .21799. Er-

ster. Theil. XYVI w.116 S. 1798. Zweiter Theil. XVE u. 4768. Dritter * Theil, [et s48 ‘8 in 8.

EEE

Die Absicht des Verf. bei Herausgabe die- ses Werkes war, wie der Titel und. ‘die kurze Vorrede zum ersten Theil zeigen, Gartenfreun-, den, Apothekern und Oekonomen. ein Buch zu,

‚liefern, wodurch sie auf eine leichtere Art ur richtigen. Bestimmung. der ihnen. vorkom-

" oc Mel 2) Von Ruiz und Pavon Florae Peruv. et Chi-

‚lensis Pradromus eıfolgt. va. ‚riesten St. die Fortsetzung. in 5,

rn

E4

| ui u menden Gewächse gelangen Köhhifen. " Zu dern Ende wählte er ı) tabellarische Uebersicht der Clässen, Ordhungen, Gattungen und. Arten’ der Pflanzen; 2) nur diejenigen Arten, wel. che entweder in Deutschland wild wachsen, in Gärteh. soser, freiem, Hitperel fortkommen;

oder wenigstens . ‚nur .des Winters, wegen.:zu strenger | „Kälte im. Orangerie- Gebäuden aufbe-

-wahrt werden müssen; - 3) die, deutsche Kunst-

eprache; ünd 4) hängte er noch eine Anlei- tung zur *Erwerbang der hierzu nöthigen Vor: kenntnisse u.,e. w. an. Die von dem Verfl angegebenen ; Bewegungsgründe hierzu ‚: sin&

‚ı) Mangel einer gehöri ig, erleichternden Me- thode in der Botanik; z) die zu grofse Aus- Ä gedehntheit der übrigen Systeme; 3) Mangel

an Kenntnifs der lateinischen und griechi-

schen Sprache. : ‚bei den meisten des oben ge- ‚nannten. Publicnune,

Die Classification ist Linneisch, ausge- nommen -dals die ız und ızte Ölasse in eine

«einzige zusammengeschmolzen , die 14. 15

21, 22 und 23te aber nnter- die: ‚übrigen ver- theilt worden sind.

Die 24ste. Classe des :Linnd wird ‚ganz &borgangen, ‚de sie 50 wönig. das Studium des- Bu jeni- "

-- ıT” —r[i .

ae ITeT nn

- 9m -

jenigen Puhlicums say, für welches . dieses.

Werk bestimmt ist:. vielleicht aber wird. sie

' nach besonders nachgeliefert werden,

\ Am Ende der. Vorrede des ersten Theils

finder man die vorzüglich benutzten Schriften

2 aufgeführt , wOrunter man aber mehrere der

besten vergeblich sucht. Diejenigen Gattun- gen, welche blos ausländische- Arten enthal-

ten, sind ‚yon den übrigen durch stehende

Schrift, so wie auch im zweiten Theile die Arten selbst, unterschieden. Das ganze Werk

“Jet nämlich -in drei Thieile getheilt, wovon der

„erste. die Uebersicht der Gattungen, der zweite

"die Vebersicht der Ärten unter ihren alphabe-

tisch geordneten Gattungen enthäll, ‚und der

‚dritte die nöthigen Vorkenntnisse nebst einer

"Anleitung zum Sammeln der Panzen u.8Ww. woygn unten mehr. u.

4 M‘\ U,

"Es jonas nicht der: Or. über Classihca-

tonsgrüude. au streiten; denn alle künstliche Systewiatäsirung ist willkürlich, und. es wäre

wahre litterkulsche Despotie,.wenn man ver- langen: wollte, dals Alles einem einmahl all-

gemein angenommenen Systeme: folgen: sollte,

ohne „selbst. au. :seinen- Mängeln zu feilent und es würde der Hiimzenkunde mehr nach- ILBL St, Ä G thejlig

LO. JE

u | theilig als nützlich. seyn, indem. der. Foischnngs: _ geist dadurch unterdrückt, Einseitigkeit .aber . . ‚emporgehoben würde. Was man-aber. von je- der Classification, von jeder Methode s. fordern kann, ist, dafs sie s) leicht, 2) einfach), 3) logisch ‚geordnet, ünd a, der Natur nicht zu sehr ‚entgeg gen sey.

" Diesen Bedingungen zuwider "ind: ı) Spitzfindigkeiten, besonders. bei Bildung der ‚höhern oder ersten Pärallelstnfen in der Me: thode. 2) Umgleichartigkeit der Rücksichten bei Bildung der Payallelen selbgt. ‚Bei- spiele geben die Linn eischen Charakteres ' essenkiales it den ‚Methoden angewandt.

'3) "Zu häufige und unmöthige Auseinander- |

eifsung verwandter ‚Pflanzen und ‚Pflanzen; | Gattungen; denn die Natur gibt uns stets die. schönsten Winke, die zu bestimmenden Pian- | ı zen‘bei ihren Verwähdten aufsasudken, 3) All- zuhäufige Anwendung der negativen und gra- dualausdrücke :. Graduslausdrlicke nämlich in Hinsicht der :Gröfse..und' Ausdehmungs - Bezie- hung, es ‚mülstev denti die: Bezeitlumung ‘der entgegangesetzten.Gnölse in derselbe Beschrei- bung liegen.: Die negativen :Ausürüöke sind aur.da zu. benutzen; uwio es Bm eigentlichen, ı guten _

N ed = 9. | guien Wörtern zur Bezeichnung‘ der entge- gengesetzten Eigenschaft fehlt u. s. w.

Aufser ‚diesen finden "hier noch folgende . Bedingungen statt: 1) dals die ‚Sprache bün- dig, und der Styl. überhaupt gut geordnet sey. 2) Die Methode darf nicht blofs aus Büchern ihre Materialien schöpfen, sondern besser aus der, Natur selbst. Denn, fürs ‚erste, hat es sich nur zu oft gezeigt, ‘dafs vielen Beschreibungen nicht zu trauen sey, und zwei- tens gestatten uns selten Beschreibungen im-

" mer denselben Gesichtspunct zu halten,. da sie meist zu einseitig, und selten logisch geord. net sind. ‘Wenigstens muls man alsdann diese Lücken durch eigene "Beobachtung auszufüllen

| suchen, ‚Am.besten sind daher Methoden, die . auf ‚unpere eigene vielseitige. Beobachtungen gegründet sind. 3) Am wenigsten lassen sich daher. Auszüge aus weit umfassendern Metho.

den machen, weil auf jeden Fall die speciel-

len Eintheilungsgründe eine veränderte Form erhalten: - Nach. diesem wenigen Vorausgeschickten

x

' wollen. wir..das vorliegende Werk etwas ge-

nauer" durchgehn, um zu sehn, wie Merr Koch seinen Plan ausgeführt hat. 2 ' G 3 Der

da 00

Der erste Theil enthält. wie ohem'.gesagt,

-. eine methodische ‚Uebersicht der. ‚Gattungen,

deren nähere Charaktere weitläuftiger als es in dem Zusammenhange 'des methodischen Styls

"möglich- war,, auf jeder Seite unten’ ange-

geben sind, worauf” die fortlaufenden; Zahlen u

führen. *" ° ,

- Die Gattungen der ı4ten und ı5ten Classe findet man natürlich in der. 4ten und 6ten Clässe; allein sie bilden Sphären, die. im "Range den Classen folgen, und ihre eigenen

Ordnungen haben (die alt Linneischen).

OB dieses zu billigen sey, ist zu bezweifeln,

zumahl indem man sie ohne Zerreifsung in die’

ersten Ordnungen beider Classen hätte 'brin: gen. können, da alle Pflanzen dieser Classen Monogynisten sind, und eben durch dieses

Verfahren dem Anfänger nicht die geringste .

Erleichterung verschafft wird; weil weder

das Längenverbältnife der Staubfäden bei den -Didynamisten- urchgebends Statt findet (wie

bei den Münzenarten); noch bei den .Pflan- zen der ısten: Classe der Begriff ‚von .Sili- cula und Siligua fest" bestimmt werden

kann, also auch selbst diese Ordnungs- Grund-

lage fehlerhaft ist, Eben so wenig ist’ es Hrn.

K.

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K. m "Verzeihen, dafs er die Gyandrisien, als

- Pflanzen einer besondern ‚Classe stehen liels,

von denen so viele nicht ‚einmahl eigentliche

‚Gynandristen sind; "nicht zu gedenken, dals Mlieser Eintheihunge Grünkd hier gar : nicht palst,

"Einen Beweis,‘ wie nachlässig und ohne Critik der Verf. öfters abgeschrieben, und so

wenig die Natur zu Rathe gezogen hat, gibt schon die ‚Gattung Pollichia ‘in der ersten - Classe, 'Man findet hier nämlich die Gat-' . "tungsfharkktere der Pollichia campestris Ait.,

‚und im zweiten Theile die Rothisch en der Poll, 'amplexicaulis. und Galeobdolon ! Bei Hippuris, fehlt der Kelch keineswegös,. wie

Hr Koc h aus Linne abschrieb,‘ Die Ara,

‚vorzüglich aber dio Calla ‘werden von Anfän- "gern. schwerlich unter den Mppandristen ge-

- sucht werden, und am ‚wenigsten die C. palu-

stris.L., bei welcher die Staubgefäfse die

Fruchtknoten umgeben. Ferner in der drit-

ten Qlasse, vorzüglich bei deri Gräsern,, die doch gewile uur so mehr ‘verdienen, genauer auseinander gesetzt zu ‚werden, da ihr Stu- dium ohne diels etwas ‚schwerer ist. Um die Leser davon überzengen zu können, wird es nicht überflüssig seyn, die Methodisirupg der G3 wäh

u

\

En so m

\ T

wahren. Gchser m mit Zepter üthen hierher zn

setzen, .“

Bu . Bu ren u : ı Mit. Zwitterbläthen, L Mit spelziger Plumenderke,

1

A. einfach, DE n 2) einspelzig, pfriemenförm. Lolium, 2) zweizpelzig. en

%;

a) einblüthig, . ‚Blumenkr.

5 ») inspelzig, —_ , ‚Alopecy- ;

Inne.

'b) zweispelzig, Er u :ı) begramnt. | ——_ ‚Stipa 2) nicht. Narbe, j a) pingelförmig. Milium -b ‚federartig, -— Phleum, .c) der Länge nach . 0

Zu 0 u borstig, _— Agrostis.. | | 4) sehr lang gedehnt, en haarig, = Tripsacum » zweiblüthig., | Bu . . : a). begrannt. - Due „Serale..

b) nicht. Neetar.

3) einblättrig, Heischig., Melica.. 2) zweiblättrig. Narbe.

a) Federärtig, Panicum,

Ud

„in. nen m

4

FERNE un

K 105 u

> ,' b "by ranh}Binmendecke

ER 7 = ‚gewöaktreiblänhig: "Aira, * . ‚dreiblüthigeiue: 5 m .. Teint a - d) vielblüth. Blumkenir. . .o' 3

, a) begrannt; unter Bikrap, .

nor 7 X). zweispaltig me -- Bromas. .

ı Zu ‘scharf zugespitzt. Dastyliee

3) mit gewundener, knier mt

I. ‚form. Granne. ... Anena x, Busee F b). -grannenlos, - : or are ‚ı) mit Hülle! Gyndiurns a 3) ohne.: Blätken. . Dr mein

a a) in eirund in lichen :

; Aehrem,, 2 ei. Poa. °. :b}- in: berzfönmigen, Briza, Ku eo in. schmal längl, Festca. er

. d) vami Grunde lang -.. | wellig.. 2.0. runde, vu

3). 3-4 epelzig, zweizeilig. - Elymus. 4) 4=6 spelzig, droiblüchig, Hordeum. B. doppelt, . ee - Phalaris: IL Miı wpelziger sechsbiätr. Hülle. Hordeum.‘ .

Wir: wollen diese Methode etwas genauer: . durchgehn, um au zeigen, wie. sehr cs zu gerwundern ist, dals der Verf. nur den gering» Bu 64 - Si sten . |

U \ .

\ ' j ü _ 304 od sten Glauben haben. konnte ;dadurch. die. Un- tersuchung dieser Gräser .erkeichtert zu haben,

"Schon die erste ParalleleI. II. Set/schlecht gestellt, denn dureh beide Ausdrücke wird nicht das Gegentheil bestimmt, ob nämlich bei II,

keine Blnmendecke noch'.bei I. andere Arten ... von’ Hüllen gegenwärtig "sind: , Auch selbst

die Bestimmung mit. sechsblätzriger Hülle, ist schlecht, ob sie:gleich von Linne ab- stammt. Weit besser wäre unstreitig‘folgende;

die Blüthen‘ zu 3 auf eikein gemeinschaftli- chen, dreitheiligen. : :Btüthengtiel; jedes wit wweispelzigen Deckblättchen statt des fehlen- .

den Kelchs. Ferner, A. einfach; B. doppelt; und .hierunter Phaläris;' Wer in aller Welt wird" aber Ph. arundinacea, phleoides, ory-

zoides u.s. w, uhter dieser Linie suchen? und _

doch findet man sie nicht 'einmahl als Aus- nahmen angeführt, ‘Der: Verf. hat: hier blofe abgeschrieben, und nicht einmahl von neuern

Schriftstellern, viel- weniger selbst zerglie- |

dert. In der dritten ’Pärallele ı. 2. 3. 4. ent-

halten die dritte und vierte Linie Elymus und _

Hordeum. Hier wird man ebenfalls schwer- - ‚lich ‚einen: Elymus, am wenigsten aber den 'E. caninus L. vermuthen, und eben so wenig ein Hordeum. .

Unter

| | |

/

"Unter" der dritten Linie. der vierten, Parsl- lele a. bi.c..d,, ‚wird man wenige drikieg: au- chen, ‚wahl aber manche. Arten aus des Gate. tung ‚Pa, dira, Juena n.e. w:, derem.Erwähr »aung ‚vom Hrn, Koch sämmtlich übergangen ist. In. der. ergten sinhangen Parallelg, m b,o.d, findet man, dafs .der..Verf. alle Agrostides grapnenlog macht. In des. folgenden siebenten;

a. b...baben. alle. Airae. go auch Panicum erus

Pd

galli ein’gleiches Schicksal, ohne dafs der.An- fänger darauf geführt wird, _ Weiter unten ge-

_ schieht dieses wieder, allen. Festuca-Arten, nnd | . doch, steht: Dactylis unter den begrannten;

kein Anfänger wird im Stande seyn den Bro, mus. gracilis und pinnatus nach die Festuc, PMyuros und Seiuroides zu finden, Wie we

..nig Herr Koch auf Gleichartigkeit ‘der Rück- - sichten bei Bildung der Pärallelen gesehn |

hat, zeigen die’ Linien derselben, worunter Milium, Phleum, dgrostis, Tri TIPSacum 4 ‚fer ner, Bromus _ duena, Poa Arundo n.s,w. Kurz man findet in diesem kleinen Raum alte Bedingungen, welche einer guten Methode ent-

‚gegenstehn. Wie wenig Herr Koch die

natürlichen Verwandtschaften geschont 'hat,

zeigen Mirabilis, Achyrauthes, Hedera, La- goeeia, Audrosace , Prinula, Dodecatheou u,

Ss I... \ Ay

ii

Prylica-, die : vor ihren Verwandten weit eütferht in dieser Reihe 'auf-einander folgen. Bei’ det Umbelläten liefe ‘es ‚der Verf. auch - gihlz Beim Alten, und zeigt auch "hier seinen Hang zu Spitzfindigkeiten: Die 19. Linuck ‚sche! lasse steht beinahe unverändert’ da; anch selöst die „Honogiirie' sieht ‘man hoch. Eb ist der Katım Bier: niicht, ' mehrere 'der- u gleichen Beispiele‘ atrzuführen, um noeh g6 nauer‘zu beweisen, ' wie schlecht diese 'Me- :thode gerathen ist, und wie wenig Erleichte- dung: deu Anfängern dadurch versehafft wird.

= Diesem Theile”ist noch angehängt eine

Erklärung der'vorkommenden, oft sehr amver- | ständlichen Abbreviaturen,

Der zweite Theil enthält eine. der Gat-

tungs- Methode des ersten, in allen positiven und ‚negativen Eigenschaften ähnliche Me. thade der Arten, in ihren ‚alphabetisch geord. neten Gattungen. In der Vorrede werden die im Texte. vorkommenden Zeichen erklärt, auch findet man- Nachträge ‚und Verbesserungen zum ersten Theile, nehst einer Tabelle der Pflanzen. mit weiblichen Blüthen. |

Die Käufer bezahlen ‘hier abermahls die

L in . eischen specifischen Differenzen; nur unter

4

\

e

\

a. 07 wm

unter ‚anderer.Formy ‘und ‚durch das -Eähpres-

sen derselben in .die miethedische ‚Form, sind

- beide verstümmielt; .denn..die speciischen Char yakterg kennen: keine methodische Form; und

sollen nur (diejenigen Eigenschaften ; hezeich- nen, die Jeder. Art vor allen. übrigen ihrer Gattung allein’ zukommen; mithin sind "sie

mehr für den geübten Botaniker, als für den -

„Anfänger. Dals.Linne selbst "nachher die-

" sem "Grundsatz: üngeireu ‚wurde, und beide ,

- Formen verwechselte, | dieses hat so viele

Nachtheile verursacht, und bei ‚den meisten . Botänikern 80 langwierige Indigestionen, dalg

sie noch immer daram leiden, |

Dale Hr. Koc h. die neuern Schriften. 80- ' wohl (das Hoffman nsche Taschenbuch aus- u

genommen), als die Natur, selten. zu Rathg,

gezogen hat, zeigen aufser den schon ‚oben

angeführten Beispielen die Wiederhohlung,

dafs ‘die Callitriche autumnalis Zwitterblüthen

besitze, die ‚gegenwärtig wohl selten mehr beobachtet werden ‚möchten; ferner, dafs er' .den Alopecurus pratensis, agrestis und geni-

eulatns als unbegrannt angibt;- so wie. die ...achlechten Unterscheidungszeichen der Apargia

hirta. und hispida, die Camphorosma motsp. . | Pol

-\

en ww. ROE

Pollichii‘ uw DienGerich did - sche.

uifter. Sirrander: geworfen, und nicht besser bestimmt als in dem: Hoffmannsehen Ta!

schenbuche; und so beinake‘ ‚durchgehends die |

Abrigen Pflanzen, -. 2 22 00 nes

| ‚Der dritte Theil enthält föigende Abschnitte! . u s) Kurze Anleitung zur Kenntnifs des Lin- | neisch en Pflanzensystems. 2) Erklärendes

Wörterbuch über die botanigche Kunstsprache,

3) Erklärung deri in den-beiden ersten Abschnit; ten vargekommenen Iateinischen Kunstwörter, #) Ueber die Untersuchung, der Pflanzen näch

- dem Linneischen. Systeme, “und den Ge- | brauch dieses Werkes, " in "Regeln und Bei-

epielen.. 5) Verzeichnils der gangbarsten :Na- men 'im gemeinen Lebep und der. Garten- kunst, ‚mit beigesetzten Linneis chen, 6)

“Von den officinellen Pflanzennamen mit bei»

gesetzten Linneischen.. 7) Anleitung. zum | Anlegen einer Pflanzensammlung. |

Zuletzt eine- Erklärung der angehängten -

Kupfertafeln, °

AK Führe hier ‚die Nothwendigkeli der Systeme überhanpt, und dann die Vor: züge des Sexnaleysteme Insbesondere an, wel- ches er stufönweise durchgehet .. die Art- der

2 Ein-

- 19. N

Eintheilung im, "Classen, Ordnungen. md Gat-

A)

tungen zeigt, und bei..dieser Gelegenbeit die Geschlechts - Hülle” und Fruthttheile, : nebst ihren allgemeinen Formungen erklärt; so wie

"in dem Abschnitt‘ über die Artenbpetimmung, ‚die: Wurzel, den Stamm, Blätter,. Nebentheile

der ‚Pflanzen j Inir ihren verschiedenen For:

m.

mungen, ‚mit Verwaisung auf das folgende.

‘Wörterbuch. 2) 3) Die Uebersetzung der ‚la- teinischen Kunstwörter weicht wenig von den ältern, ab, auch gibt das Gadze einen blols

gar falsch übersezt, als emarginatus durch eingeschnitten; retrofractus durch. einge- ‚knickt ;., beides drückt zu. “Allgemeine Ber site aus /. nn s

t q

Die daranf ‚folgende | Anleitung zum ÜUnter-

_ dürftigen Unterricht, Einige Wörter, sind s0- |

suchen und Bestimmen der Pflanzen ist: ganz

gur Er. ‚geht die Hanptbedingungen und -Hülfemittel® dazu der Reihe nach durch; zeigt dahei aus den sämmtlichen Classen -mehrere

Pflanzen, mit denen man Versuche im Be- _ - stimmen anstellen soll, so. wie überhaupt den : Gebrauch der beiden ersten Theile; und zer-

gliedert, endlich selbst einige; die er nach

seiner Meihode bestimmen lehrt. |

! i

‚In

D j » sy» .

/ ne CE

Täler Hten Abschnitt handelt « er N vom

, Sammeln der Pflanzen; - BB). vom ‚Einlegeri derselben; wobei aber: manche Vorschrift nicht gänz- zu Billigen- seyn. möchte,, 2; B.'

- das’ Ausschneiden der 'Blüthen und. Blätter;

wenn sie zu dicht stehen; denn es’ wird -hier ‚Ne:Pflanze verstürnrkelt,,- und’ oft der wesditı liche‘ ‚Charakter mit. weggenommen. Dieser

Unbeguentlichkeit. kann 'man durch’ üntergek,

schobene Papier- oder Karten-Stücke abhel: fen. Das Halbiren und &bschälen der dickeri Stengel ist: eben so wenig, zu rathen. . C}y vom - Tavcknen, Auch hier: findet man: eben solche regeln: so z.B. das Einlegen: in Bü: ı cher zu’ Anfang; ' denn’der Druck ist’ ungleich ; . höchstens bei kleinen Pflanzen geht es ar. Ferner das Einschrauben in Pressen; weit bes- "ser ist Beschwerung mit Steinen oder Gewich- ten; weil sie, so wie die Pflanzen zusammen- trocknen, mit gleichförmigen Druck 'nachsin-

ken. Kiebrige Pflanzen mit Sem. Lycopo- Ä dii zu bestreuen, möchte auch nicht ‚starken

Eingäng finden. Trocknen der Pflanzen im "Sand. Diese Methode kostet‘ sehr viele

Sorgfalt, und gelingt selten. Saftreicho |

Pfanzen mit ‚einer heilsen Eisenplatte zu über-

fahren, ist bei weitem Hicht- 80 gut, wie das E :Ab-

\

tet

\

N,

.. a ) Ir

| Abbrühen. _ D) vom Aufbewahren; 4-8; echlägt das Aufleimen mit Papierstreifen, oder =

Aufnäben, auf einen .Kalben Bogen vor; al.

.lein - hier ‚ist, die Pflanze zu sehr Verletzun-

gen. ausgesetzt. Besser ist loses Einlegen in &inen ganzen Bogen. Das Einbinden geht eben 80 wenig an, besonders: wenn die Sammlung

eystematisch ‚georduiet seyn soll.

‚Diefs. ist ‘der Plan. des ganzen Werkes, dem bei allen den vielen Fehlern, dennoch die Nutzbarkeit nicht ganz abzusprechen ist; daher der Verfasser immer den Dätnk desjeni-

‚.geu Publicums verdient, dem er seine Arbeit

wid ete,,

Z Um. ‚den Werth desselben zu erhöhn, wäre es'zu' wünschen, :dals. der Hr, Verf. bei

‚einer zweiten Auflage, : mehr Fleifs auf die

Ausfeildng desselben wendete, und angleich.. gewiisenbafter die nenern Beobachtungen, und wb möglich, die Natur selbst zu Kiathe zöge:

. , .’ x * r 2, . Tr . 2 ns N \ s oo a o - « 4‘

1

Coloured Figu es of English ing or Mushrooms, | by" James Sowerby, F. 1..S. Designer. of. English Botany’etc.

‚London. Fol, min. N&:k-IX. 1796. —.

No X-XU.. 1797. No. XlI- XV, 1798.

Lu . x Tr " - q

| Unter den kryptogamischen Gewächsen

verdienen noch immer die Schwänme oder "Pilze unsere ganze Aufmerksamkeit... Wir würden ändels unstreitig schon weiter:in..die-

sem Theile der Kryptogamie gekommen seyn, -wenn. sich. in jedem Lande, besonders von Europa, nur ein Botaniker ausschlielslich da-

mit beschäftigt hätte An Abbildungen der

gewöhnlichen Arten fehit es uns eben nicht mehr; zweckmäfsiger würde es aber seyn, nur auf diejenigen. Bücksicht zu nehmen, welche entweder ganz neu oder zweifelhaft

“sind, oder von denen noch gar keine Abbil-

dung da ist, - .- : Here

-

- PP I er 3

113

‚Herr; :Sowerby, -der in einigen Kleinen Schriften und Aufsätzen bereits Proben seiner XKenntais: in der Botanik’ gegeben hat, beson- ders aber als einer unser vorzügliehsten Pflan- . zenmahler bekannt ist, übernimmt es, uns in | diesem. Werke: mit "den ‘in. England vorkom- ; enden Pilzen näher. bekannt: zu machen; ‚Schon seit. 1796 ‚bat er. einzelne. Numern, welche, Beschreibung und Abbildung. dersel» ben enthahen, herausgegeben ‚und. bis jetzt damit .continuirt. Jede ‚Numer ist ‚mit, einem blauen. Umschlage versehn; die Zahl der Jarin befindlichen Tafeln ist aber nicht bestimmt,

Die ersten. ı20 Tafeln haben einem Haupt- u

titel und vollenden den ersten Band; Der. ' Text.ist night pagmirt, Das Aeulsere die- ses Werkes emphehlt sich , wie fast alle jetzt in England -erscheinende Werke, auf das vor- " ıHeilbafteste. Die Abbildungen sind. in einer leichten ,.gefälligen Manier gemacht, sie sind der Natur getreu, und stellen das Gewächs, wo nothwendig ist‘, in seinem verschiede- men’ Zustande vor. . Nur.;sind alle Tafeln zicht son 'gleicher Güte; auch ist die Illumi- ‚nation bei. einigen,. wenigstens bei. unserm " Exemplare, nicht ganz richtig. ‚Doch diege ‚kleingn; Mängel lassen ‚sich bei der Nenge ..U@B. 1,88. H der

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der 'abzubildenden Gegenstände